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Werbung für den Boss? Wie Sie mit dem und für den Chef Werbung und PR machen

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Man muss ja nicht gleich Claus Hipp sein, Karl Lagerfeld oder mit einem Affen im TV auftreten wie der schwäbische Trigema-Chef Wolfgang Grupp.

Aber so ganz verstecken sollte man den Mann oder die Frau an der Unternehmensspitze auch nicht, als kleines oder mittelständisches Unternehmen schon gar nicht.

Menschen kaufen nicht gern von Firmen. Menschen kaufen am liebsten von anderen Menschen. Das ist im stationären Einzelhandel, in den Dienstleistungsberufen oder in Gastronomie und Hotellerie sonnenklar. Aber auch im Online-Handel kann man auf den Aufbau der persönlichen Beziehung nicht verzichten.

Denn nur so wird aus dem Distanzhandel erst erfolgreicher Handel oder anders gesagt: Ohne Vertrauen zum Gegenüber kommt man nicht ins Geschäft.

Ihr Chef wird gebraucht! Verstecken Sie ihn nicht länger!

Nehmen wir mal den süddeutschen Outdoor-Ausrüster Vaude. Er ist ein gutes Beispiel für einen mittelmäßigen Einsatz des Werbeinstruments „Chef “. Dort steht unter dem Menüpunkt „Vertrauen“ der Satz: „Als modernes Familien- Unternehmen und Europas umweltfreundlicher Outdoor-Ausrüster nimmt Vaude seine Verantwortung für Mensch und Natur sehr ernst.

"Wer aber kann Verantwortung übernehmen – das können nur Menschen. Umso verwunderlicher ist, dass dieses „Familienunternehmen“ nicht seine Inhaber zeigt. Doch immerhin kann man sich ein Bild der geschäftsführenden Gesellschafterin Antje von Dewitz im Pressebereich herunterladen.

Gute Argumente: Warum der Chef werbewirksam ist

  • Das Ansehen des Chefs ist zu 50 % für das Unternehmensimage verantwortlich.
  • 70 % wollen die authentische Persönlichkeit des Firmenchefs kennen.
  • 78 % der Menschen interessiert das Verhalten jenes Managers, dessen Kunde sie sind.
  • 64 % möchten nicht Kunde eines von Fehltritten des Managements betroffenen Unternehmens sein.

Und außerdem: „Personifizierte“ Nachrichten sind für Medienberichterstattungen häufig attraktiver als bloße Wirtschaftsmeldungen. Bauen Sie also Ihren Chef in die Nachricht ein, steigen die Chancen auf Veröffentlichungen.

Machen Sie Ihre Chef-Werbestrategie

Überlegen Sie, in welchem Umfang Sie den Chef als Werbefigur für Ihr Unternehmen einsetzen wollen. Als Familienunternehmen können Sie den Chef, der ja häufig auch Alleinentscheider ist, zu einem Hauptwerbeträger machen:

Beispiel 1: Der kanadische Weinhändler Gary Vaynerchuk wurde mit seinem eigenen Wein-Video-Blog tv.winelibrary.com zum Hauptwerbeträger. Durch Bloggen und Twittern hat er den Umsatz seines Familienunternehmens von 4 auf 50 Millionen $ gesteigert.

Beispiel 2: Der schwäbische Müslimacher Seitenbacher hat voll auf Radiowerbung gesetzt. Getextet und gesprochen hat sie der Inhaber Willi Pfannenschwarz selbst. Werbeprofis lästerten über die ihrer Ansicht nach „stupiden“ Werbeeinfälle. Doch so hat Seitenbacher sein Unternehmen zur bekannten Marke mit über 250 verschiedenen Produkten gemacht.

Beispiel 3: Mit einem seit 20 Jahren unveränderten TV-Spot tritt der Textilunternehmer Wolfgang Grupp (Marke „Trigema“) gemeinsam mit einem sprechenden Schimpansen im Werbefernsehen auf. Die Medien stürzten sich in der Folge auf ihn. Inzwischen bekommt er durch Talkshow-Auftritte jede Menge kostenlose Werbung für sein Unternehmen.

Starten Sie das Pflichtprogramm: Bauen Sie den Chef in Ihre Website ein

Die wichtigste Plattform für die Werbung mit dem Chef ist Ihre Website. Denn Menschen, die sich für Ihr Unternehmen interessieren, nutzen das Internet als Recherchequelle.

  • Natürlich müssen Sie die Geschäftsführer auch im Impressum mit vollem Namen angeben – eine solche Darstellung macht aber noch keinen Chef zum Werbeträger.
  • Platzieren Sie auf Ihrer Website einen Menüpunkt, der auf die Inhaber oder Führungskräfte des Unternehmens verweist.
  • Stellen Sie den oder die Chefs mit vollem Namen, Bild und einer kurzen Biografie vor. Bringen Sie diese Informationen auch im Pressebereich Ihrer Website unter.
  • Sorgen Sie für druckfähiges Bildmaterial im Pressebereich der Website und geben Sie eine Kontaktadresse an, wie der Chef zu erreichen ist.

Machen Sie Ihren Chef sympathisch

Ob Ihr Chef sympathisch ist oder nicht, können Website-Besucher nur an zwei Dingen erkennen: am Foto und der kurzen Textbeschreibung, mit der Sie ihn vorstellen.

Tipp: Verwenden Sie kein Passfoto, sondern fotografieren Sie Ihren Chef mit einem ansprechenden Porträt oder auch einem Ganzkörperfoto. Lassen Sie ihn lächeln. Nur so kann Ihr Chef sympathisch werden. Auch wenn grimmig oder verkniffen blickende Menschen energischer wirken, holen Sie ihn hinterm Schreibtisch vor.

Der Schreibtisch kann ein Symbol für die Machtfülle sein, denn er schafft durch seine pure Größe schon Distanz. Genau das wollen Sie aber abbauen. Platzieren Sie Ihren Chef also lieber vor dem Schreibtisch oder auch mal in etwas legerer Pose. Wenn es zum Firmenimage passt, kann auch ein Foto in der Natur gut geeignet sein.

Bauen Sie in die Kurz-Bio Ihres Chefs auch persönliche Angaben ein, z. B. über Hobbys, Interessen, persönliches Engagement.

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