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Wie Sie jetzt clever auf die aktuellen Datenklau-Skandale reagieren

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Die Nachricht hat Deutschlands Bankkunden geschockt: Ein Informand spielte der Frankfurter Rundschau sensible Kreditkarteninformationen zu. Der Schock sitzt vielen Kunden tief in den Knochen, ihre Skepsis bezüglich Datenschutz etc. ist nun noch größer als zuvor. Handeln statt abwarten heißt die Devise für Unternehmen - bieten Sie Ihren Kunden Transparenz, Klarheit und offene Kommunikation, darüber, was mit ihren persönlichen Daten geschieht.Die Redaktion von Werbepraxis aktuell gibt Ihnen folgende praxiserprobte Tipps dazu:


1. Seien Sie bei der Verwendung von gemieteten oder gekaufte Adressen sehr sehr vorsichtig.
Im Angebot so mancher professioneller Adresshändler befinden sich zuweilen Daten, die ohne Zustimmung der Betroffenen erhoben wurden. Sie sind Sie bei deren Verwendung mit haftbar. Ausnahme: Sie haben sich vom Datenlieferanten schriftlich erklären lassen, dass diese Daten mit Zustimmung der Betroffenen erhoben wurden. Liegt Ihnen diese Erklärung nicht vor, sind Sie im Streitfall haftbar, wenn Sie diese Daten verwenden.
2. Investieren Sie in den Aufbau einer eigenen Datenbank. Machen Sie sich die Mühe, Qualität und Aktualität dieser selbst erhobenen Adressen zu kontrollieren. Holen Sie von jeder in der Datenbank erfassten Person die schriftliche Zusicherung ein, dass sie mit der Datenspeicherung einverstanden ist und dem Erhalt von Werbesendungen zustimmt.
3. Sorgen Sie intern dafür, dass nur ein begrenzter Personenkreis zu den Personendaten Zugang hat. Geben Sie diese Daten nur unter strikten Auflagen außer Haus. Sorgen Sie auch dafür, dass sie nicht über Laptops oder Speichersticks nach außen gelangen. Perfekten Schutz gibt es nicht, aber laxer Umgang begünstigt nur den Datenmissbrauch. Zudem sind Sie laut § 4f Bundesdatenschutzgesetz dazu verpflichtet, einen Datenschutzbeauftragten zu bestellen, wenn mehr als neun Arbeitnehmer mit der Erhebung, Verarbeitung und Nutzung personenbezogener Daten beschäftigt sind.
4. Erstellen Sie eine Datenschutzerklärung, in der Sie Ihren Kunden den Umgang mit Daten erläutern. Durch eine Datenschutzerklärung auf Ihrer Website und deren penibler Beachtung grenzen Sie Ihr Unternehmen deutlich von den schwarzen Schafen ab.
5. Binden Sie diese Datenschutzerklärung unter einem eigenen, gut sichtbaren Menüpunkt in Ihre Website ein. Bei Webshops gilt die Vorschrift, dass diese Datenschutzerklärung bereits zu Beginn der Nutzung des Onlineshops zugänglich gemacht werden soll - also bereits auf der Startseite.
6. Holen Sie sich alle gesetzlich erforderlichen Zustimmungen des Kunden zur Datenverarbeitung und -nutzung ein. Eine Zustimmung brauchen Sie nicht für die Übermittlung der Kundendaten an die Bank, um den Zahlungsverkehr durchzuführen, und für die Übermittlung der Adressen an das Transportunternehmen, das mit der Warenlieferung beauftragt ist. Für alle anderen Zwecke müssen Einwilligungen des Kunden vorliegen.
So müssen Sie beispielsweise die Zustimmung für den Erhalt von Werbesendungen (etwa Newsletter) ausdrücklich einholen. Auch anrufen dürfen Sie Ihre Kunden nur, wenn dies im Zusammenhang mit der Abwicklung eines bestehenden Auftrags notwendig ist. Für folgende Nutzungen müssen Sie die ausdrückliche Zustimmung des Kunden einholen und nachweisen:

  • Registrierung und Führung des Kundenkontos
  • E-Mail-Newsletter
  • Datenweitergabe, sofern sie über die Erfüllung des Einzelauftrags hinausgeht
  • Nutzerprofilerstellung
  • Speicherung von Cookies - etwa um den Besuch auf Ihrer Website zu protokollieren


7. Machen Sie den sensiblen, sicheren und sorgfältigen Umgang mit Kundendaten deutlich. Greifen Sie das Thema in Ihren Werbe- und PR-Maßnahmen auf! So positionierte sich die Global Group Dialog Solutions AG sofort als verantwortungsvolles Unternehmen im Umgang mit personenbezogenen Daten und brachte es damit in die ZDF-Nachrichten.·

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