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Lohnabrechnung: So errechnet sich der Zuschuss zum Mutterschaftsgeld für privat Krankenversicherte

 
Mutterschaftsgeld Lohn Gehalt Lohnabrechung

Von Günter Stein,

Die Frage: Eine unserer Mitarbeiterinnen geht demnächst in Mutterschutz. Da sie privat krankenversichert ist, erhält sie nicht das reguläre Mutterschaftsgeld von der Krankenkasse, sondern nur einmalig 210 € vom Bundesversicherungssamt.

Die Frage: Eine unserer Mitarbeiterinnen geht demnächst in Mutterschutz. Da sie privat krankenversichert ist, erhält sie nicht das reguläre Mutterschaftsgeld von der Krankenkasse, sondern nur einmalig 210 € vom Bundesversicherungssamt. Müssen wir trotzdem einen Zuschuss zum Mutterschaftsgeld zahlen, und wie viel?

Lohnabrechnung: Zuschuss zum Mutterschaftsgeld auch für privat Versicherte

Die Antwort: Auch wenn Ihre Mitarbeiterin privat krankenversichert ist, müssen Sie ihr einen Zuschuss zum Mutterschaftsgeld für die Zeit der gesetzlichen Mutterschutzfrist (in der Regel 6 Wochen vor bis 8 Wochen nach der Entbindung) zahlen. Die Höhe Ihres Zuschusses errechnet sich wie bei gesetzlich Krankenversicherten aus dem täglichen Nettoverdienst Ihrer Mitarbeiterin abzüglich 13 €(§ 14 Abs. 1 MuSchG).

Lohnabrechnung: Wie Sie den Zuschuss berechnen

Falls Ihre Mitarbeiterin also beispielsweise 2.600 € netto pro Monat verdient, errechnet sich Ihr Zuschuss so:

Tägliches Nettoeinkommen (=2.600 € : 30) 86,87 €

Hiervon ziehen Sie 13 Euro ab.

Ihr täglicher Arbeitgeberzuschuss = 86,87 € - 13 € = 73,67 €

Wichtig: Denken Sie daran, dass Sie Ihrer Mitarbeiterin für die Zeit der Mutterschutzfrist keinen Arbeitgeber-Zuschuss zu ihren privaten Krankenversicherungsbeiträgen zahlen. Hierauf hat sie keinen Anspruch (BMI-Schreiben vom 6. 10. 1997, Sozialversicherungsbeitrag-<wbr />Handausgabe 2001 VL 257 V/3). Zahlen Sie trotzdem, ist die Zahlung in voller Höhe steuer- und beitragspflichtig.

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Herausgeber: VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG
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