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Der Rentenversicherungsbeitrag bleibt bei 18,7 %: So rechnen Sie bei rentenversicherungspflichtigen Minijobbern

 
Sozialversicherung
Urheber: kwarner | Fotolia

Von Britta Schwalm,

Mittlerweile steht fest, dass der Beitrag zur gesetzlichen Rentenversicherung 2016 unverändert bleibt. Damit rechnen Sie auch für geringfügig entlohnte Minijobber, die rentenversicherungspflichtig sind, wie 2015 weiter.

Die Gesamtpauschale für geringfügig entlohnte Minijobber, die Sie an die Minijob-Zentrale der Knappschaft-Bahn-See abführen, beträgt nach wie vor insgesamt 30 %. Sie teilt sich auf in

  • 15 % Pauschale zur Rentenversicherung,
  • 13 % Pauschale zur Krankenversicherung,
  • 2 % pauschale Lohnsteuer. Für rentenversicherungspflichtige Minijobber führen Sie grundsätzlich zusätzlich zu den Pauschalen noch einen Aufstockungsbetrag ab, bis hin zum vollständigen Beitragssatz.

Minijobber: Keine hälftige Aufteilung

Solange Minijobber keinen Befreiungsantrag von der Rentenversicherungspflicht gestellt haben, beträgt auch für sie der Gesamtbeitrag zur Rentenversicherung 18,7 %. Die Beitragslast in Höhe von 18,7 % wird nicht hälftig aufgeteilt. Sie überweisen weiterhin einen Beitrag in Höhe der Pauschale von 15 % des Arbeitsentgelts. Für den Beschäftigten fällt der Restbeitrag an. Bei dessen Berechnung gehen Sie 2016 von 175 € als Mindestbeitragsbemessungsgrundlage aus.

Beispiel: Ein Minijobber wird am 1.1.2016 neu eingestellt und verdient monatlich 140 €. Er bleibt bei der Rentenversicherungspflicht. Bei der Beitragsbemessung legen Sie die Mindestbeitragsbemessungsgrundlage von 175 € zugrunde, da das Entgelt des Minijobbers nur 140 € beträgt. Das gilt aber nur für den Arbeitnehmer- und nicht für den Arbeitgeberbeitrag.

Die Berechnung für den Minijobber ergibt folgende Beiträge

  • monatliches Entgelt: 140,00 €
  • Gesamtrentenversicherungsbeitrag (18,7 % von 175 €): 32,73 €
  • pauschaler Arbeitgeberbeitrag (15 % von 140 €): 21,00 €
  • daraus folgende Zuzahlung des Arbeitnehmers (32,73 € – 21 €):11,73 €
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