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Beim Vertragsabschluss geirrt? Wann Sie Ihre Erklärung anfechten können

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Von Astrid Engel,

Haben Sie sich beim Vertragsabschluss geirrt, können Sie Ihre Erklärung anfechten und den Vertrag in diesen beiden Fällen rückwirkend auflösen:

Wenn Sie einen Vertrag abgeschlossen haben, müssen Sie die vereinbarte Leistung genauso erbringen wie verabredet. Verträge müssen eingehalten werden ("pacta sunt servanda")! Ist ein Vertrag erst einmal geschlossen, kommt also keine Seite so einfach aus der Verpflichtung heraus.

Allerdings: Haben Sie sich beim Vertragsabschluss geirrt, können Sie Ihre Erklärung anfechten und den Vertrag in diesen beiden Fällen rückwirkend auflösen:

  • Ihnen ist ein Erklärungsirrtum unterlaufen (§ 119 Abs. 1 2. Alt. BGB): Sie haben sich bei der Abgabe des Angebots versprochen oder verschrieben. Beispielweise wird eine Ware für 50 Euro angeboten. Tatsächlich soll sie 500 Euro kosten.
  • Sie können einem Inhaltsirrtum unterliegen (§ 119 Abs. 1 1. Alt. BGB), wenn Sie den Inhalt eines Angebots falsch verstehen, z. B. "Gros" als Bezeichnung für eine Verpackungsgröße und nicht eine - viel umfangreichere - Verpackungseinheit halten.

In diesen Fällen sollten Sie Ihre Erklärung gegenüber dem Vertragspartner anfechten.

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Erklärung anfechten wegen Irrtum

Mit dieser Formulierung können Sie Ihre Erklärung anfechten:

Leider habe ich soeben festgestellt, dass mir im Zusammenhang mit unserem Vertrag vom ... ein Irrtum unterlaufen ist: (Art des Inhalts- oder Erklärungsirrtums genau bezeichnen). Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ich den Vertrag so nicht erfüllen kann. Ich muss meine Erklärung daher anfechten und betrachte den Vertrag als rückwirkend aufgelöst.

Achtung: Sie haben dann allerdings für evtl. entstandene Schäden aufzukommen (§ 122 BGB). Wägen Sie gut ab, was das kleinere Übel für Sie ist: Eine Vertragsstrafe oder die Vertragserfüllung zu schlechten Konditionen.

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