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AGB - brauchen Sie die überhaupt?

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Von Astrid Engel,

Viele Unternehmer denken, jeder brauche allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) für sein Geschäft. Doch da sie nicht recht wissen, was zu regeln ist und woher sie ihre AGB bekommen, verfallen sie auf die Idee, einfach 5 Standardklauseln aus einer Mustersammlung zu übernehmen oder die AGB eines Konkurrenten abzuschreiben. Keine gute Idee. Warum?

Um es gleich vorweg zu sagen: Grundsätzlich braucht niemand AGB. 

Die Gesetze regeln fast alle Fragen, die zwischen Vertragspartnern auftauchen können. Allerdings können Sie durch eine Vereinbarung mit dem Kunden undeutliche gesetzliche Regelungen klären, Lücken im Gesetz schließen und bestimmte ("abdingbare") gesetzliche Vorschriften, die Ihnen unbequem sind, in Ihrem Sinne abändern.

Das erreichen Sie entweder durch eine individuelle Vereinbarung mit dem Kunden oder durch - wirksame - AGB: Bei einer individuellen Verhandlung ist das Risiko größer, dass der Kunde sich mit Ihren Vorstellungen nicht einverstanden erklärt. Er erkennt eher, dass Sie die Rechtslage zu Ihren Gunsten gestalten wollen, z. B. indem Sie Ihre Haftung einschränken oder Fristen verändern. 

Regeln Sie so etwas in AGB, ist es leichter durchzusetzen. Denn nicht jeder weiß, dass in AGB die gesetzlichen Regelungen zugunsten des AGB-Verwenders abgeändert werden. Auch wer das verstanden hat, nimmt Ihre AGB oft als nicht verhandelbar hin. So werden Sie kaum Schwierigkeiten haben, einem Kunden Ihre AGB zu "verkaufen".

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Das gilt vor allem, wenn Sie Geschäfte mit privaten Kunden machen. Manch einer hält es nicht für nötig, AGB zu lesen. Wenn viele Ihrer Wettbewerber auch AGB haben, führt das Verwenden solcher Klauseln auch nicht zum Abwandern der Kunden zur Konkurrenz. Im Gegenteil: Der unbedarfte Kunde wird Ihren Auftritt mit AGB "professionell" finden und Ihnen dadurch sogar noch mehr vertrauen.

Ein weiterer Vorteil von AGB ist, dass Sie damit Ihren Geschäftsablauf vereinfachen. Sie sparen die Zeit ein, die Sie auf das Aushandeln aller Einzelfragen zu Ihrem Angebot verwenden müssten - und das wird natürlich auch Ihr Kunde schätzen.

Fazit: AGB brauchen Sie bei Fernabsatzgeschäften (z. B. im Internet oder per Katalog). Wichtig sind AGB auch, wenn Sie es mit einer Vielzahl von Kunden zu tun haben, mit denen Sie schon zeitlich gesehen nicht alle Vertragsbedingungen individuell aushandeln können.

Auch wenn die meisten Ihrer Mitbewerber mit AGB arbeiten, kann das dafür sprechen, es ebenso zu machen - nämlich, um professionell zu wirken.

Schließlich sollten Sie sich dafür entscheiden, wenn Sie die gesetzlichen Regelungen umfangreich zu Ihren Gunsten abändern möchten. Aber Vorsicht: Je mehr Sie Ihren Vertragspartner benachteiligen, umso größer wird das Risiko, dass Ihre AGB unwirksam sind!

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