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Die 5 häufigsten Probleme bei Gründerinnen

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Liebe Leserin, lieber Leser,

die Zahl der Gründerinnen steigt, aber immer noch nicht genug. Dies hat vor allem zwei Gründe: Banken sehen die Frauen bei der Gründung nach wie vor kritischer als die männlichen Unternehmer in Spe. Zum Anderen ist es vor allem die Doppelbelastung durch Familie und Beruf, die es vielen Gründerinnen nicht leichter macht. Häufig stecken die Frauen, die den Schritt in die Selbstständigkeit wagen, mitten im Leben und in der Familie. Die Kinder leben noch im Haushalt und brauchen Unterstützung, ob in der Schule oder im Kindergarten. Frauen gründen auch, aber nicht immer nur aus einer prima Geschäftsidee heraus. Der Anteil pragmatischer Gründungen aus der Erwerbssituation heraus ist sehr groß. Dabei werden sowohl Neben- als auch Vollerwerbsgründungen vorgenommen.

 

Viele Gründerinnen, egal welchen Alters, geraten oft an die selben Grenzen und haben die selben Probleme. Wir zeigen Ihnen die 5 häufigsten Fallstricke für Gründerinnen und wie Sie sie umgehen können:

  1. Selbstzweifel und Entscheidungssicherheit: Viele Gründerinnen stellen eher früher als später Ihr Vorhaben kritisch auf den Prüftstand. Das ist erst einmal gut so. DOCH: Seien Sie ehrlich zu sich selbst. Was können Sie, womit sind Sie überfordert und was ist notwenig, was nicht so. Wenn Sie sich überfordert fühlen oder unsicher sind, suchen Sie sich einen fachlichen Ansprechpartner und jemanden aus dem vertrauten Kreis. So gewinnen Sie mehr Selbstsicherheit und werden realistisch in Ihrem Vorhaben bestärkt. Denn weder zu hoch gesteckte Ziele noch übersteigerte Versagensängste bringen Sie in Ihrer Gründung voran.
  2. Isolation und Einzelkämpferin: Allein Entscheidungen zu treffen und umsetzen und den ganzen Tag mit sich zu arbeiten, bereitet vielen Gründerinnen Probleme, zumindest anfänglich. Wir Frauen brauchen den Austausch weit mehr als die Männer. Ob ein Feedback zu einer Sache ist oder nur der allgemeine Austausch. Für Frauen ist dies sehr wichtig. Sobald Sie Einsamkeit spüren, schaffen Sie Abhilfe! Suchen Sie sich eine Bürogemeinschaft, gehen Sie mit Bekannten mal zu Mittag Essen und vor allem Netzwerken Sie. Denn das können Frauen sehr gut. Zudem bringt dies Potenziale und mögliche Kunden und Geschäfte für Ihr Unternehmen.
  3. Familiäre Spannungen: Partner und Kinder mit dem Unternehmen unter einen Hut zu bringen, gehört wohl zu den größten Herausforderungen einer Gründerin. Trotz reiflicher Überlegung und Absprache mit der Familie im Vorfeld kommt es doch immer wieder zu zeitlichen Engpässen und Abstimmungsproblemen mit dem Partner über den geplanten Abend zu zweit oder mit der Tochter, die sich auf einen Shoppingnachmittag mit Ihnen eingestellt hatte. WICHTIG: Trennen Sie Ihr Unternehmen vom Privatleben, so gut Sie es können. Vermischen Sie keine beruflichen Tätigkeiten in der gemeinsamen Freizeit mit Ihren Kindern oder Ihrem Partner. Sorgen Sie für verbindliche Absprachen zur Kinderbetreeung, auch gern mit Freunden im Austausch. Verteilen Sie die Aufgaben im Haushalt und die Kinder betreffend fair, so dass Ihr Partner und Sie damit gut umgehen können.
  4. Akquise 24/7: Gerade junge Gründerinnen vernachlässigen manchmal die Akquise, da sie nicht so viel Spaß macht, wie das eigentliche Geschäft. Doch das ist fatal. Denn auch in wirtschaftlich guten Zeiten sollten Sie die Augen für neue Aufträge offen halten. Sonst kommt das Auftragsloch schneller als Sie denken. TIPP: Längerfristig mit den Aufträgen planen und somit auch die Akquise immer am Laufen halten.
  5. Alleskönnerinen können nicht alles:Gründerinnen haben oft den Anspruch, alles selbst zu machen. Neben der Akquise und der eigentlichen Leistung dann auch das Marketing, die Webseite und die Buchhaltung. ABER: Seien Sie realistisch. Sie können einfach nicht alles. Im Endergebnis machen Sie alles nur halb oder manches schlechter als es sein könnte oder Sie schaffen es zeitlich einfach nicht. Suchen Sie sich für die Bereiche, die Sie wirklich nicht beherrschen, Unterstützung. Das Geld zahlt sich aus.

Mein Tipp: Als Gründerin müssen Sie neben Unternehmergeist und cleverer Geschäftsidee auch eine Menge gutes Timing mitbringen. Organisationstalent ist gefragt. Doch das sollten Sie haben. Denn nur so, werden Sie erfolgreich Ihr Unternehmen führen und Ihre Familie leben können. Einfach wird das nicht immer sein, das weiß ich nur zu gut. Doch wenn Sie ehrlich zu sich selbst sind, Hilfe anfordern, wo Sie welche brauchen und ehrlich mit Ihrer Familie und Ihren Freunden über die aktuelle Unternehmenssituation sprechen, dann können Sie den Spagat gut meistern.

Viel Erfolg wünscht Ihnen Ihre

Michaela Ehrt
Redakteurin

Unternehmensbereich KomMa-net.de

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