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Ihre 2 größten Sorgen als Geschäftsführer – und wie Sie sich dagegen absichern

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Urheber: fotodo | Fotolia

Von Michael G. Peters,

Alt werden wir alle irgendwann. Aber nicht unbedingt krank. Trotzdem sind das in der Regel die größten Sorgen, die viele GmbH-Geschäftsführer haben. Das muss nicht sein! Wenn Sie jetzt richtig handeln, sind Sie schon am Anfang des Jahres optimal abgesichert!

So schlecht ist Ihre Absicherung im Krankheitsfall


Klarer Fall: Solange Sie im Büro sitzen, denken Sie nicht ans Kranksein. Das kann aber schneller passieren, als Sie denken. Und dann haben Sie ein Problem: Als Geschäftsführer sind Sie bei Krankheit nur unzureichend abgesichert.

Ein paar Tage Sicherheit: Das reicht nicht!


Das Gesetz (§ 616 Abs. 1 BGB) gibt Ihnen einen Anspruch auf Gehaltsfortzahlung für einen verhältnismäßig unerheblichen Zeitraum. Genauer gesagt: Für ein paar Tage. Maximal!

Tipp: Sorgen Sie rechtzeitig für Klarheit: Und zwar durch eine entsprechende Regelung im Geschäftsführervertrag. Die übliche Zahlungsdauer beträgt 12 Monate. In kleineren Unternehmen 6 Monate. Und noch ein Hinweis: Ihr Geschäftsführervertrag sollte die Zahlung der Differenz zwischen Krankengeld der gesetzlichen oder privaten Kasse und dem Nettoeinkommen vorsehen. Sonst muss primär die GmbH zahlen, die Kasse würde nur hilfsweise leisten.

Altersvorsorge: Ihr Lebensstandard als Geschäftsführer ist akut gefährdet


Ein ähnliches Problem haben Sie als GmbH-Geschäftsführer bei der Altersvorsorge. Wer bei diesem Thema nicht rechtzeitig handelt, bei dem kommt es im Alter zu einer Versorgungslücke. Die Folge: Ihr aktueller Lebensstandard ist akut gefährdet!

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Klausel Nr. 1: Diese Zeilen geben Ihnen Sicherheit im Krankheitsfall

§ ... – Vergütung bei Dienstverhinderung und Tod

(1)  Im Fall der Erkrankung oder sonstiger unverschuldeter Dienstverhinderung hat der Geschäftsführer für die Dauer von ... Monaten Anspruch auf Fortzahlung seiner vertragsmäßigen Bezüge, längstens jedoch bis zum Endes des Anstellungsvertrags.

(2)  Für eine diesen Zeitraum überschreitende Erkrankung oder sonstige unverschuldete Dienstverhinderung wird dem Geschäftsführer für die Dauer von ... weiteren Monaten von der Gesellschaft ein Zuschuss in Höhe der Differenz zwischen einem von der gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung gewährten Krankengeld und dem monatlichen Nettobetrag seines Festgehalts gewährt.

(3)  Besteht kein Anspruch auf Krankengeld, wird als Krankengeld im Sinne dieses Absatzes der Betrag zugrunde gelegt, den der Geschäftsführer durch eine seinem Einkommen gemäßeVersicherung bei der zuständigen Ortskrankenkasse erhalten hätte. Die Lohn- und ggf. anfallende Kirchensteuer auf die Differenzzahlung trägt die Gesellschaft.

(4)  Mit Ablauf des in Abs. 1 bestimmten Fortzahlungszeitraums wird die dem Geschäftsführer zustehendeTantieme für jeden angefangenen Kalendermonat fort- bestehender Dienstverhinderung um je ein Zwölftel gekürzt.

(5)  Der Geschäftsführer tritt im Fall einer Verletzung durch Dritte sämtliche Ansprüche gegen den Verursacher seiner Dienstunfähigkeit bis zur Höhe der nach diesemVertrag von der Gesellschaft geschuldetenVergütungsfortzahlung einschließlich darauf entfallender Sozialversicherungsbeiträge ab.

(6)  Verstirbt der Geschäftsführer während der Dauer dieses Anstellungsvertrags, wird seinem Ehepartner das Festgehalt zur Zeit desTodes für die auf den Sterbemonat folgenden ... Monate fortbezahlt. Ist der Ehepartner zu diesem Zeitpunkt bereits verstorben, steht dieser Anspruch unterhaltsberechtigten ehelichen Kindern des Geschäftsführers zu.

Klausel Nr. 2: Diese Regelung sorgt für Absicherung im Alter

§ ... – Versorgungszusage

(1)  Die Gesellschaft verpflichtet sich, im eigenen Namen auf das Leben des Geschäftsführers eine Kapitalversicherung mit einer Versicherungssumme von ... € abzuschließen, die mit dem Tode, dem Eintritt der Berufsunfähigkeit oder mit der Vollendung des 65. Lebensjahres des Geschäftsführers fällig wird. Die Prämienzahlung übernimmt die Gesellschaft.

(2)  Zur Entgegennahme der Versicherungsleistung sind der Geschäftsführer oder die von ihm begünstigten Personen berechtigt. Fehlt es an einer Begünstigungsregelung, gelten im Zweifel dessen Erben als Begünstigte.

(3)  Das Bezugsrecht des Geschäftsführers entfällt,wenn dasVertragsverhältnis vor Eintritt des Versicherungsfalles endet oder wenn die Geschäftsführung eine grobe Pflichtverletzung begeht. Das Bezugsrecht besteht jedoch weiterhin fort, wenn die Voraussetzungen des § 1 Abs. 1 Gesetz zur Nachbesserung der betrieblichen Altersversorgung (BetrAVG) erfüllt sind.

(4)  Endet dasVertragsverhältnis vor Eintritt desVersicherungsfalles,reduziert sich der Anspruch auf Leistungen aus der Versicherung, die bis zum Tage des Ausscheidens fällig geworden sind.

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