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Mitarbeiter behaupten Mobbing - was ist dran?

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Schadenersatzforderung wegen Mobbing: So wehren Sie sich

 

Es lässt sich kaum vermeiden, dass Mitarbeiter Ihrer GmbH mit Vorgesetzten oder Kollegen auch mal Streit haben. Problematisch wird das aber, wenn sich ein Mitarbeiter gemobbt fühlt. Dann ist nicht nur die Arbeitsatmosphäre vergiftet. Auch Schadenersatzforderungen gegen Ihre GmbH können die Folge sein. Denn Ihre GmbH ist als Arbeitgeber verpflichtet, Mitarbeiter vor Diskriminierungen zu schützen (§ 1, 15 AGG).

 

Die Unterscheidung zwischen normalen Konflikten und Mobbing ist schwierig. Grundsätzlich ist Mobbing erst anzunehmen, wenn ein Mitarbeiter gezielt und systematisch – also mehrfach und über einen längeren Zeitraum – schikaniert wird. Dass ein Mitarbeiter von Vorgesetzten eine schlechte Leistungsbeurteilung erhält oder vermeintlich andere Mitarbeiter bevorzugt werden, ist dagegen kein Mobbing (LAG Niedersachsen, 15.3.2011, Az: 16 Sa 396/10).

Beispiel: Ein Mitarbeiter fühlte sich vernachlässigt, weil der Vorgesetzte nach seiner Wahrnehmung einer Kollegin ständig bevorzugt behandelt habe. Er klage wegen Mobbing. Das Landesarbeitsgericht Niedersachsen teilte diese Auffassung nicht. Das alleinige Bevorzugen einer Mitarbeiterin gegenüber einem anderen Arbeitnehmer stelle an sich noch kein Mobbing dar (LAG Niedersachsen, 15.3.2011, Az: 16 Sa 396/10).

 

Schadenersatzansprüche abwehren

Ansprüche auf Schadenersatz oder Schmerzensgeld wegen Mobbing gegen Ihre GmbH können Sie zurückweisen, wenn Sie die folgenden Fragen – es genügt sogar schon eine Frage – mit "Nein" beantworten können:

  • Ist ein Mitarbeiter fortgesetzten, aufeinander aufbauenden Anfeindungen, Schikanen oder Diskriminierungen von Kollegen oder Vorgesetzten ausgesetzt?
  • Kann der Mitarbeiter die Vorfälle, durch die er sich gemobbt fühlt, beweisen?
  • Haben Sie von den Vorfällen gewusst oder hätten Sie hiervon durch Kontrolle der Mitarbeiter wissen können bzw. wurden die Handlungen von einem Vorgesetzten ausgeführt?
  • Hat der Mitarbeiter sich bei Ihnen über Mobbing beschwert, ohne dass Sie etwas unternommen haben?

 

Herzlichst, Ihr

 

Sebastian Jördens
Chefredakteur

 


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