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2 Fallen in der Steuererklärung 2012, die Sie jetzt noch sicher umgehen können

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Von Gerhard Schneider,

In der kommenden Woche ist Abgabetermin für Ihre Steuererklärung 2012. Teil der Steuererklärung ist wie alljährlich das berüchtigte Formular zur Einnahmen-Überschuss-Rechnung (Anlage EÜR). Mit 3 Seiten Umfang hat es das Formular wahrlich in sich. Auf den 79 Zeilen werden genau die Punkte abgefragt, die immer wieder zu Ärger mit dem Finanzamt oder gar unangenehmen Betriebsprüfungen führen. Zwei der häufigsten Fallen sehen Sie hier:

 

Falle 1: Die berüchtigte Zeile 18

Das Finanzamt will sicherstellen, dass Sie möglichst jeden Vorteil, den Sie durch Ihre Selbstständigkeit haben, versteuern. Deshalb gibt es noch die Zeile 18 für die Sach-, Nutzungs- und Leistungsentnahmen.
Beachten Sie: Das Finanzamt wird sofort skeptisch, wenn Sie hier nichts eintragen! Denn zumindest eine solche Entnahme muss beinahe jeder Selbstständige zahlen: den Privatanteil auf die betrieblichen Telefonkosten. Der Fiskus geht davon aus, dass Sie Ihr betriebliches Telefon und Handy auch privat nutzen. Deshalb tragen Sie in Zeile 18 den Privatanteil für das betriebliche Telefon ein. Die Finanzverwaltung gibt dafür keinen Pauschalbetrag vor. Mehr als 20 % sollten es aber auf keinen Fall sein. Wenn Sie eine Telefonflatrate haben, die 40 € monatlich kostet, beträgt Ihr Privatanteil dann 8 € pro Monat, also 96 € pro Jahr, den Sie dann in Zeile 16 eintragen.

 

Falle 2: Die missverständliche Zeile 23

In Zeile 23 tragen Handwerker, Produktions- und Handelsunternehmen die Kosten für ihren Wareneinkauf ein (netto).
Wichtig: Als reiner Dienstleister oder Freiberufler brauchen Sie diese Zeile nicht auszufüllen, da Sie keine Waren oder Rohstoffe einkaufen, die Sie weiterverarbeiten bzw. weiterverkaufen. Ihre Ausgaben z. B. für Büromaterial kommen in Zeile 47 auf Seite 2 des Formulars.
Die Falle dabei: Es könnte sogar gefährlich sein, wenn Sie als Freiberufler hier z. B. Kosten für den Einkauf von Büromaterial oder Ähnliches eintragen. Dann könnte das Finanzamt Ihren Freiberufler-Status infrage stellen. Denn Ihr Sachbearbeiter könnte vermuten, dass Sie – wegen des Einkaufs von Waren/Rohstoffen – etwas herstellen und damit Gewerbetreibender sein könnten. Das könnte zu unangenehmen Auseinandersetzungen oder gar zu einer Betriebsprüfung führen!

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