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Behalten Sie bloß die Umsatzsteuer im Auge

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Von Midia Nuri,

Es ist so schön: Als Kleinunternehmer bzw. Gründer mit geringen Umsätzen brauchen Sie keine Umsatzsteuer an das Finanzamt zu zahlen – solange Sie unter gewissen Umsatzgrenzen bleiben.

 

Achtung: In diese Falle sind schon viele Kleinunternehmer und Existenzgründer getappt. Wenn Sie die Umsätze unversehens übersteigen, droht oft ein böses Erwachen.

Denn wenn Sie von der Kleinunternehmerregelung Gebrauch machen, dann brauchen Sie Ihren Kunden keine Umsatzsteuer zu berechnen und auch keine Umsatzsteuer ans Finanzamt abzuführen.

Das ist schön einfach, deshalb machen es auch viele.

Diese Regel gilt

Kleinunternehmer im Sinne des § 19 UStG sind Sie, wenn Sie

  • als Existenzgründer im Gründungsjahr voraussichtlich nicht mehr als 17.500 € Gesamtumsatz machen werden oder
  • im letzten Geschäftsjahr nicht mehr als 17.500 € Gesamtumsatz gemacht haben und im laufenden Geschäftsjahr voraussichtlich 50.000 € Gesamtumsatz nicht überschreiten werden.

Achtung: Wenn Sie die Kleinunternehmerregelung nutzen, sollten Sie stets prüfen, ob Sie die jeweiligen Umsatzgrenzen möglicherweise reißen. Warum, das zeigt folgendes Beispiel.

 

Beispiel:
Monika Schlau hat sich 2011 selbstständig gemacht und 14.000 € Umsatz erzielt. Also berechnet sie ihren Kunden auch 2012 keine Umsatzsteuer.

Aber 2012 beginnt das Geschäft so richtig gut zu laufen. Und am Ende des Jahres stellt Schlau fest, dass sie 55.000 € umgesetzt hat. Und weil sie die 50.000-€-Grenze überschritten hat, muss sie für alle Umsätze des Jahres Umsatzsteuer an das Finanzamt abführen.

Dass Schlau von ihren Kunden gar keine Umsatzsteuer vereinnahmt hat, stört das Finanzamt nicht. Bei 55.000 € kämen also 8.782 € unerwartete Kosten auf die Unternehmerin zu.

Ob sie die nachträglich bei allen Kunden eingetrieben bekommt, ist die große Frage.

Das sollten Sie tun

Wenn Sie also die Kleinunternehmerregelung nutzen, behalten Sie die unbedingt beiden Grenzen im Auge.

  1. Kontrollieren Sie monatlich, wie viel Umsatz Sie bereits erreicht haben.
  2. Nähern Sie sich am Ende des Jahres gefährlich der 50.000-€-Grenze, verschieben Sie Einnahmen auf das folgende Jahr. Stellen Sie einfach Rechnungen später. Damit umgehen Sie das Problem vorläufig.
  3. Die neuen Rechnungen sollten Sie dann aber in jedem Fall zuzüglich Umsatzsteuer an Ihre Kunden ausstellen.

 

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