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Kleinunternehmer: Die Hotel-Steuer - Was Sie beachten müssen

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Steuer

Von Gerhard Schneider,

Als eine der ersten Amtshandlungen zur Steuererleichterung und zur Ankurbelung der Wirtschaft hatte die neue Regierungskoalition den Mehrwertsteuersatz für Hotels von 19 auf 7 % gesenkt.

Ein Geschmäckle hat das Steuergeschenk jetzt bekommen, weil nun bekannt geworden ist, dass die FDP im vergangenen Jahr Parteispenden in Höhe von 1,1 Mio. Euro von der Substantia AG bekommen hat. Das Unternehmen gehört August Baron von Finck, dessen Familie zu den Miteigentümern Mövenpick-Gruppe mit 14 Hotels in Deutschland gehört…

Senkung der Hotel-Steuer schlecht für fast alle Selbstständigen

Die gezielte Mehrwertsteuer-Senkung für Hotels ist also noch für einigen Ärger gut. Aber nicht nur bei Beobachtern, die sich über „Klientel-Politik“ beschweren oder den verantwortlichen Politikern gar Käuflichkeit vorwerfen. Die Neuregelung ist für fast alle Selbstständigen ein Ärgernis. Und zwar aus mehreren Gründen:Ärgernis 1: Die Übernachtung wird für Selbstständige teurer

Die Hoteliers haben bekräftigt, dass sie die Steuersenkung – wenn überhaupt – nur zu einem Teil an die Kunden weitergeben. Nach ersten Beobachtungen haben die meisten Hotels ihre alten Preise beibehalten. Der Mehrverdienst sein ihnen gegönnt – trotzdem: Für Sie als Selbstständigen wird die Hotelübernachtung dadurch teurer.

Beispiel:

  • Haben Sie 2009 für eine Übernachtung 150 € (inkl. 19 % Umsatzsteuer) bezahlt, konnten Sie sich rund 24 € direkt über die Umsatzsteuer zurückholen.
  • Zahlen Sie jetzt in 2010 ebenfalls 150 € (inkl. 7 % Umsatzsteuer), können Sie sich nur noch knapp 10 € zurückholen.

Mit anderen Worten: Die Erleichterung für Hotels sorgt für Kostenstigerung bei der großen Masse der anderen Betriebe!

Ärgernis 2: Senkung der Hotel-Steuer bring mehr Ärger mit den Rechnungen für Selbstständige

Und was viele bisher nicht bedacht haben: Die ohnehin schon komplizierten Regelungen zur Amerkennung von Rechnungen werden um eine weitere Nuance komplizierter und damit fehleranfälliger.

Darum geht es: Der Umsatzsteuersatz ist nur für Übernachtungsleistungen gesenkt worden – nicht aber für die anderen Leistungen, die ein Hotel üblicherweise erbringt, wie zum Beispiel das Frühstück. Fürs Frühstücksei und Marmeladentoast muss das Hotel weiterhin 19 % kassieren und an den Fiskus abführen. Und das heißt wiederum: Die unterschiedlichen Leistungen müssen mit ihrem unterschiedlichen Umsatzsteuersatz getrennt auf der Rechnung aufgeführt werden. Das müssen Sie ab sofort überprüfen! Haben Sie eine Rechnung in der ein Pauschalpreis für Übernachtung mit Frühstück berechnet ist und die unterschiedlichen Umsatzsteuersätze nicht berücksichtigt sind, besteht die Gefahr, dass dieser Beleg nicht anerkannt wird! Und dann bleiben Sie auf der Steuer sitzen!

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