Gratis-Download

Dieser Gratis-Download erläutert die Rechnungspflichtangaben, damit Sie bei der Eingangskontrolle nichts übersehen. Aber auch bei der Erstellung...

Jetzt downloaden

Lassen Sie sich den privat genutzten Tablet-PC vom Finanzamt finanzieren

0 Beurteilungen

Erstellt:

Dass Sie das iPad für den Lebenspartner oder Ihr Kind steuerlich absetzen können, ermöglicht das „9. Gesetz zur Änderung des Gemeindefinanzreformgesetzes“, das der Bundestag am 8.3.2012 beschlossen hat. Nach § 3 Nr. 45 Einkommensteuergesetz konnten Sie als Arbeitgeber Ihren Mitarbeitern schon bisher Personalcomputer und Telekommunikationsgeräte kostenlos für die private Nutzung zu Hause überlassen. Dafür werden keine Sozialabgaben und Lohnsteuer fällig. Die Anschaffungskosten sind für Sie Betriebsausgaben, mit denen Sie die Steuerlast senken.

 

Mit dem neuen Gesetz wurde diese Regelung nun allgemein auf alle Datenverabeitungsgeräte ausgeweitet – also auch auf die beliebten iPads, Tablet-PCs oder auch Ultrabooks.

Das heißt für Sie:

Stellen Sie etwa Ihren Lebenspartner als 400-€-Kraft an, können Sie für ihn beispielsweise ein iPad kaufen, das er privat nutzen darf, und die Kosten dafür mit gutem Gewissen steuerlich geltend machen.

Achten Sie auf diese Punkte

Diese steuerliche Gestaltung ist für einen Betriebsprüfer vollkommen unanfechtbar. Wichtig sind jedoch folgende Punkte:

  • Das Gerät muss in Ihrem Betriebsvermögen bleiben. Wenn Sie es verschenken, wenden Sie Ihrem Mitarbeiter einen lohnsteuerlichen Vorteil zu, der zu versteuern ist. So würde die Sache steuerlich uninteressant. Sie überlassen das Gerät also Ihrem angehörigen Mitarbeiter lediglich zur (auch privaten) Nutzung. Haben Sie z. B. für den Tablet-PC einen Mobilfunkvertrag abgeschlossen, um mobile Internetnutzung möglich zu machen, sollte dieser Vertrag auf Ihren Namen bzw. den Ihrer Firma laufen, um zu dokumentieren, dass das Gerät zum Betriebsvermögen gehört.
  • Beschäftigen Sie weitere Mitarbeiter außer Ihren Angehörigen, gilt zudem: Behandeln Sie diese nicht anders als Ihren Angehörigen. Gewähren Sie also anderen Mitarbeitern ebenfalls ein Gehalts-Extra im gleichen Wert, wenn es auch nicht unbedingt ein Tablet-PC sein muss.

 

 

Nicht nur für iPads

Sie könnten Ihrem bei Ihnen angestellten Lebenspartner auch einen Computer oder einen Laptop zukommen lassen – auch das ist steuerfrei. Die Steuerfreiheit umfasst dabei die Nutzung von Zubehör und Software sowie die von Ihnen als Arbeitgeber getragenen Verbindungsent­gelte.
Beispiel: Sie überlassen Ihrer im Betrieb mitarbeitenden Frau einen Laptop, damit diese auch zu Hause beispielsweise ab und zu Mahnungen schreiben und Buchungen tätigen kann. Der Privatnutzungsanteil ist steuerfrei.

Darauf kommt es an

Beachten Sie jedoch, dass das Finanzamt Arbeitsverträge mit Angehörigen und die damit einhergehenden Vorteile nicht anerkennt, wenn die Verträge nicht einem Fremdvergleich standhalten. Das heißt: Der Arbeitsvertrag mit dem Angehörigen und die Arbeit selbst müssen so gestaltet sein, wie es auch mit einem fremden Dritten der Fall wäre.

Kleinunternehmer und Selbstständige aktuell

Erfolgserprobte Praxis-Tipps für Menschen wie Sie: Unternehmer, Selbstständige und Freiberufler. Für Menschen, die hart arbeiten und schnelle, sofort anwendbare Tipps brauchen, um jeden Monat bares Geld zu sparen – um den Lohn für die eigene Arbeit zu sichern.

Datenschutz

Anzeige

Gratis Downloads
28 Beurteilungen
28 Beurteilungen
61 Beurteilungen
8 Beurteilungen
Produktempfehlungen

Mehr Geld – mehr Kunden – mehr Sicherheit für Ihr Unternehmen

Die neuesten Urteile der Arbeits-, Finanz- und Sozialgerichte

Der persönliche 15-Minuten-Coach für erfolgreiche Führungskräfte, Chefs und Vorgesetzte.

Schutz und Sicherheit für Sie als Geschäftsführer und Ihre GmbH

Mehr Fokus. Mehr Zeit. Mehr Ich.

Mit einfachen Maßnahmen zu nachhaltigem Unternehmenserfolg