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Privateinlagen: Die einfachste Möglichkeit, Steuern zu sparen

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Einlagen – der durchschnittlich Selbstständige denk dabei nur an sein Schuhwerk. Sie denken dabei sofort an eine der schönsten Möglichkeiten, Steuern zu sparen. Privateinlage heißt: Sie nehmen einen Gegenstand, den Sie privat gekauft und genutzt haben, in Ihren Betrieb.

 

Vor allem Gründer übersehen immer wieder die Möglichkeit, den Wert von Gegenständen, die sie früher einmal privat gekauft haben und jetzt für die selbstständige Arbeit nutzen, als Betriebsausgabe abzusetzen.
Um die Betriebsausgabe geltend zu machen, brauchen Sie nicht mehr als einen selbstgeschriebenen Beleg. Sie halten einfach auf einem Papier, das Sie zu Ihren Unterlagen nehmen, folgendes fest:

  • Das Einlagedatum und
  • den Wert des ein gelegten Gegenstandes

Als Grund für den Eigenbeleg geben Sie an, dass Sie den Gegenstand ins Betriebsvermögen einlegen. Da für die Einlage kein Geld fließt, müssen Sie – anders als bei gewöhnlichen Eigenbelegen – keinen Zahlungsempfänger angeben.

 

So ermitteln Sie den Wert des eingelegten Gegenstandes

Den Wert der Einlage müssen Sie selbst ermitteln. Das Gesetz schreibt dafür 2 unterschiedliche Methoden vor. Welche Sie anzuwenden haben, richtet sich nach dem Zeitraum zwischen der privaten Anschaffung und der Einlage ins Betriebsvermögen.

1. Variante: Wenn zwischen Anschaffung und Einlage maximal 3 Jahre liegen

Haben Sie den Gegenstand vor maximal 3 Jahren gekauft, berechnen Sie den Einlagewert vom damaligen Kaufpreis. Den Kaufpreis weisen Sie durch die Rechnung nach. Davon ziehen Sie die bisherige Abschreibung ab – auch wenn Sie gar keine Abschreibung geltend gemacht haben. Als Ergebnis erhalten Sie den Einlagewert.

2. Variante: Wenn zwischen Kauf und Einlage mehr als 3 Jahre liegen

Sind seit der privaten Anschaffung mehr als 3 Jahre vergangen, dürfen Sie den Wert des Gegenstandes schätzen. Ihre Schätzung soll realistisch den Wert widerspiegeln, den ein Käufer für den Gegenstand bezahlen würde. Um darüber keine Auseinandersetzungen mit dem Finanzamt zu provozieren, sollten Sie Ihre Schätzungen belegen. Suchen Sie etwa Gebrauchtpreise für entsprechende Gegenstände, die bei eBay erzielt wurden.Wenn Sie einen Pkw einlegen, könne Sie z. B. den aktuellen Gebrauchtwagenpreis aus der Schwacke-Liste ansetzten. Bei kleineren Gegenständen drucken Sie sich vergleichbare Angebote bei eBay aus.

Gehen Sie schon jetzt sicher, dass Sie für den Jahresabschluss jederzeit sämtliche Ausgaben und Einnahmen korrekt buchen.

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