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Selbstständige: Diese vier Eskalationsstufen sollten Sie kennen

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Von Gerhard Schneider,

Viele Euro in die Kasse rein und möglichst wenige wieder raus. Dieses Rezept kennt schon die viel beschworene schwäbische Hausfrau. Und nach diesem Motto werden gerade in dieser wirtschaftlich schweren Zeit sicher auch viele Finanzbeamte verfahren. Damit die Steuerschätzung in dieser Woche nicht gar so dürr ausfällt.

 

Höchst ärgerlich für Sie, wenn Sie nach der Abgabe Ihrer Steuererklärung mit einer Erstattung rechnen dürfen. Sind Sie in dieser glücklichen Lage, dürfen und sollten Sie dem Finanzamt ruhig Beine machen. Umgekehrt springt der ja auch mit Ihnen im Fall der Fälle nicht gerade geduldig um. Diese vier Eskalationsstufen sollten Sie bei Bedarf zünden:

1. Eskalationsstufe: Bei der Abgabe der Steuererklärung

Wenn Sie mit einer Erstattung rechnen, sollten Sie schon der Steuererklärung ein Schreiben beilegen, in dem Sie auf eine Erstattung hinweisen und freundlich darum bitten, die Bearbeitung zu beschleunigen.

 

2. Eskalationsstufe: 6 Wochen nach der Abgabe

Haben Sie trotz Ihres freundlichen Hinweises auch sechs Wochen nach der Steuererklärung den Steuerbescheid nicht vorliegen, rufen Sie doch mal höflich bei Ihrem Sachbearbeiter an. Fragen Sie, wann Sie mit dem Bescheid rechnen können.

3. Eskalationsstufe: 12 Wochen nach der Abgabe

Klar, das Finanzamt ist möglicherweise überlastet. Doch die Maßgabe ist schon, dass gerade Steuererklärungen mit einem Hinweis auf eine erwartete Erstattung bevorzugt bearbeitet werden sollen. Haben Sie Ihren Steuerbescheid aber auch nach stolzen 12 Wochen noch nicht gekommen, fragen Sie ein weiteres Mal telefonisch nach, und weisen Sie Ihren Sachbearbeiter darauf hin, dass Sie das Ihnen zustehende Geld benötigen. Fragen Sie vor allem nach, wann Sie mit Bescheid und Erstattung rechnen können. Wenn Ihnen Ihr Sachbearbeiter keinen Grund für die Verzögerung und auch keinen voraussichtlichen Termin für den Eingang Ihres Steuerbescheids nennen kann oder will, sollten Sie nun zusätzlich formlos einen Brief an den Amtsleiter schreiben. Weisen Sie den Amtsleiter freundlich auf die überdurchschnittlich lange Wartezeit für Ihren Steuerbescheid hin, und lassen Sie einfließen, dass es bei Ihnen zu finanziellen Problemen kommen kann, wenn die erwartete Erstattung nicht bald eintrifft.

Achtung: Rechtliche Möglichkeiten, um den Vorgang zu beschleunigen, haben Sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Es gibt leider keine Vorschrift, wie schnell eine Steuererklärung bearbeitet werden muss. Allerdings gelten 6 Monate durchaus als angemessener Zeitraum. Daran sollten Sie sich halten. Daher:

4. Eskalationsstufe: 6 Monate nach der Abgabe – werden Sie formell

Sollten Sie auch ein halbes Jahr nach der Abgabe Ihrer Steuererklärung noch keinen Steuerbescheid vorliegen haben und immer noch auf Ihr Geld warten, können Sie ernst machen. Schicken Sie Ihrem Finanzamt dann einen Einspruch wegen Untätigkeit gemäß § 347 Abs. 1 Abgabenordnung ins Haus.

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