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Selbstständige: In diesen 5 Fällen zählt für Sie ab 2010 immer der Sitz Ihres Kunden

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Steuer

Von Gerhard Schneider,

Bisher müssen Sie Dienstleistungen gegenüber Unternehmen stets am Sitz des leistenden Unternehmens versteuern, also in Ihrem Fall in Deutschland. Von 2010 an gilt das nur noch bei Dienstleistungen an Nichtunternehmer – also neben Privatpersonen auch nicht umsatzsteuerpflichtigen Unternehmen.

 

In fünf Fällen ist für Sie aber nicht entscheidend, an wen Sie liefern, sondern welche Art der Dienstleistung Sie für Ihren Kunden erbringen. In den folgenden fünf Fällen ist immer der Sitz des Kunden maßgeblich

1. Wenn Sie Aufträge an beweglichen körperlichen Gegenständen verrichten

Wenn Sie Arbeiten an beweglichen körperlichen Gegenstände verrichten oder diese begutachten, dann ist für sie steuerlich der Sitz des Kunden maßgeblich. Ein beweglicher körperlicher Gegenstand ist vereinfacht gesagt alles, was keine Immobilie ist: also neben einem Auto, das Sie reparieren oder als Kfz-Sachverständiger nach einem Verkehrsunfall begutachten, auch Betriebsvorrichtungen wie etwa eine Produktionsmaschine – auch wenn sie mit dem Grundstück oder Gebäude fest verbunden ist.

 

2. Wenn Sie ein Beförderungsmittel langfristig vermieten

Dies gilt, wenn Sie Wasserfahrzeuge länger als 90 Tage vermieten oder leasen. Bei allen anderen Fahrzeugen gilt es, wenn der Vertrag länger als 30 Tage läuft.

3. Wenn Sie Güter innergemeinschaftlich befördern

Um eine innergemeinschaftliche Beförderung von Gütern handelt es sich, wenn Beginn und Ende des Transports in 2 verschiedenen Mitgliedsstaaten der EU liegen.

Beispiel: Ein Unternehmen aus Berlin beauftragt einen Spediteur, Waren zum Kunden in Paris zu transportieren. Hier liegen Beginn und Ende der Beförderung in 2 unterschiedlichen EU-Mitgliedstaaten.

4. Wenn Sie selbstständige Leistungen bei der Güterbeförderung erbringen

Rund um die Güterbeförderung gibt es einige Leistungen wie etwa beladen, entladen, umschlagen und lagern, die als selbstständige Leistungen betrachtet werden können. Diese können von demselben Spediteur erbracht werden, müssen aber nicht.

5. Wenn Sie im fremden Namen und auf fremde Rechnung handeln

Wenn Sie so genannte Vermittlungsleistungen erbringen, ist für Sie ebenfalls stets der Sitz des Kunden maßgeblich. Vorausgesetzt, Ihre Leistung fällt nicht unter § 3a Abs. 3 Nr. 1 UstG. Entscheidend ist, dass Sie als Vermittler in fremdem Namen und für fremde Rechnung handeln – mit dem Ziel, einen Vertrag zustande zu bringen. Das muss gegenüber den Beteiligten deutlich zum Ausdruck kommen. Unerheblich ist dabei, ob Sie die schlichte Vermittlung übernehmen – also ohne Abschlussvollmacht – oder auch die Vertretung – in dem Fall liegt eine Vollmacht vor. Ausgenommen sind allerdings Kommissionsleistungen.

Achtung: Eine Ausnahme gilt für die Vermittlung von Grundstücken, Wohnungen, Ferienhäusern und Hotelzimmern. In diesen Fällen entscheidet stets die Lage des vermittelten Objekts.

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