Gratis-Download

Dieser Gratis-Download erläutert die Rechnungspflichtangaben, damit Sie bei der Eingangskontrolle nichts übersehen. Aber auch bei der Erstellung...

Jetzt downloaden

Selbstständige: Warum Sie Ihre Software besser einzeln kaufen sollten

0 Beurteilungen
Steuer Selbststaendige

Von Gerhard Schneider,

Kaufen Sie Ihre Software im Paket mit einem Rechner, haben Sie steuerlich ein Problem: Das Finanzamt betrachtet dann nämlich beides zusammen als ein einziges Wirtschaftsgut.

Warum das für Sie ungünstig ist? Geringwertige Güter bis zu 410 Euro können Sie von Januar 2010 an wieder auf einen Schlag voll als Betriebsausgabe abziehen. Übersteigt der Preis für PC oder Laptop und Software wie etwa das Betriebssystem diesen Preis aber, müssen Sie beides in einem Abschreibungs-Pool über fünf Jahre abschreiben.

Selbstständige: Software ist steuerlich gesondert zu sehen

Dumm gelaufen! Denn eigentlich sorgt ein Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) schon seit 2004 dafür, dass Software steuerlich gesondert zu sehen ist, weil sie nicht Bestandteil der Hardware ist. (Az. VIII R 42/03). Und eigentlich wäre gerade bei Computer & Co sowohl die Sofortabschreibung als geringwertiges Gut, als auch die reguläre Abschreibung günstiger – denn die geht für Laptops und PCs laut Afa-Tabelle über drei Jahre. Daher sollten Sie den Abschreibungs-Pool für Hard- und Software unbedingt meiden!

Selbstständige: Darauf sollten Sie bei der Abschreibung Ihrer Software achten

Achten Sie darauf, dass die Software in der Rechnung auch gesondert mit einem einzelnen Preis ausgewiesen ist. Sie dürfen Software und Hardware nicht zu einem einheitlichen Paketpreis gekauft haben. Nur dann können Sie Ihre Software gesondert von der Steuer absetzen: Betragen Ihre Anschaffungskosten für die in der Rechnung getrennt ausgewiesene Software bis zu 410 € - 2009 waren es noch 150 € – netto, können Sie den Betrag sofort voll absetzen. Ist Ihre Software dagegen teurer, schreiben Sie sie als immaterielles Wirtschaftsgut ab.

Achtung: Sie dürfen sie nicht in den Sammelposten für bewegliche Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von mehr als 150 bzw. 410 € bis 1.000 € netto einstellen, der über 5 Jahre abgeschrieben wird.

Ihre Vorteile im Detail:

  • Standard-Anwender-Software schreiben Sie – wie die Hardware über 3 Jahre ab.
  • Betriebswirtschaftliche Software-Systeme (ERP-Software) schreiben Sie auf dem Weg über 5 Jahre ab.
  • Software-Updates, die keine neuen Programme beinhalten, schreiben Sie sofort voll ab.

Selbstständige: Wann es sich doch lohnt, Hard- und Software zu bündeln

In einem Fall kann es sich aber doch lohnen, wenn Sie Computer und Software gebündelt absetzen: wenn beides zusammen mehr als 1000 Euro kostet.

Dann sähe es für Sie nämlich so aus: Falls Ihr Computer ohne Software nur 900 Euro kosten würde, müssten Sie ihn im Pool über fünf Jahre abschreiben. Nehmen Sie stattdessen doch die Software dazu und kommen so über die 1000-€-Grenze, haben Sie nun nur drei Jahre Abschreibungsfrist.

Kleinunternehmer und Selbstständige aktuell

Erfolgserprobte Praxis-Tipps für Menschen wie Sie: Unternehmer, Selbstständige und Freiberufler. Für Menschen, die hart arbeiten und schnelle, sofort anwendbare Tipps brauchen, um jeden Monat bares Geld zu sparen – um den Lohn für die eigene Arbeit zu sichern.

Datenschutz

Anzeige

Gratis Downloads
28 Beurteilungen
28 Beurteilungen
61 Beurteilungen
8 Beurteilungen
Produktempfehlungen

Mehr Geld – mehr Kunden – mehr Sicherheit für Ihr Unternehmen

Die neuesten Urteile der Arbeits-, Finanz- und Sozialgerichte

Der persönliche 15-Minuten-Coach für erfolgreiche Führungskräfte, Chefs und Vorgesetzte.

Schutz und Sicherheit für Sie als Geschäftsführer und Ihre GmbH

Mehr Fokus. Mehr Zeit. Mehr Ich.

Mit einfachen Maßnahmen zu nachhaltigem Unternehmenserfolg