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Selbstständige: Wie Sie sich bei der drohenden Insolvenz eines Kunden verhalten sollten

 
Steuer Selbstständige Insolvenz

Von Gerhard Schneider,

Die wieder anziehende Konjunktur kann nicht darüber hinwegtäuschen: 2010 wird das Jahr der Insolvenzen. 2009 gab es laut Creditreform in Deutschland rund 34.300 Unternehmens-Insolvenzen – gegenüber durchschnittlich rund 29.000 Pleiten in den beiden Vorjahren.

Und 2010 soll es nach derzeitigen Berechnungen einen weiteren Rekord geben: Experten rechnen mit 40.000 Insolvenzen. Wolfgang Spitz, Präsident des Inkassoverbandes, spricht gar schon von einem Insolvenz-Tsunami, der über Deutschland hineinbricht.

Warten Sie bei einer drohenden Insolvenz nicht einfach ab

Das heißt für Sie: Seien Sie wachsam – die zunehmende Zahl der Insolvenzen kann gefährlich werden, auch wenn Sie selbst wirtschaftlich gut dastehen. Denn es kann auch einen Ihrer Kunden treffen, der Ihnen noch Geld schuldet... Wer bei einer drohenden Insolvenz eines Kunden abwartet, lebt riskant. Wenn einer Ihrer Kunden ins Schleudern gerät, ist Abwarten das Gefährlichste, was Sie tun können. Ist erst einmal das Insolvenzverfahren beantragt, sind Ihre offenen Rechnungen so gut wie verloren. Mit Glück bekommen Sie dann irgendwann noch einen Bruchteil des Rechnungsbetrags aus der Insolvenzmasse ausgezahlt.

Achten Sie auf jedes Anzeichen einer drohenden Insolvenz Ihrer Kunden

Beachten Sie deshalb die folgenden Tipps:

  • Jedes Gerücht und auch jedes Anzeichen auf drohende Insol­venz eines Auftraggebers ernst nehmen! Anzeichen sind z. B. plötzliche Änderung des Zahlungsverhaltens, schlechte Stimmung bei den Angestellten, plötzlicher Abgang von Leistungsträgern im Unternehmen, die das sinkende Schiff verlassen ...
  • Wenn Sie unsicher sind, versuchen Sie, andere Auftragnehmer des Kunden zu kontaktieren. Fragen Sie dort vorsichtig nach, ob diese Aufragnehmer Probleme mit nichtbezahlten Rechnungen haben oder über weitere Informationen verfügen. Achten Sie aber darauf, keine falschen Gerüchte zu streuen.
  • Bei Anzeichen für Insolvenz, sofort alle Hebel ziehen: Bitten Sie Ihre Ansprechpartner im gefährdeten Unternehmen, intern auf eine sofortige Zahlung Ihrer Rechnung zu pochen. In den letzten Wochen vor einer drohenden Insolvenz ist es oft eine Frage der persönlichen Entscheidung, welche Rechnungen noch bezahlt werden und welche nicht. Je mehr Fürsprecher Sie haben, desto besser.

Und was ist mit einer Versicherung?

Größere Unternehmen sichern sich gegen insolvenzbedingte Zahlungsausfälle mit einer Forderungsausfallversicherung ab. Doch solche Policen sind für kleinere Unternehmen noch relativ wenig verbreitet. Und: Eine Forderungsausfallversicherung ist nicht gerade billig. Beispiel eines Anbieters: Versicherungsschutz für bis zu 30.000 € Forderungsausfall jährlich kostet ab 1.500 € Prämie.

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Herausgeber: VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG
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