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So klappt es mit der befristeten Anstellung

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Von Gerhard Schneider,

Fehler passieren besonders häufig bei der so genannten sachgrundlosen Befristung. Das ist die Befristung eines Arbeitsverhältnisses ohne speziellen Grund. Dabei tappen viele Betriebe in die Falle und stellen eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter versehentlich unbefristet an. Damit Ihnen dies nicht passiert, halten Sie sich an die folgenden Tipps.

 

Tipp 1: Befristung maximal zwei Jahre

Wenn es keinen sachlichen Grund für die Befristung eines Angestelltenverhältnisses gibt, darf die Befristung maximal zwei Jahre dauern. Schließen Sie ohne Sachgrund einen befristeten Arbeitsvertrag für beispielsweise drei Jahre ab, ist diese Befristung unwirksam und der Arbeitnehmer kann auf dauerhafte, unbefristete Anstellung pochen.

Tipp 2: Verlängerung innerhalb der zwei Jahre möglich

Innerhalb der eben genannten 2-Jahres-Frist können Sie einen Arbeitsvertrag mehrfach verlängern – und zwar bis zu dreimal. Wenn Sie eine Aushilfe beispielsweise für zunächst ein halbes Jahr befristet angestellt haben, können Sie – je nach Bedarf – den Vertrag bis zu dreimal verlängern. Sie können also insgesamt bis zu vier aufeinanderfolgende befristete Verträge von jeweils einem halben Jahr Dauer abschließen.
Achtung! Bei dieser Verlängerung von befristeten Arbeitsverträgen lauert eine gemeine kleine Falle. Wenn Sie mehrfach nacheinander kürzere Arbeitsverhältnisse schließen, achten Sie unbedingt darauf, dass die Verlängerung nahtlos an die vorausgegangene befristete Beschäftigung anschließt. Entsteht eine Lücke zwischen erster und anschließender Beschäftigung – zum Beispiel nur ein Wochenende – entsteht aus der vermeintlichen Verlängerung ein unbefristetes Arbeitsverhältnis.

 

Tipp 3: Achten Sie auf Alt-Beschäftigungen!

Sie können auch einen Mitarbeiter, der schon einmal bei Ihnen beschäftigt war, erneut bis zu zwei Jahre ohne Sachgrund befristet einstellen. Voraussetzung: Diese frühere Beschäftigung muss mehr als drei Jahre zurückliegen!

Tipp 4: Gibt es vielleicht doch einen Sachgrund?

Die befristete Einstellung von Mitarbeitern ist einfacher, wenn ein Sachgrund dafür vorliegt. Prüfen Sie deswegen, ob Sie nicht doch einen handfesten Grund für die befristete Anstellung des Mitarbeiters finden. Dann sind auch längere Befristungen möglich. Mögliche Gründe können zum Beispiel sein:

  • Der betriebliche Bedarf an der Arbeitsleistung besteht nur vorübergehend. Sie haben also beispielsweise einen größeren Auftrag übernommen, für den Sie nur für einen bestimmten Zeitraum zusätzlicher Arbeitskräfte benötigen.
  • Die Befristung erfolgt im Anschluss an eine Ausbildung oder ein Studium, um den Übergang des Arbeitnehmers in eine Anschlussbeschäftigung zu erleichtern.
  • Der Arbeitnehmer wird zur Vertretung eines anderen Arbeitnehmers beschäftigt (klassisches Beispiel: Schwangerschafts- und Elternzeitvertretung)
  • Die Befristung erfolgt zur Erprobung.

Wichtig: Ein Sachgrund für die Befristung muss im Arbeitsvertrag festgehalten werden.

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