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Dieser Gratis-Download erläutert die Rechnungspflichtangaben, damit Sie bei der Eingangskontrolle nichts übersehen. Aber auch bei der Erstellung...

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Starten Sie gut sortiert in die Selbstständigkeit

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Die wichtigste Grundregel für Ihre Buchführung lautet: Jeder Beleg muss – auch für fremde Dritte – ohne langes Suchen auffindbar sein. Mit Beleg sind dabei sowohl Ihre Eingangsrechnungen gemeint, als auch Ihre eigenen Ausgangsrechnungen.

 

So können Sie Ihre Belege sortierten

Sie können Ihre Belege dabei konsequent in ihrer zeitlichen Reihenfolge ablegen. Das ist vor allem sinnvoll, wenn Sie für Ihre Buchführung eine EDV-Lösung nutzen. So finden Sie dann schnell vom jeweiligen (Gegen-)Konto (z. B. Bank, Kasse usw.) in der Buchführung zum Beleg.

Oder Sie heften die Belege nach sachlichen Gesichtspunkten ab. Das empfiehlt sich, wenn Sie – vorerst – Ihre Buchführung auf Papier erledigen wollen.

Tipp: Dann sollten Sie jedoch innerhalb der jeweiligen Einnahmen- und Kostenarten die Belege in ihrer zeitlichen Reihenfolge sortieren. Das spart eine Menge Zeit.

In jedem Fall sollten Sie die Belege über

  • Einnahmen,
  • Ausgaben und die
  • Anschaffung von Anlagevermögen

voneinander trennen. Das erleichtert die Übersicht und stellt die Ordnungsmäßigkeit Ihrer Buchführung sicher. Umsatzsteuer und Vorsteuer müssen Sie aus den einzelnen Positionen übertragen.

So sollten Sie praktisch vorgehen

Verwenden Sie am besten Trennblätter und/oder getrennte Ordner. Dem jeweiligen Ordner bzw. Sachbereich heften Sie eine Übersicht obenauf, aus der sich die von Ihnen gewählte Aufteilung ergibt. Das ist wichtig, damit sich auch Dritte rasch in Ihrer Buchhaltung zurechtfinden.

Tipp: Gliedern Sie die Sachbereiche für Ihre Belege am besten nach den in der Anlage EÜR vorgegebenen Kategorien. Dann haben Sie es anschließend bei Ihrer Steuererklärung leichter.

 

Wenn Sie Trennblätter verwenden, sollten diese größer als DIN A4 sein. Sie können dann den rechten Rand stufenweise ausschneiden und beschriften. Sie erhalten dann ein Register, bei dem Sie auf einen Blick erkennen können, wo Sie welche Belege abgeheftet haben.

Am übersichtlichsten ist es, wenn Sie 3 Übersichten erstellen, für:

  • Ihre Betriebseinnahmen,
  • Ihre Betriebsausgaben und
  • Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, die Sie im Laufe des Jahres angeschafft haben.

So bezeichnen Sie Ihre Betriebseinnahmen

  1. Umsatzsteuerpflichtige Betriebseinnahmen 19 % (Nettobetrag)
  2. Umsatzsteuerpflichtige Betriebseinnahmen 7 % (Nettobetrag)
  3. Umsatzsteuerfreie Betriebseinnahmen
  4. Nicht umsatzsteuerbare Betriebseinnahmen
  5. Betriebseinnahmen, für die der Leistungsempfänger die Umsatzsteuer nach § 13b EStG schuldet
  6. Vereinnahmte Umsatzsteuer sowie Umsatzsteuer auf unentgeltliche Wertabgaben
  7. Vom Finanzamt erstattete und ggf. verrechnete Umsatzsteuer
  8. Veräußerung oder Entnahme von Anlagevermögen
  9. Private Kfz-Nutzung
  10. Sonstige Sach-, Nutzungs- und Leistungsentnahmen
  11. Auflösung von Rücklagen, z. B. von Ansparabschreibungen

Und so gliedern Sie Ihre Betriebseinnahmen

Schade, aber wahr: In aller Regel wird die Liste der verschiedenen Einnahmearten Ihres jungen oder noch zu gründenden Unternehmens sehr viel kürzer ausfallen, als die der verschiedenen Ausgabearten. Immerhin erleichtert Ihnen das die Buchführung.

  1. Betriebseinnahmen (Gesamtumsatz + steuerfreie Umsätze, die nicht zum Gesamtumsatz gehören)
  2. Steuerfreie Umsätze, die nicht zum Gesamtumsatz gehören (nachrichtlich)
  3. Private Kfz-Nutzung
  4. Sonstige Sach-, Nutzungs- und Leistungsentnahmen
  5. Auflösung von Rücklagen, z. B. von Ansparabschreibungen, Investitionsabzugsbeträgen

Tipp: Natürlich brauchen Sie in Ihrer Gliederung der Einnahme- und Ausgabenarten nur die Positionen zu berücksichtigen, die bei Ihnen tatsächlich vorhanden sind. Alle anderen können Sie weglassen.

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