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Steuer-Schikane bei Bewirtungsrechnungen

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Von Midia Nuri,

Der Fiskus macht es immer schwieriger, Bewirtungskosten abzusetzen! Die neueste Schikane nach einem aktuellen Urteil des Bundesfinanzhofs (Az. X R 57/09): Der Beleg (also die Quittung, die Sie im Restaurant erhalten) muss auf den Namen des bewirtenden Unternehmens ausgestellt sein.

 

Können Sie nur einen Eigenbelegt oder eine einfach Quittung ohne den Namen des Unternehmens vorweisen, können Sie keinen Betriebsausgabenabzug geltend machen und keine Vorsteuer aus der Rechnung ziehen – auch wenn Sie zum Beispiel durch eine Kreditkartenabrechnung oder einen Kontoauszug die Zahlung ans Restaurant nachweisen können. Dies gilt für alle Rechnungen ab 150 €. Bei Kleinbetragsrechnungen bis 150 € ist der Name nicht erforderlich.
Das heißt für Sie: Kontrollieren Sie Belege und Quittungen genau, wenn Sie Geschäftspartner zum Essen eingeladen haben. Steht der Name nicht auf dem Beleg, lassen Sie sich vom Kellner einen neuen mit Ihrem Namen ausstellen. Nur so ist sichergestellt, dass Sie die Vorsteuer und die Betriebsausgabe geltend machen können.

Was Sie grundsätzlich bei Bewirtungen beachten sollten

Der wichtigste Grundsatz bei der Bewirtung von Geschäftspartnern lautet: Sie können immer nur 70 % der Speisen und Getränke als Betriebsausgaben geltend machen. 30 % sind Privatsache.
Beachten Sie aber: Diese Einschränkung gilt nur für die Netto-Summe auf der Bewirtungsrechnung. Die Umsatzsteuer können Sie zu 100 % als Vorsteuer geltend machen (von Ihrer Umsatzsteuer abziehen).

 

Damit Ihre Bewirtungskosten sicher anerkannt werden, beachten Sie diese Punkte:

  1. Sie können nur die Kosten für die Bewirtung von Geschäftspartnern absetzen.
  2. Das Essen muss einen Zusammenhang zu einer geschäftlichen Angelegenheit haben. Auf dem Beleg oder einem angehefteten Blatt vermerken Sie diesen Anlass. Wichtig dabei: Der Bewirtungsanlass darf nicht allgemein gehalten sein, er sollte so konkret wie möglich genannt werden. Falsch etwa: „Geschäftsbesprechung“. Besser: „Besprechung neues Werbekonzept 2013“.
  3. Schließlich brauchen Sie eine korrekte Bewirtungsrechnung (siehe oben). Bei Bewirtungsbelegen gibt es darüber hinaus ein Besonderheit, die Sie beachten sollten. Der Beleg bzw. die Rechnung muss maschinell erstellt sein – das heißt: Es muss sich um einen Ausdruck aus der elektronischen Kasse handeln. Akzeptieren Sie deshalb keine komplett handschriftlichen Rechnungen.

Und noch ein Tipp:
Trinkgelder, die Sie geben, zählen zu den Bewirtungskosten, sind also ebenfalls nur zu 70 % als Betriebsausgabe abziehbar. Mehrwertsteuer entfällt hierauf nicht. Sie können das Trinkgeld auch selbst auf der Rechnung vermerken.

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