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Was ist mit den Mitgliedskosten? Betriebsausgabe oder nicht?

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Von Gerhard Schneider,

Eine Mitgliedschaft beim Marktführer Xing kostet allein schon 60 € im Jahr. Sind Sie noch in einigen weiteren Netzwerken aktiv, sind schnell ein paar hundert Euro beisammen. Ob Sie diese Kosten finanzamtssicher als Betriebsausgabe steuerlich geltend machen können, hängt von einem Kernpunkt ab: Steht bei Ihrer Präsentation bzw. Ihrem Profil, mit dem Sie sich im Netzwerk präsentieren, das Berufliche eindeutig im Vordergrund?

Wird aus Ihrem Profil klar, dass Sie im Netzwerk sind, um berufliche Kontakte zu knüpfen, ist es kein Problem, die Kosten als Betriebsausgabe anzusetzen. Stehen in Ihrem Profil dagegen private Angaben, Fotos und Interessen, wird jeder Betriebsprüfer die Anerkennung der Kosten verweigern. Nutzen Sie deshalb die Tipps in der folgenden Checkliste, mit denen Sie Ihr Profil finanzamtssicher machen.

Checkliste für Ihr Profil bei Xing & Co.

  • Foto: Es ist üblich, im Profil ein Foto von sich einzustellen. Wählen Sie ein seriöses Foto aus, beispielsweise ein Portrait, bei dem noch der Anzug- bzw. Kostümkragen zu sehen ist. Tabu sind Freizeit-Fotos oder Fotos, die Sie gemeinsam mit Kindern oder Partner zeigen.
  • Angebot & Anliegen: Beschreiben Sie hier kurz, was Sie im Netzwerk suchen – und zwar ausschließlich Ihre beruflichen Angebote und Anliegen. Lassen Sie Hobbys außen vor.
  • Qualifikation, Ausbildung, Kompetenzen: Gestalten Sie diese Punkte ähnlich einem Lebenslauf, wie Sie ihn einer Bewerbung beifügen würden. Bleiben Sie dabei streng bei der Wahrheit.
  • Interessen: Bei solchen Punkten geht es automatisch ein wenig in die private Sphäre. Geben Sie trotzdem nur Interessen an, wenn diese im Zusammenhang mit Ihrem beruflichen Angebot stehen. Im Zweifelsfall in diesem Bereich besser gar nichts eintragen.
  • Kontaktdaten: Geben Sie nur Ihre beruflichen Kontaktdaten preis: Ihre geschäftliche Adresse, Telefon- und Fax-Nummer sowie E-Mail-Adresse und ggf. Internetseite.

Tipp: Nehmen Sie einen Ausdruck Ihres Profils immer zu Ihren Unterlagen. Falls Sie später einmal aus dem Netzwerk ausgetreten sind und ein Prüfer die alten Rechnungen kritisch durchleuchtet, können Sie anhand der Ausdrucke mühelos nachweisen, dass die Netzwerkmitgliedschaft rein beruflich veranlasst war.

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