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Wie Sie Kosten für die Steuerberatung absetzen

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Von Iris Schuler,

Zu Beginn eines jeden Jahres ist die Zeit, in der Sie sich mit der Steuererklärung beschäftigen müssen. Viele ärgern sich, wie kompliziert doch das deutsche Steuersystem ist. Vielleicht nutzen auch Sie deshalb wie viele andere Unternehmer die Unterstützung eines Steuerberaters.

Zu Beginn einer Selbstständigkeit konnte man alle Kosten für die Steuerberatung noch im vollen Umfang von der Steuer absetzen. Vor Jahren schaffte die Bundesregierung den Abzug für privat mitveranlasste Beratungskosten jedoch ab. Seitdem durfte man nur noch den Teil geltend machen, der direkt mit der selbstständigen Tätigkeit zusammen hängt.

Daraus ergab sich jedoch folgendes Problem: Es ist sehr schwierig, die Kosten für die Steuerberatung in einen geschäftlichen und einen privaten Bereich zu teilen.

Viele kaufen sich ein Steuerprogramm, mit dem die Steuererklärung selbst erstellt wurde. Die Einkommenssteuererklärung umfasste sowohl die betrieblichen Einnahmen und Ausgaben als auch privaten Sonderausgaben. Das Finanzamt lehnte den Abzug der Kosten für das Programm ab, weil es keinen Aufeilungsmodus der Kosten nach geschäftlicher und privater Veranlassung gab.

Kosten bis 100 Euro voll absetzen

Seit ein paar Jahren gibt es jedoch zum Glück mehr Klarheit. Demnach sind gemischt veranlasste Kosten generell zur Hälfte als Betriebsausgaben absetzbar, wenn eine andere Aufteilung nicht möglich ist. Vollständig abziehbar sind einzelne Aufwendungen bis 100,- Euro. Meine Steuersoftware für 40,- Euro wäre damit ohne Diskussion voll absetzbar.

Haben Sie einen Steuerberater, der Sie in Steuerfragen berät oder die Buchführung komplett übernimmt, können Sie die Kosten eindeutig nach privater und geschäftlicher Veranlassung aufteilen. Abzugsfähig sind alle Ausgaben, die für Ihre Gewinnermittlung anfallen. Dazu zählen die Buchführung, die Ermittlung der Ausgaben und Einnahmen, die Aufstellung des Jahresabschlusses für Bilanzierer bzw. das Ausfüllen des EÜR-Formulars für Einnahmen-Überschuss-Rechner. Selbstverständlich können Sie auch die Gebühren steuerlich geltend machen, die der Steuerberater als Beratungskosten berechnet.

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Nicht abziehbar sind Steuerberatungskosten, die Ihren Privatbereich betreffen. Dazu gehören beispielsweise die Beratung zur Erbschafts- oder Schenkungssteuer, zu haushaltsnahen Dienstleistungen oder zur Eigenheimzulage.

Wundern Sie sich nicht, dass das Ausfüllen der Einkommensteuer-Erklärung in den Augen des Fiskus ebenfalls eine Privatangelegenheit ist. Nur die Kosten für das Ausfüllen von Gewerbesteuer- und Umsatzsteuererklärung können Sie steuerlich geltend machen.

Tipp: Bei der Aufteilung der Gebühren hat ein Steuerberater seinen Ermessensspielraum. Er kann beispielsweise für den privaten Bereich die Gebühren niedrig und für den geschäftlichen Bereich hoch ansetzen. Es lohnt sich zu verhandeln.

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