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Zwei typische finanzielle Risiken für Kleinunternehmer: Haben Sie schon vorgesorgt?

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Von Gerhard Schneider,

Jedes erfolgreiche Unternehmen plant mittel- und langfristig die Zukunft, beschäftigt sich mit Risiken, engagiert Berater, um die eigene Strategie zu überprüfen und sich fit für die Zukunft zu machen. Auch als Kleinunternehmer sollten Sie mit finanziellen Risiken rechnen und Pläne für den Fall der Fälle haben. Zwei typische finanzielle Risiken habe ich hier zusammengestellt.

 

Risiko 1: Plötzlicher Wegbruch von Einnahmen

Weil die Zeiten und die Märkte sich immer schneller ändern, ist dieses Risiko heute aktueller denn je:
Kunden streichen festgeplante Projekte plötzlich wegen des Kostendrucks – Kunden, die lange Zeit für regelmäßige Einnahmen gesorgt haben, gehen plötzlich in die Insolvenz – ein Neukunde, für den Sie einen großen Auftrag erledigt haben, zahlt nicht. Dazu kommen weitere Risiken.

Wie Sie finanzielle Sicherheit gewinnen

Faustregel für jeden Selbstständigen und Kleinunternehmer: Sorgen Sie dafür, dass Sie mindestens 3 Monate, besser 6 Monate ohne laufende Einnahmen überleben könnten. Legen Sie eine ausreichende Menge Geld für den Notfall zurück, die Sie nur angreifen, wenn Ihre Einnahmen plötzlich wegbrechen. Haben Sie Geld für diese Monate im Rücken, kann Ihnen nicht mehr viel passieren. Innerhalb dieser Zeit schaffen Sie es problemlos, neue Kunden zu finden. Notfalls ist genügend Zeit, um ganz neu anzufangen.
Gehen Sie deshalb jetzt so vor, um diese finanzielle Sicherheit zu gewinnen:

  • Errechnen Sie, wie viel Geld Sie monatlich brauchen, um Ihre laufenden Kosten und Ihre Lebenshaltungskosten (beruflich und privat) problemlos zu bestreiten.
  • Multiplizieren Sie diese Summe mit 3 (besser: 6) und Sie haben den Betrag, den Sie zu Ihrer Sicherheit brauchen.
  • Wenn Sie bisher noch nicht gespart habe, ist das eine Menge Geld, die Sie nicht sofort abzweigen können. Setzen Sie sich deshalb Zwischenziele. Zum Beispiel: Nehmen Sie sich vor, in 2014 das Geld für 2 Monate an Sicherheitsgeld auf die Seite zu legen. So haben Sie am Ende des Jahres schon eine Grundsicherheit.

Legen Sie dieses Sicherheitsgeld auf einem Tagesgeldkonto (und nicht in Aktienfonds oder Ähnlichem) an, damit Sie schnell Zugriff haben. Manch ein besonders vorsichtiger Selbstständiger deponiert das Geld in bar – zum Beispiel im Banksafe eines Verwandten. So kann er die Miete, das Telefon bezahlen und seine Handlungsfähigkeit bewahren, sogar wenn im schlimmsten Fall die Bank schon alle Konten gesperrt hat.

 

Risiko 2: Zu große Abhängigkeit von wenigen Kunden

Vermeiden Sie auch eine zu große Abhängigkeit von einzelnen Kunden. Sobald ein Kunde allein für einen großen Teil Ihres Umsatzes verantwortlich ist, leben Sie gefährlich. Stellen Sie sich nur vor:
Ihr Ansprechpartner im Unternehmen wird ausgetauscht. Der Nachfolger will alles besser machen und engagiert natürlich auch andere Partner …
Nehmen Sie sich jetzt Ihre Ein­nahmen-Übersicht 2013 vor – oder, wenn die noch nicht fertig ist, nehmen Sie einfach alle Rechnungen, die Sie dieses Jahr verschickt haben. Stellen Sie in einer (Excel-)Tabelle zusammen, wer Ihnen wie viel Umsatz gebracht hat.
Faustregel: Sobald ein Kunde für mehr als 30% Ihres Gesamtumsatzes verantwortlich ist, sollten bei Ihnen die Alarmglocken läuten. Sie haben vermutlich die Neukundenakquise vernachlässigt und sich zu sehr auf den vorhandenen Kundenstamm verlassen. Leiten Sie dann für sich eine der folgenden beiden Maßnahmen ein:

  • Möglichkeit 1 liegt auf der Hand: Verstärken Sie Ihre Neukundenakquise, um neue Kunden zu gewinnen. Das kann konkret zum Beispiel so aussehen: Reservieren Sie ab sofort eine halben Tag pro Woche fest zur systematischen Neukunden-Akquisition – so lange bis Sie genügend neue Aufträge haben
  • Möglichkeit 2: Häufig können Sie zusätzliche Aufträge aber gar nicht bewältigen – wenn zum Beispiel Ihr wichtigster Kunden 50%, 60% oder noch mehr Ihrer Zeit beansprucht. In diesem Fall suchen Sie das Gespräch mit einem solchen Auftraggeber – mit dem Ziel eine langfristige feste Bindung zu vereinbaren. Beispiel: Der Kunde soll Ihnen einen mit zum Beispiel 3- oder 6-monatiger Kündigungsfrist. So haben Sie zumindest die Sicherheit, dass Ihnen der Kunde nicht von einen Tag auf den anderen verlorengeht.

 

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