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Seit einigen Tagen häufen sich bei mir die Anfragen, was ich von so genannten Paid4-Verdienstchancen halte. Bei diesen Nebenverdienst-Angeboten geht es darum, zum Beispiel Werbebanner im Internet "zu lesen", sprich drauf zu klicken oder sich Werbe-Mails anzuschauen. Versprochen werden Einnahmen von einigen hundert, ja sogar tausend Euro pro Monat. Anbieter solcher Paid4-Dienste sind zum Beispiel 7sms.com, adsure.de, clubmail.de oder Paid2Youtube.com, um nur einige der Dutzend Anbieter zu nennen. 

Anbieter wollen an Ihre sensiblen Daten

Um es gleich vorweg zu nehmen: Das Ganze ist ist eine äußerst dubiose Angelegenheit. Denn statt wirklich ordentlich Geld zu verdienen, muss man als Nutzer sensible Daten preisgeben, die von den Betreibern der einschlägigen Internet-Angeboten weiterverkauft werden. Was daraus folgt, kann man sich leicht denken: Eine wahre Flut von Werbe- und Spam-Mails.

"Aber wenn die Kohle stimmt, dann ist das doch nicht so schlimm", mag nun mancher denken. Doch genau da liegt der Hase im Pfeffer begraben. 

 

Lächerlich geringer Verdienst 

Nach Berechnungen der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen ist der Lohn der Mühe äußerst gering. Das liegt zum einen an dem sehr geringen Betrag pro Klick. Er liegt bei vielen Anbietern bei 0,3 Cent - also 0,003 Euro! Zum anderen gibt es so genannte Reloadsperren. Sie bewegen sich zwischen 15 Minuten und bis zu 2 Stunden. Das bedeutet, Sie können nur alle 15 Minuten oder sogar nur alle 2 Stunden mit einem Klick 0,3 Cent verdienen. Im Extremfall kann das bedeuten, dass Sie eineinhalb Jahre lang Werbung anklicken müssen, um 20 Euro (!) zu verdienen.

Das sind weitere Punkte, die das Angebot nicht gerade seriöser machen.

  • Manche Anbieter verschleiern die lächerlich geringen Verdienstmöglichkeiten, in dem sie mit Punktesystemen arbeiten
  • Fast schon in die Nähe von (verbotenen) Schneeballsystemen kommen einige Anbieter, in dem Sie Prämien (ebenfalls sehr gering) ausloben, wenn Nutzer weitere Interessenten anwerben.
  • Last but not least ist es mehr als einmal vorgekommen, dass ein Paid4-Dienst gar nichts ausbezahlt hat, weil er schlicht und ergreifend über Nacht von der Bildfläche verschwand.

Mein persönliches Fazit: Ich würde die Finger davon lassen, mit Hilfe dieser Paid4-Dienste versuchen, "Geld zu verdienen". Weil das Verhältnis zwischen Aufwand und Bezahlung ein schlechtes Geschäft ist. Genau so sieht es im übrigen auch die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, die vor den Machenschaften der Paid4-Diensten warnt. 

In diesem Sinne

Michael Timpe
Chefredakteur "Die Geschäftsidee"

PS: Es gibt übrigens noch eine andere interessante Berechnung zum Verhältnis Aufwand und Einnahmen. So kostet zum Beispiel der Strom zum Betrieb eines Computers bei 10 Stunden täglich x 30 Tage x 0,035 Euro pro Stunde immerhin rund 10 Euro im Monat. Mehr muss man wohl kaum sagen.

 

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