Gratis-Download

Für energie- und rohstoffintensive Betriebe ist es heutzutage überlebenswichtig, die extrem schwankenden (volatilen) Marktpreise der Rohstoffe...

Jetzt downloaden

Banken verringern Investments in die Rohstoffverarbeitungskette

0 Beurteilungen

Erstellt:

Wenig bekannt und doch enorm wichtig ist die Tatsache, dass Banken in den letzten zehn Jahren verstärkt in Verarbeitungsbereiche von Rohstoffen investiert haben.

Großbanken wie Goldman Sachs und JP Morgan kauften kilometerlange Abschnitte von Pipelines auf, um diese anschließend zu vermieten und an dem geförderten Rohöl mitzuverdienen.

Diese Investments sollten eine optimale Ergänzung zum Handel von Rohstoffen sein.

Lagerhäuser waren fest in der Hand der Banken

Im Jahr 2010 befanden sich noch fast ein Drittel aller von der London Metal Exchange lizensierten Lagerhäuser fest in der Hand von Banken.

Bis heute ist dieser Wert jedoch auf unter 20 Prozent gefallen. Die Banken haben damit begonnen, ihre Investments zu verringern, da die Rohstoffpreise zuletzt stark gefallen waren und damit auch die Schwankungsbreite höher wurde.

Aufgrund neuer Regulierungen und Vorschriften sind Banken nicht mehr so risikofreudig wie früher und bauen daher Risikoinvestments gezielt ab. Profiteure hiervon sind die Unternehmen!

Rohstofffirmen kommen stärker ins Spiel

Rohstoffhändler wie Glencore oder Trafigura konnten zuletzt ihre Anteile an den Lagerhäusern steigern.

Vor allem Glencore besitzt inzwischen über ein Drittel der börsenlizensierten Lagerhallen. Diese Firmen haben ein anderes Verständnis für den Handel mit Rohstoffen.

Zudem wurde berichtet, dass Industriemtetalle, die in den Lagerhäusern der Banken eingelagert wurden, oftmals zurückgehalten wurden, um den Preis nach oben zu treiben.

Obwohl diese Praxis verboten ist, ist es gut möglich, dass sie Routine war.

Was bedeutet diese neue Entwicklung?

Da sich Banken aus dem Rohstoffhandel zurückziehen, ist mit einer Beruhigung zu rechnen. Allerdings fällt womöglich auch das Handelsvolumen, was zu Problemen führen kann.

Gerade bei illiquiden Rohstoffen waren Banken verantwortlich für einen reibungslosen Handel. Dennoch dürften sich gerade künstlich initiierte Engpässe entspannen und die Versorgung besser werden.

Einkauf & Beschaffung heute

Erweitern Sie Ihr Einkaufs-Wissen mit dem besten Praxis-Know-how, erfolgserprobten Arbeitshilfen und Best-Practice-Beispielen für Einkaufsprofis.

Datenschutz

Anzeige

Produktempfehlungen

Deutschlands Fachinformationsdienst Nr. 1 für Einkäufer

Preisentwicklungen und Praxis-Know-how für Einkaufsleiter weltweit

Deutschlands Fachinformationsdienst Nr. 1 für Einkäufer

Marktanalysen & Preis-Prognosen für Rohstoffprofis