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Für energie- und rohstoffintensive Betriebe ist es heutzutage überlebenswichtig, die extrem schwankenden (volatilen) Marktpreise der Rohstoffe...

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Erdöl: Entspannter Weltmarkt

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Neue Ölfelder und unkonventionelle Fördertechnologien sichern für Jahrzehnte eine auskömmliche Energiebasis.

Schnee von gestern sind damit nicht nur Preisprognosen von 150 US$ pro Barrel und mehr z. B. für die US-Sorte West Texas Intermediate (WTI), sonders auch Horrorszenarien über versiegende Ölquellen.

Beachten Sie: Nach wie vor ernst zu nehmen sind dagegen die politischen Risiken, besonders in den immer instabiler werdenden Fördergebieten Nordafrikas.

In den vergangenen 2 Jahren hat sich allerdings gezeigt, dass Lieferausfälle wie etwa während der Unruhen in Libyen immer nur zu kurzzeitigen Angebotsausfällen geführt haben.

Die Konjunktur bestimmt den Ölpreis

Und nicht die Menge der förderbaren Ressourcen! Da selbst in China inzwischen kleinere Brötchen gebacken werden und auch in den anderen Schwellenländern kein neuer Boom zu erwarten ist, dürfen sich die Erdölpreise auch in diesem Jahr eher seitwärts als aufwärts bewegen – so, wie sie es tendenziell bereits seit rund 3 Jahren tun.

Überraschungen sind also nicht zu erwarten. Im Gegenteil, am Ölmarkt dürfte es 2013 ziemlich entspannt zugehen.

Die USA wird wieder Erdölexporteur

Bekannt sind seit längerer Zeit (und mindestens ebenso lange umstritten) Erdölförderungen in der Tiefsee oder der Abbau von Ölsanden bzw. die Ölgewinnung aus Schiefergestein.

Auf diesem Gebiet haben Kanada und die USA die Nase vorn. Dort gelang es 2005 zum ersten Mal, in Schiefergestein gebundenes Öl aufzusprengen und an die Oberfläche zu transportieren.

Inzwischen hat die US-amerikanische Ölbranche fast wieder die Größe und Bedeutung erlangt, die sie einstmals in den 1960er Jahren besessen hatte.

Da wundert es nicht, dass diverse Studien in Sachen Öl einen wichtigen Wandel prophezeien. Spätestens 2020 wird sich der heute noch größte Erdölimporteur, die Vereinigten Staaten, zum nicht minder bedeutenden Erdölexporteur wandeln.

Ein Shootingstar mit Problemen

Der neue Stern am Rohstoffhimmel sind allerdings nicht die USA, sondern die Arktis. In dieser Region suchen die großen Konzerne inzwischen nicht nur nach neuen Öl- und Gasvorkommen, sie bauen sie auch schon ab.

Ganz sicher ein Milliardengeschäft, ganz sicher aber auch ein Beitrag zur globalen Energiesicherung.

Doch wo Licht ist, ist bekanntlich auch Schatten. Die Beinahekatastrophe der Bohrinsel „Kulluk“ hat nämlich die hochgelobten Sicherheitskonzepte ziemlich alt aussehen lassen.

Damit ist eingetreten, wovor Umweltschützer warnen – die Risiken der neuen Fördertechnologien zu unterschätzen.

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