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Für energie- und rohstoffintensive Betriebe ist es heutzutage überlebenswichtig, die extrem schwankenden (volatilen) Marktpreise der Rohstoffe...

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Wenn Regierungen zu Händlern werden: Der Rohstoffeinkauf wird politisch

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Von dgx,

Der Risikokatalog reicht von staatlich verordneten Handelsschranken über Korruption bis hin zum IdeenklauWohin die Kugel in Sachen Welthandel rollt, hat der Fall Google in China gezeigt. Ähnlich könnte es auch bald anderen westlichen Investoren (und Einkäufern) ergehen. Denn immer mehr Firmen klagen über Benachteiligungen, Ungerechtigkeiten und politische Willkür. Die EU-Handelskammer in Peking hatte vor einem Jahr 500 europäische Unternehmen befragt, die in China aktiv waren bzw. sind. Die Antworten der Firmen fielen ernüchternd aus: 64 % haben mindestens einmal in den vergangenen 2 Jahren Benachteiligungen erlebt.36 % wurden mehrmals benachteiligt.39 % gehen davon aus, dass sich dieser Trend verschärfen wird.

Staatswirtschaft kontra Privatwirtschaft

Global Sourcer haben es immer häufiger nicht mehr nur mit Kollegen und Konkurrenten aus anderen Unternehmen zu tun, sondern mit mächtigen, von Staat und Regierung gepäppelten Einkaufsorganisationen wie dem berüchtigten China State Reserve Bureau (SRB).
Vorsicht, Korruption!
Die Aussagen des „Global Corruption Barometer 2010“ sind wenig ermutigend. In den vergangenen 3 Jahren ist der weltweite Index um 56 % gestiegen. Zwar kann verallgemeinert gesagt werden. Je ärmer ein Land ist, umso korrupter sind Behörden und Staat, doch auch in den entwickelten Ländern nimmt die Bakschisch-Mentalität zu:

  • EU +73 %
  • USA +67 %
  • Japan +47 %

Die besten Indexwerte erreichten Dänemark, Finnland, Neuseeland, Singapur, Schweden, Island, die Schweiz, Kanada und Norwegen. Mehr unter: www.transparency.org

Der Ideenklau geht um: 5 Tipps, um sich vor Produktpiraterie zu schützen

Nirgendwo auf der Welt werden mehr Produkte gefälscht als in Russland und China. Zwar versichern Moskau und Peking gebetsmühlenartig, die unhaltbaren Zustände zu verbessern, bislang aber ohne erkennbare Ergebnisse. Nach wie vor beschlagnahmt der deutsche Zoll Jahr für Jahr illegale Waren im Wert von rund 200 Mio. €, die den beiden Scheindemokratien zugeschrieben werden.
Experten sehen das Hauptübel in der staatlich begünstigten Missachtung von Verträgen und dem Fehlen von Gesetzen, um verletzte Rechte einzuklagen. Mangelnde Medienfreiheiten machen die Lage nicht besser. An diesen Missständen hat auch der Beitritt zur WTO bzw. WIPO (Weltorganisation für geistiges Eigentum) wenig bis nichts geändert.

5 Tipps, um sich vor Produktpiraterie zu schützen

  1. Bringen Sie Ihr Know-how in Sachen Ideenklau auf den neuesten Stand (Rechtslage und Rechtspraxis in Ihrem Lieferland bzw. in Ihrer Lieferprovinz u. Ä.).
  2. Ergänzen Sie Ihre Einkaufsstrategien um entsprechende Schutzsysteme, die konkrete juristische, technische, geheimhaltungsbezogene sowie betriebswirtschaftliche Maßnahmen benennen, die in Pirateriefällen zu ergreifen sind.
  3. Nehmen Sie besonders günstige Angebote kritisch unter die Lupe.
  4. Sorgen Sie im Pirateriefall für Transparenz, um Leckstellen im eigenen Unternehmen leichter aufzudecken.
  5. Gehen Sie gegen verdächtige Lieferanten gerichtlich vor.
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