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Betreiben Sie mit der Rücklage Bilanzpolitik

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Fehlt Ihnen das auch seit Inkrafttreten des Bilanzmodernisierungsgesetzes (BilMoG)? Stets souverän die legale Klaviatur der Bilanzpolitik zu bespielen? Darauf werden Sie auch mit den neuen Bilanzierungsregeln nicht verzichten müssen.

 

Womöglich können Sie nun sogar noch besser als zuvor Bilanzpolitik betreiben, aus 2 Gründen:

  • Steuer- und Handelsbilanz dürfen mit dem BilMoG künftig stärker als bislang auseinander klaffen und
  • das BilMoG bringt neue Wahlrechte mit sich.

Mit dem BilMoG weicht der Gesetzgeber vom Grundsatz der umgekehrten Maßgeblichkeit von Steuer- und Handelsbilanz ab. Vielleicht haben Sie ja zuvor auch irgendwann einmal Sonderposten mit Rücklageanteil gebildet – nur mit dem Zweck, die Besteuerung bestimmter Veräußerungsgewinne (z. B. eines Grundstücks) zu vermeiden.

 

So ist die Rechtslage seit Inkrafttreten des BilMoG

Sie haben nun ein Wahlrecht, ob Sie nach dem alten HGB gebildete steuerliche Sonderposten mit Rücklageanteil beibehalten oder erfolgsneutral über die Gewinnrücklagen auflösen und damit im letzteren Fall Ihr Eigenkapital verbessern (Art. 67 Abs. 3 EGHGB) – unabhängig vom Zeitpunkt, zu dem Sie den Sonderposten gebildet haben.

Die Folge für Sie:
In der Steuerbilanz können Sie die Rücklage beibehalten werden, um eine sofortige Versteuerung des Veräußerungsgewinns zu vermeiden. Tun Sie dies, führt dies allerdings zu passiven latenten Steuern. Wollen Sie die durch die Abweichung entstehenden latenten Steuern vermeiden, sollten Sie den Sonderposten beibehalten.

Achtung: Bitte verwechseln Sie nicht den steuerlichen Sonderposten mit dem handelsrechtlichen Sonderposten, der im Falle von öffentlichen Zuschüssen auf der Passivseite gebildet werden kann und zukünftig aufgelöst wird. Diesen können Sie grundsätzlich nicht im Rahmen der oben genannten Übergangsregelung sofort auflösen.

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