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Meistern Sie die Kür bei den Anhangpflichten

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Je nachdem, ob Sie in Ihrem Jahresabschluss latente Steuern abbilden mussten oder nicht, haben Sie bei Ihrer Bilanz nach dem Handelsgesetzbuch (HGB) einen Fokus auf die steuerlichen Anhangsangaben legen müssen.

 

Übersicht: Auf diese Punkte müssen Sie achten:

AnhangsangabeJahresabschlussKonzernabschluss
1. Art der temporären Differenzen und Verlustvorträge§ 285 Nr. 29 Hs. 1 HGB (nur große KapG)§ 314 Abs. 1 Nr. 21 Hs. 1 HGB
2. Steuersätze für die Bewertung der latenten Steuern§ 285 Nr. 29 Hs. 2 HGB (nur große KapG)§ 314 Abs. 1 Nr. 21 Hs. 1 HGB
3. Steuerliche Überleitungsrechnungkeine Gesetzesnormkeine Gesetzesnorm; verpflichtend lt. DRS* 18.67; als verpflichtend vom IDW** abgelehnt
4. Ertragsteuerspaltung§ 285 Nr. 6 HGB (mittelgroße und große KapG)Keine Gesetzesnorm
5. Ausschüttungssperre§ 285 Nr. 28 HGBNicht anwendbar
6. Angabe der Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze§ 284 Abs. 2 Nr. 1 und Nr. 3 HGB§ 313 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 und Nr. 3 HGB

Ergänzung zu 3: *Deutscher Rechnungslegungs-Standard; **Institut der Wirtschaftsprüfer

 

Darauf sollten Sie konkret achten:

  • zu 1: Es reicht, wenn Sie hier qualitative Aussagen machen. Zahlen müssen es nicht sein. Wenn Sie Ihr Saldierungswahlrecht nutzen, müssen Sie die Herkunftsquellen wesentlicher passiver und wesentlicher aktiver latenter Steuern aufführen, beispielsweise temporäre Differenzen im Bereich der Pensionsrückstellungen oder etwa steuerlich nicht nachvollzogenen Abschreibungen im Forderungsbestand.
  • zu 2: Sie müssen konkret Steuerarten und Steuersätze benennen. Beispiel: Bei der Bewertung der latenten Steuern wurden unternehmensindividuelle Steuersätze herangezogen. Die Körperschaftsteuer inklusive Solidaritätszuschlag wird mit 15,825 % abgegrenzt. Für die Gewerbesteuer werden aufgrund unterschiedlicher Hebesätze Steuersätze zwischen ca. 14 und 16 % berücksichtigt.
  • zu 3: Die Überleitungsrechnung ist freiwillig.
  • zu 4: Sie berichten, in welchem Umfang die Steuern vom Einkommen und Ertrag das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit und das außerordentliche Ergebnis belasten. Einen Betrag brauchen Sie nicht anzugeben.
  • zu 5: Die im Anhang darzustellenden ausschüttungsgesperrten Beträge erfolgen ggf. unter Berücksichtigung latenter Steuern, wenn Sie latente Steuern in Ihrem Jahresabschluss abbilden müssen. Die folgenden Darstellungen sind möglich:
  • zu 6: Hier gehört auch die Angabe hinein, ob das Ansatzwahlrecht bezüglich des Ansatzes aktiver latenter Steuern ausgeübt wurde, sofern diese wesentlich sind oder ob Sie beim Ansatz latenter Steuern einen saldierten oder unsaldierten Ausweis gewählt haben.
    Achtung: Sollten Sie sich zu einem späteren Zeitpunkt doch für einen Ansatz aktiver latenter Steuer entscheiden wollen, geht dies nach § 246 Abs. 3 HGB nur in begründeten Ausnahmefällen und dann müssen Sie darüber berichten.

 

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