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Lebenstile 50+: Mit diesen 4 Top-Themen erreichen Sie die jungen Alten

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Die Lebenswirklichkeit bestimmt die Inhalte, für die sich die Generation 50+ starkmacht. Und zwar umso mehr, je älter die Zielgruppe wird.

Nutzen Sie die Lebenswelt Ihrer Kunden als Ausgangspunkt Ihrer Kommunikation, und erhöhen Sie damit Ihre Chance, die Zielgruppe zu erreichen. Wir haben für Sie die Generali-Altersstudie 2013 und die 50+-Studie von Dieter Otten zusammengefasst und stellen Ihnen die verschiedenen Phasen und Themen vor, mit denen Sie Ihre Kunden erreichen können.

Die Spanne der Lebensstile ist bei der Zielgruppe 50+ noch breiter als bei den 14- bis 49-Jährigen. Nehmen Sie daher unbedingt eine sehr präzise Binnendifferenzierung vor, und machen Sie sich bewusst, welche Altersgruppe Sie denn genau ansprechen möchten.

Vorsicht: Lebensalter Das biologische Alter als Differenzierungsmerkmal greift zu kurz! Die Menschen bleiben immer länger jung und jugendlich. 50-Jährige steuern heute entweder auf die Höhe ihres beruflichen Erfolgs zu oder überlegen, nochmals ganz neu durchzustarten.

Auch zwischen 60 und 70 gibt es nur noch wenige „Alte“ im herkömmlichen Sinn. Denn diese Generation ist mit dem Rock 'n' Roll aufgewachsen. Die Zahl der Traditionalisten unter den jungen Rentnern wird auch in Zukunft weiter schrumpfen.

Denn die 1968er von gestern sind die Rentner von heute. Das hat nachhaltig Einfluss auf die Kommunikation mit Menschen dieses Alters.

Lebensstile 50+ Eine attraktive Zielgruppe

50+ ist mit 40 % die bürgerliche Mitte. Sie ist statusund besitzorientiert, hat bereits Eigentum erlangt und strebt jetzt nach Selbstverwirklichung und Genuss.

Sie ist aufgeschlossen für Kultur, nutzt die neuen Medien, liebt Reisen und Entdeckungen, ist aber auch Haus und Garten stark verpflichtet und zeigt eine ausgeprägte Fürsorge für Kinder und Enkel. Zu den bevorzugten Medien gehören „DER SPIEGEL“, „FOCUS“, „Capital“ und „Brigitte“.

Etwa gleich groß mit 42 % ist die Gruppe der Progressiven. Sie sind kulturell interessiert, offen für innovative Wohnformen, beschäftigen sich mit dem Computer und Internet und lesen „DER SPIEGEL“, „FOCUS“, „GEO“ und „DIE ZEIT“.

Lebenserfahrungen: Setzen Sie bei diesen 4 Ereignissen an

Die Älteren sind einerseits durch die gesellschaftlichen Geschehnisse geprägt, andererseits durch Situationen in ihrem privaten Leben. Vor allem die folgenden 4 Abschnitte kennzeichnen deren Lebensgefühl, Lebensstil und Konsumverhalten – und zwar weitgehend unabhängig davon, ob das Ereignis mit 50+, 60+ oder 70+ eintritt.

1. Empty Nesters

Prägend ist der Auszug der Kinder aus dem gemeinsamen Haus. Dieses Ereignis erleben die meisten Eltern im Alter von 50 bis 60 Jahren. Zumeist sind sie in dieser Phase noch selbst voll berufstätig, viele in verantwortlichen Positionen.

Sie verfügen demnach über eine gute finanzielle Ausgangssituation und sind unabhängig. Oft entwickelt sich in dieser Zeit der Wunsch, endlich lange zurückgestellte eigene Bedürfnisse zu befriedigen oder Träume zu verwirklichen.

Das heißt für Sie: Diese Menschen erreichen Sie mit dem Versprechen, jetzt nachholen zu können, was zuvor immer zurückstehen musste: Kultur, Bildung, Sport, Wellness und Gesundheitsförderung, Freizeit und Tourismus.

Vor allem Bildungsreisen stehen ganz oben auf der Beliebtheitsskala. Außerdem sind Menschen in dieser Lebensphase offen für Themen rund um Wohnungswechsel, Umzug und Wohnraumanpassung.

2. Der letzte Arbeitstag

Das Ende des Berufslebens ist der nächste wichtige Einschnitt, der ein neues Freiheitsgefühl vermittelt. Neben die Selbstverwirklichung tritt nun auch der Wunsch, sich weiterhin nützlich zu machen, eine sinnstiftende Aufgabe zu übernehmen. Auch die eigene Gesundheit wird verstärkt zum Thema.

Das heißt für Sie: Reisen, Fitness und Gesundheitsförderung bleiben weiterhin wichtige Aspekte. Hinzu kommt eine wachsende Bereitschaft, Neues zu entdecken und zu lernen sowie sich zu engagieren.

Nutzen Sie, dass die Zielgruppe nun freie Kapazitäten hat, die sie sinnvoll füllen möchte. Während die Ausgaben für Reisen, Freizeit, Bildung und Unterhaltung in dieser Phase ansteigen können, sinken beispielsweise die für Bekleidung.

3. Großelternschaft

Die Geburt von Enkelkindern verstärkt den Wunsch, die eigenen Kinder und ihre Nachkommen intensiver zu unterstützen.

Das heißt für Sie: Alle Themen zur Bewahrung und Festigung der Sicherheit besitzen eine besondere Aufmerksamkeit. Außerdem wächst das Interesse an finanziellen Aspekten wie der finanziellen Sicherheit.

4. Gesundheitliche Einschränkungen

Das Interesse an medizinischen Themen und an Maßnahmen zum Erhalt der persönlichen Mobilität steht hier im Vordergrund. Je weiter die Einschränkungen fortschreiten, umso stärker ist die Konzentration auf das häusliche Umfeld und Themen, die um Gesundheit kreisen.

Das heißt für Sie: Informationen rund um die Bewahrung des Wohlbefindens, der Mobilität und der Eigenständigkeit finden immer mehr Gehör. Da sich der Bewegungsradius zu reduzieren beginnt, nimmt das Interesse an der Gestaltung des eigenen Umfelds zu, das heißt an Wohnen und Wohnraumanpassung.

Zielsicher: So treffen Sie den Nerv der Altersgruppe

Knüpfen Sie an die Lebensrealität an.

Das heißt: Machen Sie deutlich, welchen Beitrag Ihr Produkt leistet

  • zu einem selbstbestimmten Leben,
  • zur Verwirklichung von Träumen,
  • zur Erweiterung des geistigen Horizonts,
  • zum Erhalt / zur Verbesserung der Lebensqualität,
  • zum Wohlbefinden und der Gesundheit sowie
  • zur Sicherheit.

Arbeiten Sie deutlich den Nutzen Ihres Produkts heraus. Argumenten gegenüber sind die „neuen Alten“ sehr aufgeschlossen. Außerdem haben Sie eine Zielgruppe vor sich, die sich offen mit den eigenen Lebensphasen auseinandersetzt. Knüpfen Sie also ruhig offensiv hieran an.

Fazit: Die reine Ansprache des Alters greift zu kurz. Setzen Sie lieber bei der Lebenssituation an. Schließlich müssen Sie damit rechnen, dass sich Menschen gleichen Alters in ganz unterschiedlichen Lebensphasen befinden.

Die Bedeutung des Alters tritt dahinter deutlich zurück. Stattdessen sind es die Lebenserfahrungen, die die Einstellungen im Alter entscheidend prägen.

Das gilt für individuelle Erlebnisse wie für die Erfahrungen ganzer Generationen. Nachhaltig wirken insbesondere die individuellen Lebensereignisse wie der Eintritt ins Rentenalter oder die Geburt der Enkel.

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