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8 Tipps für gute Produktfotos oder wie Sie auch als Laie gute Produktfotos schießen

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Keine Frage, wer ein gutes Produktfoto für die Katalogtitelseite, ein Plakat oder eine Verpackung braucht, der sollte zum Profifotografen gehen. Aber was ist mit den unzähligen Fotos, die man für den Onlineshop, die Powerpoint-Präsentation oder das White Paper braucht? Für die wäre der Gang zum Fotografen zu zeitaufwändig und zu teuer. Schließlich soll es schnell gehen und: Hat nicht jeder eine Digitalkamera zur Hand? Die technische Qualität der Kameras ist heute weniger das Problem. Aber bei den Fotografiekenntnissen sind wir allesamt Laien.

Produktfotos Damit Ihre eigenen Produktfotos - oder die Ihrer Mitarbeiter in Verkauf, Schulung oder Beratung - gelingen, hier die 8 wichtigsten Grundlagen. Sie schaffen es damit zwar nicht auf die Titelseite eines Magazins oder in eine Fotoausstellung, ihren Zweck erfüllen die nach diesen Regeln geschossenen Bilder aber allemal.

1. Nutzen Sie das Format.

Als Urlaubsknipser machen wir alle den gleichen Fehler. Stellen Oma Erna vor den Eiffelturm und wundern uns dann zuhause. Entweder sieht man vom Eiffelturm nur die Füße. Oder Oma Erna ist klein wie eine Ameise. Deshalb entscheiden Sie sich für ein Objekt (Oma oder Bauwerk) und richten den Sucher so darauf, dass es möglichst formatfüllend darin enthalten ist.

2. Gehen Sie nah ran.

Wenn Sie, wie im ersten Tipp gesagt, Ihr Objekt formatfüllend abbilden, gehen Sie zwangsläufig so nah wie möglich ran. Nun gibt es aber je nach verwendetem Objektiv einen Mindestabstand, den Sie einhalten müssen, um das Objekt noch scharf stellen zu können.

In einem solchen Fall werden Sie vor allem kleinere Objekte kaum formatfüllend abbilden können. Dann hilft nur noch eins: Das kleine Objekt auf einen Tisch legen und den Tipp 3 beachten. Achtung: Bitte verwenden Sie nicht den Digitalzoom, um ein Objekt heranzuholen. Dies erzeugt flaue und unscharfe Bilder.

3. Sorgen Sie für einen ruhigen Hintergrund.

Egal, ob Sie Großgeräte oder Miniobjekte fotografieren: Achten Sie stets auf einen ruhigen Hintergrund. Dieser Hintergrund kann bei Außenaufnahmen der Himmel, eine Hausfassade oder eine von Ihnen gespannte Plane als Rückwand sein.

In jedem Fall sollten sich im Hintergrund (aber auch vor oder neben dem Objekt) keine störenden Elemente finden. Für Ihre Tischaufnahmen können Sie weißen oder hellgrauen Fotokarton verwenden, um das Objekt vor diesem neutralen Hintergrund zu fotografieren.

4. Verwenden Sie soviel Licht wie möglich.

Sorgen Sie dafür, dass Ihre Objekte ausreichend beleuchtet werden - ausreichend heißt dabei schon heller als üblich. Wenn Sie nicht gerade an einem sonnigen Tag fotografieren, strahlen Sie das Objekt mit drei Halogenstrahlern aus dem Baumarkt an.

Diese Strahler werden seitlich und - wenn möglich - auch von oben auf das Objekt gerichtet platziert. Bevor Sie abdrücken, vergewissern Sie sich, dass die Strahler keine hässlichen Schatten auf das Objekt werfen. Durch höherstellen oder seitliches Verdrehen der Lichtquelle können Sie den Schattenwurf beeinflussen und die Beleuchtung richtig einstellen.

Das gleiche gilt prinzipiell auch für die Ausleuchtung der kleinen Objekte auf einem Tisch. Übrigens: Grelles Sonnenlicht ist nicht die beste Voraussetzung für Ihre Fotos. Ein heller Sommertag bei bedecktem Himmel wäre perfekt.

5. Verzichten Sie auf den Blitz.

Die eingebaute Blitzfunktion Ihrer Kamera sollten Sie nicht benutzen. Meist sorgt sie für überbelichtete Stellen auf dem Objekt oder für hässliche Reflektionen. Wenn Sie Punkt 4 beherzigt haben, können Sie den Blitz ohnehin weglassen.

6. Verwenden Sie ein Stativ.

Um „Verwackler“ zu vermeiden, empfiehlt es sich, ein Stativ zu verwenden. Umso wichtiger ist die Motivverwendung, wenn Sie bei nur wenig Licht fotografieren müssen und daher eine lange Belichtungszeit für Ihre Aufnahmen brauchen. Lange Belichtungszeiten erhöhen die Gefahr des Verwackelns.

7. Wählen Sie die passende Dateigröße gleich bei der Aufnahme.

Achten Sie darauf, welche Qualität Sie an Ihrer Kamera eingestellt haben - sie hängt unmittelbar mit der Dateigröße zusammen. Wollen Sie Ihre Bilder möglicherweise drucken lassen, dann sollten Sie mit der höchsten Qualitätsstufe arbeiten. Für Aufnahmen, die Sie per Powerpoint zeigen wollen, stellen Sie die Kamera auf mittlere Qualität ein.

Die niedrigste Qualitätsstufe ist ausreichend, wenn Sie Ihre Bilder ausschließlich im Web veröffentlichen oder per E-Mail versenden wollen. Die Methode, einfach die höchste Qualitätsstufe zu wählen, behindert Sie bei der späteren Arbeit: Die großen Dateien fressen Speicherplatz und verlangsamen die Zeit bei der Bildbearbeitung.

8. Korrigieren Sie Bildausschnitte und Farbstiche.

Sehen Sie sich das Bild auf dem Rechner genau an. Manchmal sind unbemerkt doch noch störende Elemente ins Bild gerückt. Unter Umständen können Sie das korrigieren, indem Sie den Bildausschnitt so wählen, dass störende Elemente verschwinden.

Auch Farbstiche lassen sich mit den Schiebereglern Ihres Bildbearbeitungsprogramms korrigieren. Geben Sie kein Bild nach draußen, ohne es überprüft zu haben.

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