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8 Todsünden auf Websites - und wie Sie sie vermeiden

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Jeder, der eine Website hat, will, gefunden werden. Wirklich jeder? Bei diesem Unternehmen habe ich so meine Zweifel. Ich zitiere von der Homepage dieser Website: "Über uns können wir viel erzählen, doch bevor wir edle Worte wählen, die sichtbar nicht zu fassen sind, wollen wir ein Beispiel geben in Tun und Sein, so wie wir leben. Ihr Urteil gilt, wes Geistes Kind."

Überschrieben ist das Ganze mit den Worten "Der Stoff, aus dem Träume sind" und den Adjektiven "kreativ, persönlich, kompetent".

Raten Sie mal, um was für ein Unternehmen es sich handelt. Um eine Schreinerei. Selten habe ich einen so krassen Fall wie diesen gesehen - aber ähnlich krasse gibt es genug. Webseiten, die auf der wichtigen Startseite mit keiner Silbe verraten, worum es sich handelt, welches Angebot dem Besucher gemacht wird oder was der Zweck des Unternehmens und seiner Website eigentlich sein könnte.

Wenn Sie wissen wollen, wie es um Ihre Startseite steht, machen Sie den Blindtest: Lesen Sie jemandem den Text zu Ihrer Website vor, ohne die Adresse oder den Firmennamen zu verraten. Zeigen Sie ihm nicht die Bilder auf der Website. Wenn er nicht erraten kann, um welche Branche es sich handelt, können Sie Ihre Startseite in den Müll geben. Bernd Röthlingshöfer, Chefredakteur von WerbePraxis aktuell, stellt Ihnen heute die 8 Todsünden auf Websites vor und gibt Praxistipps, wie Sie diese vermeiden.

1. Nichtssagende Adjektive streichen: kompetent, kreativ, leistungsstark, modern. Das sagt heute jeder. Egal, ob Metzger oder Reisebüro. Killen Sie Begriffe, die Ihr Leistungsangebot nicht beschreiben.

2. Marketing-Blabla streichen. Auf Ihrer Website haben auch Begriffe wie Kompetenz, Partnerschaft, Herausforderung, Leadership, maßgeschneiderte Lösungen, Visionen und dergleichen nichts verloren.

3. Zitate berühmter Personen streichen.
Abgesehen davon, dass es wenig originell ist, ein bekanntes Zitat immer wieder zu verwenden, bringt es zwei Probleme für Sie. Das erste: Ein Goethe-Wort dürfte kaum die Suchbegriffe enthalten, die Surfer benutzen, um Sie zu finden. Zweitens: Sie laufen Gefahr, aufgrund doppelten Contents von Google in Suchtreffern schlecht platziert zu werden. Denn natürlich kommen Goethe-Zitate auf Hunderten von Websites vor.

4. Weg mit Englisch oder Denglisch. Mehr als 50 % der Deutschen verstehen gar kein Englisch. Jedenfalls nicht gut genug, um zu wissen, was Fleet Control, Imprint Customer Care oder Ähnliches bedeuten. Mit Latein ist es übrigens noch schlechter bestellt. Portfolio - was das ist, wissen weniger Leute, als Sie denken.

5. Fachchinesisch streichen. Wenn Sie Handwerker sind, können Sie sich unter dem Begriff "Gewerke" etwas vorstellen. Für die anderen klingt es eher nach "Gewürge". Und kein Bauherr sucht einen Schreiner, indem er das Stichwort "Gewerke" eingibt.

6. Eigenschöpfungen killen. Ist ja schön, dass Sie oder Ihre Werbetexter kreativ waren. Aber Begriffe wie "Elektropost" anstelle von E-Mail sorgen eher für Verständnisprobleme als für die schnelle Kontaktaufnahme.

7. Doppeldeutige Begriffe vermeiden. Mindestens die Hälfte der Suchanfragen könnten dann aus falschen Gründen zu Ihnen kommen.

8. Interne Bezeichnungen killen. Eben suchte ich nach Schiebetürbeschlägen. Ich landete bei einer Firma, die diese herstellt. Um herauszufinden, welcher Beschlag der richtige sein könnte, musste ich nur auf einen der drei Navigationspunkte klicken: Gruppe 1, Gruppe 2, Gruppe 3. Was immer sich dahinter verbarg - ich hab es nie erfahren, da ich im Handumdrehen von der unverständlichen Website flüchtete.

Kleiner Fragebogen für Ihren Wortkiller-Kasten:

  • Ist der Begriff eindeutig?
  • Kennt der Nicht-Fachmann den Begriff überhaupt?
  • Führt der Suchbegriff zu mir?
  • Beschreibt der Begriff meine Leistung?
  • Ist der Begriff sympathisch?
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