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Abmahnungsgefahr: Machen auch Sie diese Fehler bei der Werbung mit unverbindlichen Preisempfehlungen?

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Von coupling-media,

Worauf Sie bei der Werbung mit unverbindlichen Preisempfehlungen achten müssen Die meisten Abmahnungen in Deutschland richten sich gegen Preisangaben - wobei meistens die so genannte "falsche Werbung mit Herstellerangaben" beanstandet wird. Dabei geht es um unverbindliche Preisempfehlungen des Herstellers, die als Bezugspreise genannt werden. Damit Sie mit einem solchen Bezugspreis überhaupt werben dürfen, muss Ihnen eine konkret nachzulesende unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers vorliegen. Das Nennen einer unverbindlichen Preisempfehlung ist außerdem längst nicht für alle Produkt- und Warengruppen zulässig. Lesen Sie in diesem Beitrag aus WerbePraxis aktuell, worauf Sie achten müssen:

Preisempfehlungen sind nur für Markenprodukte erlaubt

Unverbindliche Preisempfehlungen dürfen ausschließlich für Markenwaren ausgesprochen werden. Markenwaren sind nach allgemeiner Definition Produkte, die in gleich bleibender oder verbesserter Güte unter einer Marke vertrieben werden, z. B. Kraftfahrzeuge oder Elektrogeräte. Schmuckwaren erfüllen diese Voraussetzungen z. B. nicht. Unverbindliche Preisempfehlungen können ausschließlich direkt von Herstellern oder den Importeuren der betreffenden Waren ausgesprochen werden. Kartellrechtlich ist es ausdrücklich verboten, Hersteller oder Importeure durch das Ausüben von Druck zur Abgabe von Preisempfehlung aufzufordern.

Abkürzungen sind generell verboten

Wenn die vorab genannten rechtlichen Bedingungen erfüllt sind, dürfen Sie als Verkäufer Ihre eigenen Preise den unverbindlichen Preisempfehlungen gegenüberstellen und damit werben, günstiger zu sein. Allerdings muss für den Kunden klar werden, auf welchen Preis sich der Vergleich bezieht. Abkürzungen wie "empf. VK", "u.v.P", "e UVP", "uvp" und "UVP" sind riskant und wurden schon mehrfach als wettbewerbswidrig beurteilt. Dabei wurde jeweils beanstandet, dass die verwendeten Abkürzungen entweder mehrdeutig waren oder es nicht eindeutig für den Kunden erkennbar war, dass es sich um unverbindliche Preisempfehlungen des Herstellers handelt. Auch die Formulierung "empfohlener Verkaufspreis" reicht nicht aus. Grundsätzlich sind alle Gestaltungen mangelhaft, bei denen nicht unmissverständlich klar wird, dass es sich um eine unverbindliche Empfehlung handelt. Auch mit der ehemaligen unverbindlichen Preisempfehlung eines Herstellers dürfen Sie werben. Aber hier muss für die Kunden klar sein, dass Sie Ihren Preis mit einer nicht mehr bestehenden Angabe vergleichen.

Haftungsrisiko liegt beim Händler

Ab und zu unterlaufen auch den Herstellern Fehler in ihren Listen und sie geben falsche unverbindliche Preisempfehlungen an den Handel weiter. Setzen Sie einen solchen falschen Preis in Ihrer Werbung ein, ist dies irreführend. Das Risiko trägt jedoch der Händler, der Ihnen den falschen Preis weitergeleitet hat. Die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers ist ein Richtpreis. Mit ihr darf allerdings nicht mehr geworben werden, wenn niemand am Markt seine Produkte auch nur annähernd zu einem Preis anbietet, der der unverbindlichen Preisempfehlung nahekommt.

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