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Kundenakquise einkaufen: Auslobung oder Maklervertrag?

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Von Astrid Engel,

Für Ihre Steuerangelegenheiten haben Sie Ihren Steuerberater, Ihr PC-System wartet ein spezieller PC-Service, nur um die Kundenakquise müssen Sie sich nach wie vor selber kümmern? Können Sie die Leistung "Kundenakquise" nicht auch einkaufen?

Prinzipiell kommt als Auftragsvermittler gegen Provision jeder in Betracht. Es ist nichts Sittenwidriges daran, jemanden für die erfolgreiche Kundenakquise zu belohnen!

Auslobung der Kundenakquise: Einfach, aber wenig attraktiv

Die Auslobung ist Ihre öffentliche Bekanntmachung, dass Sie für die Vornahme einer bestimmten Handlung jedermann eine Belohnung versprechen, der die Handlung ausführt. Sie können z.B. auf Ihrer Homepage im Internet, in Zeitungsannoncen oder Werbefaltblättern verbreiten, dass Sie jedem, der Ihnen einen neuen Kunden verschafft, eine Belohnung zahlen. Deren Höhe können Sie in Euro und Cent festlegen. Sie können dem Kunden auch einen prozentualen Anteil an dem Umsatz versprechen, den seine  Kundenakquise ergeben hat.
Formulierungsbeispiele:

  • Die Vermittlung eines neuen Kunden wird ab einem Auftragswert von 500 € mit 50 € Provision belohnt!
  • Für die Vermittlung eines neuen Kunden zahlen wir 10 % seines ersten Umsatzes als Provision.

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Es sprechen allerdings gleich 3 Gründe gegen die Auslobung  der Kundenakquise:

  • 1.  Es wirkt wenig seriös und sogar ärmlich, wenn Sie öffentlich versprechen, willkürlich und jedermann Geld für neue Kunden zu zahlen. Ein solches Vorgehen könnte leicht den Eindruck erwecken, dass Ihr Unternehmen nicht so richtig läuft.
  • 2.  Die Auslobung der Kundenakquise könnte missbraucht werden: Da Sie sich rechtlich gegenüber jedermann zur Zahlung verpflichten, könnte jeder Kunde einen Freund oder Verwandten mitbringen, der für ihn einkauft. Sie müssten dann dem Kunden die Provision zahlen - und schon hat er sich selbst einen ungewollten Extra-Rabatt bei Ihnen verschafft.
  • 3.  Kundenakquise-Auslobungen können im Einzelfall sogar wettbewerbsrechtlich bedenklich sein und Ihnen Abmahnungen einbringen.

Kundenakquise per Maklervertrag

Rechtlich sicherer und auch unter Marketing-Gesichtspunkten eher zu empfehlen ist es, Maklerverträge mit ausgewählten Kunden, Geschäftspartnern oder auch gewerblichen Dienstleistern abzuschließen. Damit bestimmen Sie, wer für Sie Kundenakquise betreiben soll. Das weist auf zielgerichtetes unternehmerisches Handeln hin und lässt den Eindruck, Sie hätten akute Auftragsnot, gar nicht erst aufkommen.
Auch wenn Sie den Maklervertrag bislang nur aus dem Immobilien- oder Versicherungsbereich kannten - er ist für eine Auftragsvermittlung ebenfalls der richtige Vertragstyp. Durch einen Maklervertrag verpflichten Sie als Auftraggeber sich gegenüber einem anderen als Makler, diesem für die erfolgreiche Vermittlung eines Vertrags  - die Kundenakquise - einen vereinbarten Betrag zu zahlen: Den sogenannten Maklerlohn.

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