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Design to Power: Lowtech statt Hightech weist den Weg in ein grünes Energiezeitalter

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Von dgx,

Während Politik und Energiekonzerne noch um die feinen Umsetzungsdetails für das neue Energiezeitalter ringen, basteln kreative und designaffine Tüftler bereits an der konkreten Ausgestaltung. Es zeichnet sich ab, dass Energiegewinnung nicht nur dezentraler und autarker stattfinden wird.

Durch die kreativen Ideen einiger mutiger Pioniere kann die alternative Stromerzeugung in Zukunft außerdem neue, bislang noch eher undenkbare Formen annehmen.

4 Praxisbeispiele der alternativen Stromerzeugung

Mit Baum-Windanlagen gegen Bürokratiehürden

Der Freiburger Architekt Wolfgang Frey präsentiert eine Windkraft-Lösung, die ohne großen Kostenaufwand umgesetzt werden kann. Frey nutzt Bäume als Mast-Ersatz und setzt die etwa 60 Kilogramm leichten und 3,5 Meter Durchmesser weiten Mini-Rotoren auf die Baumkrone.
Ein optimales Verhältnis zwischen finanziellem Aufwand und ökologischem Ertrag ist garantiert: Auf 9.000 Kilo- wattstunden Strom im Jahr bringt es ein Baum-Windrad, was dem Energiebedarf von 3 Einfamilienhäusern entspricht. Die Installation kostet gerade mal 8.000 Euro, zum Aufbau werden ein Traktor, 3 Arbeitskräfte und 1 Tag Aufbauzeit benötigt.
Ein weiterer Vorteil: Frey umgeht damit bürokratische Hürden und nutzt einen rechtsfreien Raum. Für das Aufstellen von normalen Windkraftanlagen ist eine Genehmigung nötig. Wenn Bäume zu einem Windmast umfunktioniert werden, ist kein gesonderter Antrag erforderlich (www.architekten-frey.de).

Design-Windräder gegen die „Verspargelung der Landschaften“

Neben den milliardenschweren Investitionen, die mit dem Umbau des Stromnetzes verbunden sind, wird als weiteres Hemmnis häufig die fehlende Ästhetik alternativer Energiequellen angeführt. Allen voran die der riesigen Windkraftanlagen, die in den Landschaften meist wie ein Fremdkörper wirken.
Der Produktdesigner Van Cuong Hoang hat deshalb Mini-Windkraftanlagen entworfen, bei denen neben der Funktionalität das Design eine entscheidende Rolle spielt. Ohne größere Eingriffe und Verstümmelungen lassen sich seine Designer-Windräder in das Stadtbild oder die Landschaft integrieren. Für 3 seiner Designmuster sind im April dieses Jahres Patente angemeldet worden.
Bevor sich Hoang selbstständig gemacht hat, war er für das weltweit angesehene Designbüro frog design (www.frogdesign.com) tätig, das u. a. für die Gestaltung des Apple Macintosh und der ersten Funkarmbanduhr von Junghans verantwortlich ist (www.hoang-design.de).

Mit Wein Strom gewinnen

Der Darmstädter Designer Marko Müller hat mit „Wolt“ eine Windkraftanlage für Weinberge konzipiert. Statt der bekannteren Rotoren- kommt hier die so genannte Windbelt-Technologie zum Einsatz, bei der ein im Wind oszillierendes Band den Strom erzeugt. Die Wein-Windkraftanlage besteht aus mehreren scheibenwischerähnlichen Einzelelementen, die jeweils an den Weinbergpfosten befestigt und dann überirdisch vernetzt werden.
Jedes Element sorgt für etwa 3 Watt Strom, durch die Vernetzung werden bis zu 3 Kilowattstunden pro Hektar erzeugt. Die Vorteile von „Wolt“ liegen auf der Hand: Neben der energieneutralen Weinproduktion, die einmal im Jahr stattfindet, kann das ganze Jahr über Strom gewonnen werden (www.forschung-fuer-die-praxis.de).

Windkraft am Handgelenk

Dass durch alternative Energiegewinnung auch Dinge betrieben werden können, denen vor einigen Jahren noch keiner eine andere Funktionsweise zutraute, zeigt die Uhr „Eole Concept“ des französischen Designers Julien Moise. Statt mit einer Batterie wird sie mit Windkraft betrieben und ist damit umweltfreundlicher als herkömmliche Uhren.
Durch leichtes Pusten werden die Mini-Lamellen, die sich oben am Gehäuse um das Display gelegt befinden, in Bewegung gesetzt. Dadurch lädt der Akku sich auf und zeigt die Uhrzeit an (www.julienmoise.fr).
Einschätzung des Redakteure des Zukunftsletter: So dezentral wie das Stromnetz der Zukunft sein wird, so vielfältig können auch die Quellen zur Energiegewinnung sein. Vorausgesetzt, den kreativen und visionären Ideen der Tüftler werden keine (weiteren bürokratischen) Steine in den Weg gelegt.
Für Unternehmen aller Branchen ergeben sich aus der bevorstehenden Energierevolution neue Umsatzpotenziale. Denn wem es künftig gelingt, seine Produkte und Dienstleistungen mit einem Energie-Mehrwert aufzuladen, der kann sich einer stetig wachsenden und immer zufriedenen Zielgruppe gewiss sein.

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