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Green Profit: Natur avanciert zum Wachstumstreiber

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Wie der Neo-Nature-Trend die Konsum- und Finanzmärkte verändert Die derzeitige Finanzkrise hat das Vertrauen in den Wertpapierhandel deutlich erschüttert. Ethik und Moral werden deshalb in Zukunft einen noch wichtigeren Stellenwert bei den Investmentfragen einnehmen. Die Anleger wollen ganz genau wissen, was mit ihrem Geld passiert und in welche Projekte es investiert wird.

Profit mit „grünen“ Aktien
Bereits in der Ausgabe 06/2005 des Zukunftsletter berichteten wir über „Green Brokerage“ als neue Erfolgsformel auf den Finanzplätzen dieser Welt. „Broker haben die Umweltökonomie neu entdeckt - mit kreativen Investment-Ideen, die der Natur nutzen und die Gewinnmargen von Unternehmen steigern“, hieß es damals. 2005 war auch das Jahr, in dem der Öko-Trend auf vielen Massenmärkten ankam. Ein Jahr später schließlich machten die Medien den Green Lifestyle endgültig salonfähig und die LOHAS (Lifestyle of Health and Sustainability) wurden zur neuen Konsum-Avantgarde erklärt.
Aufschwung für Greentech
Die grünen Vertrauensmärkte sind bereits tief in der Wunschökonomie der Konsumenten verankert - auch weil im neuen grünen Denken der nötige Pragmatismus mitschwingt. Im Editorial „Grün gewinnt“ (Zukunftsletter 10/2006) wird erklärt, dass hinter dem grünen Denken nicht unbedingt die Ökologie, sondern zum Großteil auch der apokalyptische Duktus steht - was die Finanzkrise ein weiteres Mal anschaulich bewiesen hat. Daimler investiert nach einem Bericht der ARD (24.11.2008) hauptsächlich in „grüne Technologien“ wie Hybrid-, Elektro- und Brennstoffzellenfahrzeuge. Nobelpreisträger Robert Solow sieht in den grünen Technologien „eine schnell wachsende Industrie, die die Lokomotivfunktion des IT-Sektors als dynamischster Wirtschaftssektor übernimmt“. Die Conergy-Tocher Epuron und General Electric (GE) Financial Services haben gerade den ersten grünen Fonds im Asien-Pazifik-Raum gegründet (geplantes Investitionsvolumen: ca. 200 Mio. Euro). Und Suchmaschinenbetreiber Google will jetzt gemeinsam mit General Electric (GE) technologische Innovationen bei erneuerbaren Energien in den USA vorantreiben.
Natur zum Anfassen
Die Natur lässt heute kaum noch eine Konsumsphäre unbehelligt. Im Gegenteil: Sie selbst wird konsumiert. Der Bio- und LOHAS-Trend ist nur eine Erscheinungsform des neuen Naturbewusstseins (siehe Seite 6-7). Die neue Lust an der Natur macht sich in beinahe jeder Branche bemerkbar: Junge Leute, speziell im Alter zwischen 20 und 35 Jahren, fangen an, sich für ihre vertraute Umgebung zu interessieren, und mieten Schrebergärten. Der Inbegriff deutscher Kleinkariertheit ist inzwischen zur Sehnsuchtsmetapher für eine erlebnishungrige Lifestyle-Generation avanciert. Die Sehnsucht nach der Natur wird jedoch nicht mehr mit ideologischen und politischen Erlösungswünschen verknüpft. Natur wird irdisch, diesseitig, nutzbar Genuss verheißend und zu einem Teil unseres Lebensstils. Natur wird heute konsumiert, ohne zu einem Konsumartikel zu verkommen.
Landlust lässt den Printmarkt aufblühen
Die neue Lust an der Natur spiegelt sich gerade auch in den Medien und in der öffentlichen Diskussion wider - sie erobert vom Zeitschriftenmarkt bis zur Kinoleinwand die Öffentlichkeit. Das Magazin „Landlust“ des kleinen Münsteraner Landwirtschaftsverlags hat sich ungeplant zum Zugpferd entwickelt: Innerhalb von nicht mal 2 Jahren hat sich die Auflage vervierfacht. Dem mehrfach totgesagten Segment Buch verhalf Hape Kerkeling mit „Ich bin dann mal weg“ zu neuen Verkaufsrekorden (über 3 Mio. verkaufte Exemplare).
Wandern wird (wieder) zum In-Sport
Auch der Outdoor-Sport profitiert vom neuen Naturbewusstsein: Bewegung im Freien gewinnt vor dem Hintergrund des immer größer werdenden Gesundheitsbewusstseins zusehends an Bedeutung. Statistische Daten zeigen, dass Autos als Verkehrsmittel in den Großstädten numerisch abnehmen, in Berlins „Unter den Linden“ zum Beispiel um 16,2 %. Gleichzeitig steigt kontinuierlich der Besitz von Fahrrädern: Gab es in 2005 laut Statistischem Bundesamt noch 63 Millionen Fahrräder in deutschen Haushalten, waren es ein Jahr später bereits 67 Millionen. Ausgerechnet der einst so biedere Alpenverein freut sich derzeit über einen Ansturm junger, schicker und erlebnisorientierter Menschen, mittlerweile ist jedes 4.Mitglied jünger als 25 Jahre.
Trendprognose: Die neue Naturliebe wird sich in den nächsten Jahren noch stärker in alle Lebensbereiche hineinziehen, das Wertebewusstsein in der Gesellschaft verändern und ein neues Bewusstsein für Natur und Umwelt sowie Körper und Geist schaffen. Die Konsummuster der Verbraucher ändern sich gerade nachhaltig. Natur - in allen erdenklichen Formen und Zusammenhängen - wird konsumiert. Erfolgreiche Zukunftsmärkte werden sich in den nächsten Jahren mit den tief greifenden Veränderungen der Konsumentensehnsüchte auseinandersetzen und hinterfragen,wie mit dem eigenen Produkt ein Naturerlebnis gestaltet werden kann.

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