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Für langfristigen Erfolg ist eine langfristige Planung ein Muss. Das gilt bei Ihrer Marketingstrategie ebenso wie bei Ihrer Unternehmensstrategie....

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So machen Sie Ihre Mitarbeiter zu Markenbotschaftern

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Corporate Identity
Urheber: tashatuvango | Fotolia

Von Bernd Röthlingshöfer,

Ob Sie es wollen oder nicht: Jeder Ihrer Mitarbeiter redet. Über seinen Arbeitsplatz, über das Arbeitsklima, über Ärger und Freude mit dem Chef und den Kollegen, über die Produkte Ihrer Firma, über besondere Ereignisse im Unternehmen. Doch das macht ihn noch lange nicht zum Markenbotschafter.

Das wird er erst dann, wenn ihm selbst klar ist, wofür Ihr Unternehmen oder Ihre Marke steht. Denn nur dann besteht die Chance, dass Ihre Unternehmenskommunikation und die Erzählungen Ihrer Mitarbeiter sich ergänzen.

Was wollen wir erreichen?

Jeder Mitarbeiter ist ein potenzieller Markenbotschafter, wenn auch mit unterschiedlicher Reichweite und unterschiedlichem Einfluss. Das sind zum einen die, die beruflich als Verkäufer, Dienstleister oder Handwerker in ständigen Kontakt mit dem Kunden kommen. Ihr Auftreten hat größten Einfluss auf den Verkaufserfolg Ihres Unternehmens.

Doch auch der Einfluss von Mitarbeitern, die den Verkauf nicht beeinflussen, ist bedeutend. Oft ist die Zahl dieser Mitarbeiter eher größer. Und deshalb haben sie einen großen Einfluss auf das Image Ihres Unternehmens und seine Attraktivität als Arbeitgeber.

Ihre Mitarbeiter beeinflussen

  • den Verkaufserfolg,

  • das Image,

  • die Mundpropaganda,

  • die Attraktivität als Arbeitgeber.

So machen Sie Ihre Mitarbeiter zu Markenbotschaftern

Entwickeln Sie ein Unternehmensleitbild


Ohne ein klares Unternehmensleitbild geschieht sowohl auf der Führungsebene als auch im gesamten Mitarbeiterbereich vieles nur zufällig. Keiner kann genau sagen, wofür das Unternehmen steht eine unklare oder unzureichende Kommunikation nach außen ist die Folge. Ideal ist es, wenn Sie dieses Leitbild mit Ihren Mitarbeitern gemeinsam entwickeln. Es beantwortet zum Beispiel die folgenden Fragen:

  • Wollen wir uns in der Zukunft sehen?
  • Was wollen wir mit unseren Angeboten künftig schaffen?
  • Wie arbeiten wir?
  • Welche speziellen Kenntnisse/Verfahren setzen wir ein?
  • Wie arbeiten wir zusammen – untereinander im Team, mit Geschäftspartnern, Kunden und der Öffentlichkeit?
  • Welche Werte sind uns wichtig?
  • Welchen ethischen oder gesellschaftlichen Werten fühlen wir uns verpflichtet? Welche Werte geben uns Entscheidungshilfen?

Kommunizieren Sie das Leitbild für alle verständlich


Ein Leitbild in Management-Sprache? Das geht gar nicht. Denn so erreichen Sie nicht alle Mitarbeiter und nutzen nicht deren ganzes Potenzial als Markenbotschafter. Formulieren Sie Leitbilder also klar verständlich in möglichst einfacher Sprache.

Setzen Sie auf einflussreiche Mitarbeiter


Das sind nicht die Mitarbeiter, die im Unternehmen den größten Einfluss haben, sondern außerhalb.

Einflussreiche Mitarbeiter sind vor allem die

  1. Mitarbeiter, die im Kundenkontakt stehen,
  2. Mitarbeiter, die überein großes soziales Netzwerk – etwa durch Engagement in Vereinen, Verbänden, Initiativen etc. – verfügen,
  3. Mitarbeiter, die in den Social Media aktiv sind.

Sorgen Sie dafür, dass vor allem diese Mitarbeiter wissen, wofür Ihr Unternehmen steht und dass sie Ihr Unternehmensleitbild und Ihre angestrebten Markenwerte kennen. Ein gedrucktes Leitbild zu haben, ist dann zwar hilfreich, es reicht aber nicht aus. Reden Sie über diese Werte in Personalgesprächen oder veranstalten Sie einmal jährlich Workshops dazu.

Best Practice AMG

Michael Kübler montiert Motoren bei der Edeltuning-Schmiede Mercedes AMG. Der Mann ist nicht nur ein erstklassiger Motorenbauer, sondern einer der besten Werbebotschafter des Unternehmens. Seinen Instagram-Account f1mike28 verfolgen 138.000 Abonnenten aus aller Welt. Ein Beweis, dass die Strategie ankommt. Hier spricht nicht die PR- oder Werbeabteilung, sondern der Motorentechniker persönlich. Das passt übrigens zur AMG-Fertigungsmethode. Denn jeder Motor wird dort von einem einzigen Techniker gebaut und mit seiner Unterschrift versehen.

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Für den Social-Media-Bereich treffen Sie bitte besondere Vorkehrungen


Ohne Social-Media-Richtlinien sollten Sie keinen Ihrer Mitarbeiter ermuntern, über das Unternehmen in den sozialen Medien zu sprechen. In den Richtlinien muss festgelegt sein, wie die Grundregeln des Social-Media-Verhaltens lauten und welche Aktivitäten tabu sind.

Solche Richtlinien sollten einfach, klar und überschaubar sein. Ein umfangreiches oder unverständliches Regelwerk würde Ihre Mitarbeiter nur verunsichern. Folgende Regeln sind unverzichtbar:

  • Keine vertraulichen Informationen veröffentlichen  
  • Nichts veröffentlichen, was dem Unternehmen schadet 
  • Offen zeigen, für wen man arbeitet
  • Verantwortungsvoll handeln – über nichts reden, worin man sich nicht auskennt
  • Angemessen kommunizieren und höflich bleiben
  • Definieren Sie Tabuthemen – anhand von Beispielen.
  • Legen Sie fest, über welche Themen nur Geschäftsleitung oder Pressestelle sprechen sollten.

Auch wer das Unternehmen verlässt, ist sein Markenbotschafter

Was häufig vergessen wird: Wer aus dem Unternehmen ausscheidet, ist weiterhin sein Markenbotschafter. In vielen Unternehmen heißt es dann nur noch: Und Tschüss! Damit ausscheidende Mitarbeiter jedoch weiter positiv über Ihr Unternehmen sprechen können, sollten Sie die folgen- den paar Maßnahmen zum Abschied bedenken:

Führen Sie ein Personalgespräch beim Ausscheiden des Mitarbeiters

  • Sorgen Sie für eine feierliche Verabschiedung.
  • Bleiben Sie in Kontakt – z. B. durch die Einladung zu Ehemaligentreffen, Messen oder Konferenzen.
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