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MMS und Co: Wie Sie das Handy für das Stadtmarketing nutzen

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Das Handy ist mehr als ein Telefon - es ist ein Kommunikationsinstrument. Von Strategen wird es längst für Werbezwecke genutzt - und das ist spannend. Kein Wunder, dass über 90 % der 50 großen Markenunternehmen SMS (Short-Messaging-System) und MMS (Multimedia-Messaging-System) für ihr Marketing einsetzen.

Hohe Attraktivität der MMS nutzen
Die klassische Werbe-SMS hat für Werber einen entscheidenden Nachteil: Sie besteht nur aus Wörtern. Mehr als SMS können daher MMS über Bilder und Töne Emotionen erzeugen und damit den Empfänger zum potentiellen Kunden machen bzw. ihn zumindest positiv bewegen. Denn: Kurz- wie Bildnachrichten werden als individuelle Botschaften wahrgenommen.

Gefahren vermeiden

Die Funktion des Handys als zentrales Kommunikationsmedium birgt allerdings auch Risiken für die Unternehmen. Für die meisten Nutzer ist es etwas sehr Privates - fast wie ein Tagebuch. Erhält der Empfänger die Botschaft zu einem ungünstigen Zeitpunkt - etwa nachts - oder fühlt sich der Nutzer vom Inhalt gestört, droht Ihr Image als Werbetreibender zu leiden.

Dies gilt gerade, wenn Sie ältere Zielgruppen erreichen wollen: Sind die jungen Kunden noch regelrecht darauf versessen, möglichst viele Nachrichten zu erhalten, nimmt dieser Effekt mit zunehmendem Alter stark ab.

Best Practice: So funktioniert MMS-Marketing
Bei der bisher erfolgreichsten MMSKampagne forderte Coca Cola 50.000 Männer zwischen 20 und 39 Jahren auf, an der Wahl zum "Coke-Light-Mann" teilzunehmen. Zusätzlich warb der Getränkehersteller großflächig auf einer Website. Außerdem schickten die Werber 15.000 MMS an Frauen zwischen 20 und 39 Jahren mit MMS-fähigen Handys. Inhalt der MMS: das Bild eines attraktiven Kandidaten, der sich der "Coke-Light Mann-Wahl" stellt.

Und was die großen Konzerne wie Coca Cola vormachen, machen in abgespeckter Form auch kleinere Unternehmen nach: Ein Öhringer Autohaus ließ sich im Rahmen eines Gewinnspiels MMS mit Fotos potenzieller Kunden des Fiat Panda senden und sprach damit die junge Zielgruppe des Autos an.

Diese Kriterien sollten Sie beachten

Zwar spielt Ihnen als MMS-Werber in die Hand, dass immer mehr Nutzer auch am Handy über breitbandiges Internet und Flatrates verfügen. Bei der Mehrheit jedoch kostet das Abrufen von MMS Geld und oft auch Zeit. Deshalb reicht es nicht, nur eine emotionale MMS-Kampagne zu lancieren:

  • Die Kampagne sollte über einen hohen Nutzwert oder Spaßfaktor verfügen.
  • Verbinden Sie die Kampagne etwa mit Gewinnspielen, Verlosungen, Preisausschreiben oder Preisrätsel.
  • Stellen Sie Klingeltöne, Musik, Handy-Spiele, Wallpapers oder andere Downloads zur Verfügung.
  • Versuchen Sie, zum Weitertransportieren Ihrer Werbebotschaft zu animieren.

MMS-Werbebotschaften, die der Konsument von einem anderen Konsumenten erhält, verfügen über eine größere Authentizität und stehen nicht der Gefahr, als Belästigung empfunden zu werden. Belohnen Sie daher die Nutzer, die Ihre Werbebotschaft weitergeben, durch Gutscheine, Gratis-SMS, Prämien oder Preisausschreiben.

Lassen Sie die MMS über einen professionellen Versender verschicken (z. B. Arvato, www.arvato.de/wms/arvato, oder Pitcom, www.pitcom.net), der Handy-Nummern nach Zielgruppe selektieren kann bzw. an Handy-Nummern versendet, bei denen die Nutzer auch ihr Einverständnis erklärt haben.

Beispiel Stadtmarketing
Wollen Sie MMS für das Stadtmarketing nutzen, können Sie auf diesem Weg etwa:

  • Bilder von Ausstellungseröffnungen senden, an denen der Empfänger teilgenommen hat,
  • ein Gewinnspiel mit Fragen zu Fotos von Baudenkmälern verschicken,
  • einen wöchentlichen, bebilderten Newsletter mit den Events der Woche oder den freien Immobilien der Gemeinnützigen Baugesellschaft erstellen oder
  • Wallpaper mit Motiven der Stadt zur Verfügung stellen.

Unser Tipp: Bauen Sie Ihre MMS-Kampagne in ein crossmediales Konzept ein, nutzen Sie MMS nicht als Stand-alone-Instrument. Für eine MMS-Kampagne sollten Sie mit mindestens 5.000 € rechnen, bei Einbringen einer eigenen Idee. Alle Anbieter bieten eine Erfolgskontrolle an.

Diese rechtlichen Fallstricke müssen Sie in jedem Fall vermeiden
Sie dürfen nur dann Rufnummern als Werbeziel nutzen, wenn Sie über die ausdrückliche Einwilligung des Empfängers verfügen. Wenn Sie diese Grundregel nicht beachten, können Sie
- wegen des Verstoßes gegen gesetzliche Vorschriften des BGB oder UWG abgemahnt werden.
- damit ihr Image schnell zerkratzen, denn Empfänger empfinden ihr Handy als Teil der Privatsphäre und unerwünschte MMS oder SMS als aufdringlich.

Achtung: Auch wenn Sie Handy-Rufnummern aus für jedermann zugänglichen Rufnummernverzeichnissen exportieren, dürfen Sie diese Nummern nicht für Ihre MMS/SMS-Werbezwecken nutzen.

Autor: Oliver Stirböck www.spindoc.de

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