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Heutzutage ist Online Marketing in vollem Gange und gewinnt immer weiter an neuen Kommunikations- und Verbreitungsmöglichkeiten. Dabei sollte sich...

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Online-Shops: Menschen sind Trumpf

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Online oder offline, diese Unterscheidung wird immer unwichtiger. Aber warum stecken Unternehmen voller Menschen und auf Websites trifft man keinen einzigen von ihnen? Was machen Menschen auf Facebook? Freunde treffen! Bei XING, Twitter & Co? Kontakte knüpfen! Und auf Unternehmens-Websites oder Onlineshops? Da schlagen sie sich bestenfalls mit Formularen herum. Denn die wenigsten Unternehmen nutzen ihr Potenzial online richtig aus: Sie verzichten auf den Einsatz ihrer wertvollen Mitarbeiter! Warum Sie Menschen in Ihre Websites integrieren sollten und wie Sie dabei vorgehen können, verrät Ihnen Bernd Röthlingshöfer, Chefredakteur von „WerbePraxis aktuell” heute:

Warum Sie Menschen in Ihre Websites integrieren sollten

  1. Menschen kommunizieren lieber mit Menschen. Eine unumstößliche Tatsache, denn wir wollen das Gefühl haben, dass uns jemand zuhört, dass jemand unsere Probleme löst und ein offenes Ohr für unsere Fragen hat.
  2. Menschen sind anziehend. Auch die neuere Hirnforschung bestätigt: Nichts zieht unsere Aufmerksamkeit mehr an als die Abbildung menschlicher Gesichter. Wir werden von Blicken geradezu magisch angezogen und durch ein freundliches Gesicht positiv gestimmt.
  3. Menschen wirken vertrauensbildend. Bis man zu einem Markenlogo Vertrauen hat, können 1 bis 2 Generationen vergehen. Bei zwischenmenschlichen Kontakten entscheidet sich innerhalb weniger Sekunden: Halte ich mein Gegenüber für sympathisch, kompetent und vertrauenswürdig?

Das Ergebnis: Mit der Darstellung von Menschen in Ihrem Online-Auftritt verringern Sie die Distanz, schaffen Vertrauen und damit eine gute Grundlage für eine echte Kundenbeziehung.

Best Practice: Ein amerikanischer Händler für Musikinstrumente bringt das Ladenpersonal online

Ein genialer Schachzug der amerikanischen Kette von Musikalienhandlungen GuitarCenter www.guitarcenter.com , die sowohl in zahlreichen lokalen Filialen als auch online ihre Produkte verkauft: Sie bot ihren Verkäufern an, sich im Onlineshop des Unternehmens mit einer eigenen Profilseite zu präsentieren.

Die Verkäufer

  • stellen sich dort mit Namen und Bild vor,
  • beschreiben sich selbst mit einem kurzen Text,
  • geben Ihr Spezialgebiet an,
  • verweisen auf ihre musikalische Erfahrung oder Bands, in denen sie mitspielen,
  • stehen den Kunden für E-Mail-Anfragen zur Verfügung,
  • erhalten eine Provision für jeden online getätigten Kauf, der über sie vermittelt wurde.

Der Erfolg der Aktion: Etwa 2/3 der Belegschaft sind der Aufforderung zur freiwilligen Erstellung ihres Online-Profils nachgekommen. Die Online-Beratung wird von den Besuchern der Website intensiv genutzt. Bis zu 200 Kunden kontaktieren täglich die Experten per E-Mail.

Wie Sie selbst Ihre Ladenverkäufer zu Online-Verkäufern machen

  1. Erstellen Sie eine Musterprofilseite. Überlegen Sie gemeinsam mit Ihren Mitarbeitern, welche Inhalte in eine Verkäufer- Profilseite gehören. Fragen Sie Ihre Mitarbeiter auch nach der Sicht des Kunden: Welche Informationen sind Kunden besonders wichtig?
  2. Geben Sie Ihren Mitarbeitern Zugang zum CMS. Lassen Sie eine Musterprofilseite in Ihrem CMS (Content Management System) erstellen und geben Sie den Mitarbeitern die Möglichkeit, hier ihre Daten selbst einzupflegen.
  3. Vereinbaren Sie einen Fototermin. Bestellen Sie einen Fotografen zusammen mit einem Visagisten und einem Friseur und lassen Sie von Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern professionelle Profilfotos erstellen.
  4. Sorgen Sie für den Online-Zugang der Mitarbeiter. E-Mail-Anfragen sollten möglichst schnell beantwortet werden. Stellen Sie daher sicher, dass Ihre Mitarbeiter während der Geschäftszeit online Zugang haben, um E-Mail-Anfragen rasch beantworten zu können.
  5. Lassen Sie Mitarbeiter ihre Privatgeräte nutzen. Richten Sie z. B. Alerts ein, damit Mitarbeiter neue Mail-Anfragen auf dem privaten Smartphone oder Tablet empfangen können. Denn Smartphones sind immer in Griffweite. Über das firmeninterne WLAN können E-Mail-Anfragen auch vom Privatgerät aus beantwortet werden.
  6. Beteiligen Sie Ihre Mitarbeiter an den Online-Erlösen. Zahlen Sie den Mitarbeitern eine Provision für alle Online-Umsätze, die durch ihre Beratung zustande gekommen sind
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