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PDFs auf Websites & Co.: 9 Praxis-Tipps

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Prospekte, Flyer oder Infobroschüren – jedes Unternehmen verfügt über diese Standarddrucksachen. Was beim Existenzgründer vielleicht nur ein erster Flyer ist, sind beim Konzern ganze Regalreihen voller Werbedrucksachen.

Aber egal, ob Miniunternehmen oder Großkonzern, eines haben diese Werbemittel gemeinsam: Sie sind für die Papierausgabe optimiert.

Digitalisiert, per E-Mail versandt oder im Download auf der Website angeboten, verlieren sie sehr viel von ihrer Werbewirkung. Dabei gehen heute über 90 % der Kontakte über E-Mail und Internet. Höchste Zeit, dass Prospekte nicht mehr für den Druck optimiert werden, sondern für den Versand und die Darstellung am Computer.

Werbeexperte Bernd Röthlingshöfer, Chefredakteur von „WerbePraxis aktuell” , zeigt Ihnen, heute, was Sie beachten sollten, wenn Sie eine optimale Werbe-PDF gestalten möchten.

1. Der Umfang
Eine Faustregel für den optimalen Umfang eines PDF-Dokumentes gibt es nicht. Aber generell gilt: Je kürzer, desto besser. Verzichten Sie daher auf alle überflüssigen Informationen. Streichen Sie rigoros. Machen Sie sich einen Trick zunutze: Bei Drucksachen sind Sie immer auf eine gerade Seitenzahl angewiesen – in der PDF nicht. Ihre PDF kann 3, 5 oder 7 Seiten, also exakt den Umfang haben, den Sie benötigen, um Ihre Werbung optimal darzustellen.

2. Das Format
Auch hier verraten wir Ihnen gleich einen Trick: Legen Sie eine PDF im Querformat an. Warum? Alle Bildschirme sind im Querformat (von Ausnahmen in Zeitungsredaktionen mal abgesehen). Bleiben Sie aber trotzdem im DIN-A4-Format. Schließlich soll der Empfänger die PDF bei Bedarf ja auch ausdrucken können.

3. Die Gestaltung
Für die Gestaltung von Drucksachen und PDF-Dokumenten gelten zunächst die gleichen klassischen Regeln: klare Gestaltung, gut lesbare Schriften, Anreichern des Textes mit aussagefähigen Bildern, genügend Weißraum. Aber dann gibt es doch noch einen großen Unterschied: Weil die PDF vom Empfänger möglicherweise auf dem eigenen Laser- oder Tintenstrahldrucker ausgedruckt werden soll, vermeiden Sie Seiten, die nur aus Farbflächen oder ganzformartigen Bildern bestehen. Platzieren Sie den Text auf weißem Hintergrund und nicht auf Farbflächen. So werden Ihre PDF-Dokumente beim Empfänger nicht zu Tinten- oder Tonerfressern.

4. Der Text
Texte auf Bildschirmen werden nicht Zeile für Zeile gelesen, sondern vom Auge nach wichtigen Stichworten gescannt. Beachten Sie daher bei Ihrer Gestaltung: Wichtig sind Überschriften, Zwi - schenüberschriften, Aufzählungen, Stichworte („Bullet-Points“), Bildunterschriften, Kästen. Merke: Alles, was wichtig ist, sollte nicht im Fließtext verschwinden, sondern auf eine dieser Arten hervorgehoben werden.

5. Die Schriftgröße
Bitte wählen Sie keine Schriftgröße unter 12 Punkt.

6. Die Bilder
Bilder sind wichtig, aber sie müssen weitaus bescheidener daherkommen, als beim gedruckten Prospekt.Warum? a) Zu viele und zu große Bilder bedeuten ein großes Dateivolumen. Das verlängert die Übertragung oder Download-Zeit. b) Zu viele und zu große Bilder verbrauchen viel Tinte bzw. Toner und verlangsamen den Ausdruck.

PDF-Tipps:

  • Setzen Sie Bilder nicht als bloße Schmuckelemente ein.
  • Wählen Sie Bilder, die konkrete und wichtige Informationen für den Leser enthalten.
  • Machen Sie die Bilder so klein wie möglich und so groß wie nötig.
  • Komprimieren Sie die Bilder mit dem JPG- oder PNG-Verfahren.

7. Die Links
Ein gedruckter Werbeprospekt muss nicht zwangsläufig Links enthalten – ein PDF-Dokument in jedem Fall! Hierfür bieten sich an:
Links zu

  • Ihrer Website,
  • weiterführenden Informationen,
  • Videos,
  • Ihrem Twitter-, Skype-, Facebook- Account,
  • Ihrer E-Mail-Adresse.

Natürlich müssen die Links auch funktionieren. Überprüfen Sie das, bevor Sie ein PDF-Dokument herausgeben.

8. Absender, Logo und Kontaktdaten
Bei gedruckten Broschüren befindet sich das Logo meist auf Vorder- und Rückseite, die Kontaktdaten stehen standardmäßig auf der Rückseite. Für ein PDF-Dokument ist das zu wenig. Schließlich können sich die Empfänger auch dafür entscheiden, nur einzelne Seiten auszudrucken. Deshalb sollten Firmenname, Logo, Website, Adresse und Kontaktdaten (E-Mail und Telefon) auf jeder Seite Ihres PDF-Dokuments stehen.

Tipp: Legen Sie für PDF-Broschüren Kopf- und Fußzeilen mit diesen Informationen an. Sie erscheinen dann auf jeder Seite der PDF.

9. Die letzte Seite
Die letzte Seite in der PDF dient der Aktivierung des Lesers. Fordern Sie ihn zum Handeln auf. Sagen Sie konkret, was er tun soll, beispielsweise: „Rufen Sie mich an!“ Zeigen Sie dort das Foto eines persönlichen Ansprechpartners und heben Sie die persönlichen Kontaktdaten nochmals deutlich sichtbar hervor.

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