Gratis-Download

Heutzutage ist Online Marketing in vollem Gange und gewinnt immer weiter an neuen Kommunikations- und Verbreitungsmöglichkeiten. Dabei sollte sich...

Jetzt downloaden

Wie Ihr Unternehmen im Internet beachtet wird (Teil 2)

0 Beurteilungen

Von dgx,

2. Suchmaschinen Am besten überprüfen Sie regelmäßig, wie Sie im Ranking der Suchmaschinen positioniert sind. Auf jeden Fall sollten Sie auf der ersten Bildschirmseite erwähnt werden und günstigstenfalls landen Sie unter den Top Ten. Denn so steigern Sie die Wahrscheinlichkeit, als Recherche- quelle beachtet zu werden. Sie möchten testen, wo Ihr Website im Google-Ranking erscheint? www.gaijin.at bietet diesen Check kostenfrei.

3. Websites
Dass der Journalist auf den ersten Blick erkennen muss, auf welcher Website er sich befindet, ist selbstverständlich. Die wirkungsvolle Platzierung Ihres Logos, das Nennen Ihrer Kompetenzen und der Kontaktdaten sind grundlegende Elemente des Seiteneinstiegs, ebenso wie das Wissen um die Lesegewohnheit: Das Auge fixiert zunächst den oberen linken Bildausschnitt und wandert dann in die Mitte des Sichtfeldes.
Ein übersichtliches Layout mit markierter Headline, kurzem Teaser, mit kleinen textlichen Absätzen, unterbrochen von Zwischenüberschriften, ergänzt durch Fotos oder Grafiken ist ansprechend. Eine logische und auf jeder Seite verlässliche Navigation - entweder am unteren oder seitlichen Bildrand und mit gleichbleibender Rubrikenbezeichnung und der Möglichkeit, von jeder Seite mit einem Klick wieder zur Startseite zu gelangen - erleichtert dem User das Lesen Ihrer Webpages.
Denn Sie wissen: Der Journalist hat niemals Zeit. Unnötiges Blättern und Suchen veranlassen ihn, Ihre Site so schnell wieder zu verlassen, wie er sie gefunden hat. Damit sind Sie von der Agenda seiner Recherche gestrichen. Die Konsequenz für Ihre Arbeit ist daher, unter der Rubrik Presse die wichtigsten Informationen zu präsentieren.
Hinweis
Bedienen Sie den Journalisten serviceorientiert, indem Sie bereits auf der Startseite den Button „Presse“ gut erkennbar anbieten.

  • Pressemitteilungen haben Priorität. Sie müssen chronologisch erscheinen und als Download zur Verfügung stehen, ebenso wie Ihre Pressefotos und Info-Grafiken.
  • Pressemitteilungen, die nicht mehr aktuell sind, sind im Pressearchiv abrufbar.
  • Nennen Sie aktuelle Event-Termine, Daten, Statements, Entwicklungen in der Übersicht und mit entsprechender Verlinkung.
  • Bieten Sie darüber hinaus eine Übersicht zu den Unternehmenskennzahlen der vergangenen fünf Jahren, Ihr Mission Statement, das Organigramm und Lebensläufe der Vorstandsmitglieder in Kurzform an.
  • Halten Sie Reden, Interviews, Publikationen abrufbereit.

Stellen Sie sich als PR-Verantwortlicher vor und bieten Sie ein Kontaktformular an. Festzuhalten bleibt allerdings auch, dass die computergestützte Recherche keinesfalls die klassischen Recherchemittel aus dem Journalistenalltag verdrängt haben. Pressearbeit lässt sich nicht via Knopfdruck gestalten.
Nach wie vor steht das Telefongespräch, also der persönliche Kontakt, ganz oben auf der Liste. Und nach wie vor gibt es Unterschiede in den Medienbereichen. Online-Redaktionen nutzen das Internet eindeutig mehr und differenzierter als die übrigen Mediensparten, die nämlich schätzen durchaus Ihre Statements auf der nächsten Pressekonferenz.
Tipps
Bieten Sie bereits ein Unternehmens-Wiki an? Wiki ist eine webbasierte Software, die vordringlich im Rahmen des so genannten Wissensmanagement eingesetzt wird, um Ihre Experten im Intranet nach Wikipedia-Form zu Wort kommen zu lassen, um Kompetenz zu fachlichen Themen auszutauschen.
Zusammenfassungen dieser Fachtexte können Sie im digitalen Pressebereich aktuell zur Verfügung stellen. Eine ständige Redaktion ist jedoch erforderlich. Wenn Sie sich für dieses zusätzliche Instrument und dessen Nutzung für Ihre PR-Arbeit entscheiden, so sollten Sie klar definieren, wer für die redaktionelle Betreuung und die Einhaltung der Sorgfaltspflicht zuständig ist. Auf jeden Fall sollten Sie als PR-Verantwortlicher im digitalen Pressecenter als Ansprechpartner erscheinen. Einen Überblick über Wiki-Software bietet www.wikimatrix.org.
Literatur
Die komplette Studie „Journalistische Recherche im Internet: Bestandsaufnahme journalistischer Arbeitsweisen in Zeitungen, Hörfunk, Fernsehen und Online“ von Marcel Machill, Markus Beiler, Martin Zenker können Sie im Buchhandel beziehen: Schriftenreihe Medienforschung der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen, Band 60, 406 Seiten. Berlin: Vistas 2008, ISBN 978-3-89158- 480-4, 23 €.

Marketing- & PR-Trends

Erweitern Sie Ihr Marketing-Wissen mit den besten praxiserprobten Werbeideen, den witzigsten Werbeslogans und -sprüchen, Best-Practice-Beispielen, Checklisten und leicht nachvollziehbaren Anleitungen.

Datenschutz

Anzeige

Produktempfehlungen

Eigene Ideen schützen – Rechte sichern – Im Wettbewerb bestehen

Facebook-Marketing - so nutzen Sie diesen Kanal richtig für Ihr Marketing!

Das Buch liefert Ihnen die Grundlage, um datenschutzkonforme Alternativen verständlich erklären zu können.