Gratis-Download

Heutzutage ist Online Marketing in vollem Gange und gewinnt immer weiter an neuen Kommunikations- und Verbreitungsmöglichkeiten. Dabei sollte sich...

Jetzt downloaden

Schreiben Sie Werbebriefe, die nichts verkaufen

0 Beurteilungen

Erstellt:

Jedes Mailing soll verkaufen? Von wegen! Im Werbealltag gibt es eine Menge Anlässe, ja sogar Notwendigkeiten, bei denen man zum Mailing greifen sollte, um das Unternehmen zu bewerben.

Es müssen also nicht immer Produktangebote und Bestellscheine sein, um den Kundenkontakt zu vertiefen, neue Kunden zu gewinnen oder letztendlich den Verkauf anzukurbeln. Hier sind 7 Mailing-Anlässe, die Sie nutzen sollten!

1. Das Türöffner-Mailing

Sie haben Adressen gemietet und wollen diese in Ihren eigenen Adressbestand überführen? Das dürfen Sie nur, wenn der Angeschriebene auf Ihr Werbeschreiben reagiert. Zielsetzung ist also hier: eine möglichst hohe Quote von Rücksendungen einer Antwort-Mail oder Antwortkarte. Damit Sie die Zahl der Rücksendungen steigern, bieten sich verschiedene Inhalte an:

  • Teilnahme an einem Gewinnspiel
  • Zusenden eines Preises oder Geschenkes
  • Versand eines Kennenlerngutscheins
  • Bereitstellung von Bonusmaterial

2. Das Glückwunsch-Mailing

Beglückwünschen oder gratulieren Sie einfach: zum bestandenen Examen, zur Hochzeit, zum Abi, zum Geburtstag. Solche Daten können Sie z. T. bei Ihren Kunden abfragen. Aber es müssen nicht unbedingt Kunden sein, die uns die Adressen und Anlässe verraten haben. Im lokalen Bereich bieten sich die Aushänge der Standesämter an, um beispielsweise an die Adressen frisch vermählter Ehepaare oder an Geburtsanzeigen zu kommen. Und es soll auch Kleinunternehmer geben, die die Geburtsanzeigen, goldenen Hochzeiten und vieles mehr in ihrer Tageszeitung besonders aufmerksam lesen.

Eine Meisterleistung auch im Direktmarketing bringt mal wieder der bei uns schon oft zitierte Malermeister Werner Deck: Der gratuliert Jubilaren immer mit einem selbst gereimten Gedicht – was bei den Adressaten hervorragend ankommt.

3. Das Dankeschön-Mailing

Danke sagen kann man aus zig Anlässen. Für die meisten kommt ein Dank so überraschend, dass seine Wirkung erstaunlich ist. Natürlich kann ein Dankeschön-Mailing an einen Kunden auch einen Gutschein enthalten oder eine Einladung zu einem Ereignis oder es besteht aus nichts als aus dem Dank. Kommt auf die Zielsetzung und die Adressaten an. Auch da ist Werner Deck gewieft. Zum Jahreswechsel bedankt er sich einfach – bei den Gemeinderäten seines Orts. Warum?

Weil auf die das ganze Jahr nur eingeprügelt wird. Ein Danke für das Ehrenamt erhalten sie sonst keines. Was meinen Sie, welche Wirkung das Dankesschreiben verursacht? Legen Sie fest: Wer soll den Dank erhalten? Was ist Anlass oder Grund des Dankschreibens? Gibt es zum Dankeschön auch noch ein Geschenk? Im letzten Heft (August 2008) berichteten wir über das Unternehmen ekey biometric systems. Das bedankte sich bei seinen ersten Kunden nach 5 Jahren damit, dass es ihnen ein Neugerät zu einem stark verbilligten Preis 80 % unter Neupreis anbot. Aber weniger ist auch ok.

4. Das Empfehler-Mailing

So eins geht natürlich nur an zufriedene Kunden und dient dennoch der Neukundengwinnung. Schreiben Sie einen zufriedenen Kunden an und bitten Sie ihn, Empfehler zu werden. Legen Sie gleich einen Coupon für ihn und ein paar weitere für seine Freunde bei. Ein solches Mailing ist auch im klassischen Brief sehr wirksam. Eine Brücke zur einfachen Webregistrierung schlagen Sie, wenn der Kunde einen Gutscheincode erhält, den er etwa auf Ihrer Website eintragen und einlösen kann.

5. Das Tester-Mailing

Das ist geradezu wie geschaffen bei der Neueinführung von Produkten. Wann immer es möglich ist, machen Sie ausgewählte Kunden zu Testern. Senden Sie ihnen eine Warenprobe, bieten Sie ihnen Tests im nächsten Laden an oder vereinbaren Sie mit ihnen Test-Termine. Testen lässt sich nahezu alles – jede Dienstleistung, jedes Produkt. Nicht immer muss der Test zum Kauf führen – unter Umständen führt er auch dazu, dass Mundpropaganda angeregt wird.

Beispiel: Um OPI Nic’s Sticks – einen neuartigen, schnell trocknenden Nagellack in einer Art Kugelschreiber – zu bewerben, hat der Hersteller dieses Lacks 9.000 Warenproben an seine Kundinnen versandt, mit der Bitte, den Nagellack zu testen und Coupons unter ihren Freundinnen zu verteilen. Das Ergebnis: 120.000 Nic’s Sticks wurden aufgrund der Kampagne verkauft – was 13-mal mehr ist als die verschenkten 9.000. Dazu kam, dass die Einlöserate der persönlich weitergegebenen Coupons um 300 % höher lag als die Einlöserate für den gleichen 1-$-Coupon, der Magazinen beigefügt war.

6. Das Entweder-oder-Mailing

Reaktivieren Sie träge Kunden oder werfen Sie sie raus! Das klingt jetzt hart, ist aber zu empfehlen. Fragen Sie einfach Kunden, die monatelang nichts mehr bestellt haben, warum dies so ist. Fragen Sie sie auch, ob sie sich ausder Datenbank austragen möchten. Um ihnen die Entscheidung schwer zu machen, können Sie auch einen Bonus oder Coupon für Rückkehrer anbieten. „Um Ihnen Ihren Einkauf nach langer Zeit zu versüßen, haben wir Ihnen diesen Coupon beigelegt. Machen Sie es den Lesern Ihres Mailings so einfach wie möglich zu reagieren.

Das leuchtet ein und gilt als Standardweisheit unter den Mailing-Experten. Je leichter Sie es dem Leser machen, je mehr Arbeit Sie ihm abnehmen, desto mehr Rücklauf können Sie erwarten. Wir verraten Ihnen, mit welchen Response-Elementen Sie welche Wirkung erzielen können. Die Postkarte Funktioniert einfach und gut, vor allem dann, wenn Sie das Rückporto bereits übernehmen – mit dem Hinweis „Porto zahlt Empfänger“.

Übrigens: Wahre Wunder wirkt es, wenn Sie statt dieses vorgedruckten Textes eine Briefmarke aufkleben – funktioniert zwar nur bei kleinen Mailing-Stückzahlen, aber dort zahlt es sich in jedem Fall aus. Die Postkarte eignet sich:

  • für Anforderung von Infomaterial
  • für Bestellungen
  • für Terminanforderungen, etwa
  • Vertreterbesuch im B-to-C-Bereich (Business to Consumer) im B-to-B-Bereich (Business to Business)

Nicht geeignet ist die Postkarte für Waren oder Dienstleistungen, die Diskretion erfordern, z. B. Bank- und Versicherungsangelegenheiten, Erotikartikel, Fortbildungsangebote.Wir würden uns freuen, wenn Sie ihn einlösen und demnächst wieder häufiger bei uns stöbern. Der Coupon gilt nur für Sie persönlich.“

7. Das Reklamations-Mailing

Haben Sie einen Kunden, der sich beschwert hat? Einen Kunden, bei dem Ihnen ein Fehler unterlaufen ist? Antwortschreiben mit Rückumschlag Auch das Antwortschreiben, auf dem der Leser nur seine Wünsche anzukreuzen braucht und das dann in einen vorfrankierten Rückumschlag steckt, macht es ihm leicht zu reagieren. Vor allem dann, wenn der Kunde für eine Bestellung persönliche Daten wie z. B. Bankdaten angeben muss, sollten Sie zum Antwortschein, der im Umschlag versandt wird, greifen.

Kaum jemand vertraut sensible Daten der Postkarte an. G utscheine & Coupons Beide sind streng genommen keine Response-Elemente – denn sie erleichtern nicht wie die vorbereiteten Antwortkarten oder Antwortscheine die Reaktion. Sie sind aber gut geeignet, um die Entscheidung für eine Reaktion des Umworbenen wahrscheinlicher zu machen.

Coupons oder Gutscheine Oder einen anderen Kunden, der Ihren Umtausch- oder Repaturservice bereits kurz nach dem Kauf in Anspruch nehmen musste? So was löst meistens Ärger aus. Dämpfen Sie ihn, indem Sie den Kunden persönlich anschreiben und sich entschuldigen. Es wirkt Wunder, wenn Sie als Entschädigung ein kleines Geschenk beilegen.

Marketing- & PR-Trends

Erweitern Sie Ihr Marketing-Wissen mit den besten praxiserprobten Werbeideen, den witzigsten Werbeslogans und -sprüchen, Best-Practice-Beispielen, Checklisten und leicht nachvollziehbaren Anleitungen.

Datenschutz

Anzeige

Produktempfehlungen

Steigern Sie Ihre Erfolgsquote: Vergaberecht & Angebotsstrategien für Bieter

Praxiswerkzeuge und Know-how für Vertriebsprofis

Ihr starker Berater für ein rechtssicheres Online-Marketing

Immer einen Tick voraus: Erfolgsbeispiele, Insider-Tipps, Ideen und Online-Trends für erfolgreiches Marketing

Eigene Ideen schützen – Rechte sichern – Im Wettbewerb bestehen

Von der Vorbereitung bis zum Fest: Souverän und entspannt durch die Weihnachtszeit