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Studienergebnis: Der American way of working ist schädlich

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Unternehmer und Führungskräfte haben zwei Möglichkeiten, dafür zu sorgen, dass die Angestellten auch tatsächlich arbeiten. Die eine besteht darin, ihnen mehr als den reinen, knapp kalkulierten Marktlohn zu bezahlen. Dieses Geschenk, so zeigt die Erfahrung, wird erwidert: Die Angestellten arbeiten freiwillig mehr, als nötig wäre, und sie nützen ihren relativ großen Entscheidungsspielraum in der Regel zum Wohl der Firma.

Deshalb arbeiten in Europa nur 5 bis 10 Prozent der Belegschaft als Kontrolleure und Manager. Zweitens: Man bezahlt nur gerade den Marktlohn und hält die schlecht bezahlten Angestellten mit Kontrollen und Sanktionen zur Arbeit an. Das ist der »American way of Business«. In Kanada und in den USA ist der Anteil der Manager beziehungsweise Kontrolleure seit den 70er Jahren von 10 bis 15 auf rund 25 Prozent gestiegen. Sie kontrollieren das wachsende Heer von Billigarbeitern, deren Arbeitsabläufe immer mehr standardisiert werden. Gemäß einer Studie von Daron Acemoglu und Andrew Newman in der »European Economic Review« ist der »American way« klar weniger effizient. Die strenge, oft despotische Kontrolle, gekoppelt mit den tiefen Löhnen, führt zu teilweise extrem hohem Personalwechsel. Mit höheren Löhnen für alle und mehr Autonomie bei der Arbeit wird die Belegschaft sesshafter und der Betrieb deutlich produktiver. Ein möglicher Nachteil: Die Beschäftigung wird reduziert, weil Stellen von Kontrolleuren abgebaut werden.

Doch Hierarchie und Kontrolle schaden nicht nur der Wirtschaft, sondern vor allem den Betroffenen. Untersuchungen über die Zufriedenheit mit der Arbeit und mit dem Leben generell zeigen, dass Selbständige in allen Ländern und unabhängig vom Einkommen deutlich glücklicher sind als abhängig Beschäftigte. Weitaus die höchsten Zufrieden heitswerte ergeben sich bei den Selbständigen, gefolgt von Leuten, die in Gruppen von bis 5 Mitgliedern arbeiten. Dann nimmt die Unzufriedenheit bis etwa 100 Mitarbeiter stark zu, bleibt bis ca. 500 hoch und nimmt in ganz großen Betrieben wieder leicht ab. Offenbar erlangen dort kleinere Untergruppen wieder ein höheres Maß an Selbständigkeit.

Lieber 30 Prozent weniger Lohn, aber dafür selbständig


Die Wirkung der Selbständigkeit auf das individuelle Glücksgefühl ist keineswegs marginal. Auch sehr konservative Schätzungen zeigen, dass der Wechsel zur Unselbständigkeit in seiner Wirkung auf das Wohlbefinden einer Lohnsenkung von 15 bis 30 Prozent gleichkommt. Aus anderen Studien geht zudem hervor, dass der soziale Stress der Hierarchien die Gesundheit der Betroffenen schwächt und die Lebenserwartung deutlich senkt.

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