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Entgelterhöhungen gibt das Budget eines Unternehmens nicht immer her – zudem bleibt den Beschäftigten nach Abzug von Lohnsteuer und…

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Lohnabrechnung: Mehr Arbeit bringt kräftigere Lohnerhöhung

 

Von Günter Stein,

Der Fall: Die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit in einem Betrieb betrug 40 Stunden. Der Arbeitgeber schlug seinen Arbeitnehmern nun eine Änderung vor: Erhöhung der Arbeitszeit auf 42 Stunden – aber ohne Lohnausgleich. Immerhin 786 von 987 Arbeitnehmern nahmen an.

Der Fall: Die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit in einem Betrieb betrug 40 Stunden. Der Arbeitgeber schlug seinen Arbeitnehmern nun eine Änderung vor: Erhöhung der Arbeitszeit auf 42 Stunden – aber ohne Lohnausgleich. Immerhin 786 von 987 Arbeitnehmern nahmen an. Später kam es zu Lohnerhöhungen: 4 % für die Arbeitnehmer mit 42 Stunden, 1,5 % für den Rest, später dann noch mal 4,1 % und 1,7 %. Ein Arbeitnehmer auf „40-Stunden-Basis“ klagte wegen Ungleichbehandlung – allerdings vergeblich (LAG München, 18.12.2008, 3 Sa 722/08).

Lohnabrechnung: Anteilige Lohnerhöhung ist mit Gleichbehandlungsgrundsatz vereinbar

Fazit: Der Arbeitgeber hatte weder gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz noch gegen das Maßregelungsverbot des § 612a BGB verstoßen. Schließlich hat er eine anteilige Lohnerhöhung entsprechend der Arbeitszeit vorgenommen und nicht etwa willkürlich erhöht bzw. nicht erhöht.

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Herausgeber: VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG
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