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Minusstunden mit dem Gehalt verrechnen – geht das?

 

Von Günter Stein,

Die Frage: Eine Mitarbeiterin hat auf Grund vieler Freizeitwünsche ein hohes Kontingent an Negativzeiten angesammelt. Ein Zeitausgleich fand innerhalb der Kündigungsfrist (befristetes Arbeitsverhältnis) leider nicht statt. Dürfen wir die negativen Stunden nun, da ihr befristeter Vertrag ausläuft, verrechnen?

Die Antwort: Hierzu gibt es ein Urteil des Bundesarbeitsgerichts, das besagt: Haben die Parteien eines Arbeitsvertrages die Führung eines so genannten Arbeitszeitkontos vereinbart und kann der Arbeitnehmer allein darüber bestimmen, ob er weniger als die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit arbeitet, ist ein negativer Kontostand wie ein Vergütungsvorschuss des Arbeitgebers zu behandeln.

Besteht bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses ein Negativsaldo, ist er vom Arbeitnehmer finanziell auszugleichen. Der Arbeitgeber darf deshalb den "Vorschuss" mit der letzten Vergütungsforderung des Arbeitnehmers verrechnen (BAG, Urteil vom 13.12.2000; Az. 5 A ZR 334/99).

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