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Gerüchteküche oder strukturierte betriebliche Kommunikation: Wer informiert hier wen?

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Von Astrid Engel,

Im Regelfall verläuftt die betriebliche Kommunikation so: Sie als Führungskraft geben eine Information an Ihre Mitarbeiter weiter. Nur, sind Sie sicher, dass auch wirklich Sie der Informierende sind? Häufig genug verlaufen betriebliche Kommunikationsprozesse ganz anders, als Sie es sich vorstellen. Insbesondere Personal- oder Veränderungsnachrichten werden oft früher in der Gerüchteküche gegart, als Ihnen lieb ist.

Hören Sie also auch auf den Flurfunk. Wenn Sie feststellen, dass sich bereits Gerüchte verbreiten, müssen Sie schnell eingreifen und die Information sofort strukturiert weitergeben! Die Gerüchteküche macht sonst aus einer Mücke schnell einen Elefanten.

 

Nutzen Sie Multiplikatoren für die betriebliche Kommunikation

Wenn Sie ein größeres Team führen, greifen Sie natürlich auf Multiplikatoren (Team-Leiter, Projektleiter etc.) zur Weitergabe von Informationen zurück
Wichtig: Stellen Sie durch Rückfragen und die Bitte um Wiederholung sicher, dass die Multiplikatoren Ihre Aussagen auch genau verstanden haben und wissen, was zu tun ist. Zum Beispiel mit Formulierungen wie:
- "Können Sie bitte kurz zusammenfassen, was Sie an Ihr Team weiterleiten werden?"
- "Sagen Sie mir bitte, welche Konsequenzen für Sie und Ihre Leute aus dieser Information erwachsen?"
- "Habe ich mich irgendwo missverständlich ausgedrückt? Wichtig ist mir, dass Sie alles genau weitergeben."

Persönliche Barrieren können die betriebliche Kommunikation stören

Überprüfen Sie auch Ihre persönliche Einstellung. Viele Barrieren, die die betriebliche Kommunikation behindern, sind selbst gemacht.  Binden Sie neben offiziellen Multiplikatoren auch informelle Meinungsführer in Ihre Kommunikations-Strategie mit ein. Wer hat das Sagen in Ihrem Team, wer ist Ihr (informeller) Vertreter? Versuchen Sie diese Personen stets als Erste auf Ihre Seite zu ziehen.


Selbst-Test: Kommunikationsbarrieren

Schritt 1: Wann haben Sie das letzte Mal Informationen vor Mitarbeitern zurückgehalten? Erinnern Sie sich an die Situation.
Gründe könnten sein:

  • Ich hatte Bedenken, dass über die Informationen zu viel "getratscht?" werden könnte.
  • Ich bezweifelte, dass meine Mitarbeiter die Informationen in den richtigen Kontext einordnen würden.
  • Mitarbeiter sollen nur die Informationen bekommen, die sie für ihre konkrete Aufgabe benötigen - mehr nicht.
  • Ich wollte unangenehme Informationen zurückhalten, um keine Unruhe in das Team zu bringen.
  • Ich habe öfter den Gedanken: "Wenn meine Mitarbeiter alles wissen, bin ich als Führungskraft nicht mehr gefragt."
  • Ich wollte die betroffenen Mitarbeiter eigentlich informieren, aber mangelnde Zeit bzw. hoher Aufgabendruck hielten mich davon ab.

Schritt 2: Analyse
Wäre es von Vorteil gewesen, wenn die Mitarbeiter davon erfahren hätten?
Auswertung: Hand aufs Herz: In den meisten Fällen können Sie die Frage im Schritt 2 mit "ja" beantworten. Bei einem "Nein": Welche Gründe hatten Sie dafür? Andere, als im Schritt 1 genannt? Nur dann war es berechtigt, Ihre Mitarbeiter nicht zu informieren.

 

 

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