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Günstige Pauschalversteuerung bei Gesellschafterdarlehen bald möglich?

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Günstige Pauschalversteuerung bei Gesellschafterdarlehen bald möglich?

 

 

 

Es ist im Geschäftsalltag ganz normal dass Gesellschafter ihrer GmbH?Kredit gewähren. Die Zinsen daraus können nach dem günstigen Abgeltungssteuersatz mit 25 % zzgl. Solz und ggf. Kirchensteuer oder individuell zu versteuern sein. Das kann einen Unterschied von mehreren Tausend Euro ausmachen.

 

 

Eine ältere Dame gewährte einer GmbH?ein Darlehen. Das wurde mit 4,25 % verzinst. Die Dame selbst war nicht an der GmbH?beteiligt. Ihre Tochter hielt aber 28 % der Anteile und ihre beiden Enkelkinder jeweils 36 %. Sie wollte die Zinseinnahmen als Kapitalerträge mit dem Abgeltungssteuersatz versteuern. Das lehnte das Finanzamt aber ab. Begründung: Kapitalerträge unterlägen nicht der Pauschalsteuer, wenn sie sie von einer Kapitalgesellschaft an einen Anteilseigner gezahlt werden, der zu mindestens 10 % an der Gesellschaft beteiligt ist. Das gelte gem. § 32 d Abs. 2 Nr. 1 b) Satz 2 EStG auch dann, wenn der Gläubiger der Kapitalerträge eine dem Anteilseigner nahe stehende Person ist. Dazu zählte das Finanzamt die Tochter und auch die Enkelkinder.

Die ältere Dame hielt dagegen:?Dass sie auf ihre über 60 Jahre alte Tochter wirtschaftlichen Einfluss nehmen könne, sei praktisch auszuschließen. Die Auffassung des Finanzamts, dass Angehörige im Sinne des § 15 AO stets nahe stehende Personen seien, hätte die Verfassungswidrigkeit des Gesetzes zur Folge, weil die Darlehensgewährung innerhalb der Familie damit steuerlich ungünstiger behandelt würde als die Darlehensgewährung an fremde Dritte.

 
 
 

Halten Sie Steuerbescheide offen

Der Fall ist nach wie vor offen. Eine höchstrichterliche Entscheidung steht noch aus. Legen Sie in ähnlichen Fällen Einspruch ein und beantragen Ruhen des Verfahrens (FG Niedersachsen, 6.7.2011, Az:?4 K 322/10;?Rev. BFH, VIII R 31/11). Sollte das oberste deutsche Finanzgericht im Sinne der Klägerin – und damit auch in Ihrem Sinne – entscheiden, könnten Sie davon noch rückwirkend profitieren.

 
 

 

 

Herzlichst, Ihr

 

 

Sebastian Jördens
Chefredakteur

 

 


 
 
 
 

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