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Nun erst 2013: Elektronische Lohnsteuerkarte kommt noch später

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Nun erst 2013: Das bedeutet die erneute Verschiebung der elektronischn Lohnsteuerkarte für Sie

 

 

 

Offensichtlich hat die Finanzverwaltung aus den bisherigen Digitalisierungsprojekten nichts gelernt. Wie schon bei der E-Bilanz und ELENA – dem Verfahren zum elektronischen Entgeltnachweis , das zum 3.12.2011 nun offiziell und endgültig eingestellt wurde – bekommen die Verantwortlichen die Probleme mit dem Verfahren zum Abruf elektronischer Lohnsteuerabzugsmerkmale (ELStAM) nicht in den Griff. Nach bereits mehrmaliger Verschiebung wurde der Starttermin nun erneut verlegt, auf den 1.1.2013. Begründet wird die Verschiebung mit „unerwarteten technischen Problemen“. Das sind die Folgen für Sie und Ihre GmbH:

 

Einstellung neuer Mitarbeiter

Die Lohnsteuerkarte 2010 bzw. die vom Finanzamt ausgestellten Ersatzbescheinigungen für 2011 (Steuerklasse, Kinderfreibeträge, Kirchensteuermerkmal und Freibeträge) gelten bis zum Start des Verfahrens weiter. Stellen Sie in Ihrer GmbH einen neuen Mitarbeiter ein, muss er Ihnen bzw. der Personalabteilung die Lohnsteuerkarte 2010 bzw. Ersatzbescheinigung 2011 aushändigen.

Lohnsteuerabzugsmerkmale werden weiter angewendet

Haben sich gegenüber den Eintragungen auf der Lohnsteuerkarte 2010 bzw. der Ersatzbescheinigung 2011 keine Änderungen ergeben, bleibt alles wie gehabt. Der Lohnsteuerabzug wird dann weiterhin auf Basis der vorliegenden Lohnsteuerkarte bzw. Ersatzbescheinigung vorgenommen.

Maßnahmen bei Änderungen der Abzugsmerkmale

 

Stimmen die auf der Lohnsteuerkarte 2010 bzw. der Ersatzbescheinigung 2011 eingetragenen Lohnsteuerabzugsmerkmale nicht mehr (z. B. zu günstige Steuerklasse oder zu hohe Zahl der Kinderfreibeträge), muss der betroffene Mitarbeiter diese beim Finanzamt ändern lassen.

 

 

Der Mitarbeiter erhält beim Finanzamt auf Antrag einen Ausdruck der geänderten Lohnsteuerabzugsmerkmale oder eine neue Ersatzbescheinigung. Die muss er Ihnen als Grundlage für den Lohnsteuerabzug vorlegen. Ganz wichtig: Ohne eine solche Bescheinigung dürfen Sie die Abzugsmerkmale nicht ändern!

 
 
 

Falscher Abzug wird mit der Steuererklärung korrigiert

Bei dem Chaos, das die Finanzverwaltung mit ihren ständigen Verschiebungen anrichtet, wäre es kein Wunder, wenn hier und da der Lohnsteuerabzug fehlerhaft vorgenommen wird. Die können dann aber noch im Rahmen der Einkommensteuerveranlagung 2012 korrigiert werden. Beantragt ein Mitarbeiter Ihrer GmbH beispielsweise den Aufwand für den Weg zur Arbeit als Freibetrag erstmals ab 2012, ohne Ihnen das mitzuteilen, verzichtet er zunächst auf Netto-Gehalt. Mit Abgabe der Einkommensteuererklärung für 2012 wird allerdings der zutreffende Steuerbetrag berechnet und ggf. zuviel einbehaltene Lohnsteuer erstattet

 
 

Herzlichst, Ihr

 

 

Sebastian Jördens<br/>Chefredakteur

 

 
 
 
 

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