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Wer am Brückentag blaumacht, bekommt kein Geld!

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Gericht bestätigt hohe Auskunftsgebühren – aber Besserung naht

 

 

Himmelfahrt, Pfingsten und in den katholisch geprägten Teilen Deutschlands auch Fronleichnam – im Juni häufen sich wieder die Feiertage. Die bescheren Arbeitnehmern das eine oder andere verlängerte Wochenende. Da Himmelfahrt und Fronleichnam auf einem Donnerstag liegen, nehmen viele Mitarbeiter für den darauf folgenden Freitag zusätzlich Urlaub. Mit diesem „Brückentag“ sind das bis zu 4 freie Tage am Stück – bei gerade einem Urlaubstag.

Urlaubstag für Brückentage sparen

Manch ein Mitarbeiter, der für einen „Brückentag“ keinen Urlaubstag „opfern“ möchte oder vom Arbeitgeber den Urlaub nicht genehmigt bekommt – in Geschäften ist dann ja Kundenverkehr und auch sonst sind vielleicht dringende Arbeiten zu erledigen, für die Mitarbeiter vor Ort sein müssen – nimmt sich den Tag vielleicht ohne Genehmigung frei und „macht blau“.

Abmahnung für unentschuldigte Fehlen

Welche Handhabe bleibt Ihnen dann als Arbeitgeber? Ein Mitarbeiter, der unentschuldigt der Arbeit fern bleibt, verletzt seine Arbeitspflichten. Damit das in Zukunft nicht wieder vorkommt, können Sie ihn abmahnen und arbeitsrechtliche Konsequenzen androhen. Eine Abmahnung wegen unentschuldigten Fehlens könnte z.B. so aussehen:

Sehr geehrte Frau/Sehr geehrter Herr ...,

zu unserem Bedauern mussten wir feststellen, dass Sie Ihre arbeitsvertraglichen Pflichten in schwerwiegender Weise verletzt haben. Ihr im Folgenden geschildertes Verhalten veranlasst uns, Sie auf die ordnungsgemäße Erfüllung Ihrer arbeitsvertraglichen Verpflichtungen hinzuweisen.

Sie haben am ... unentschuldigt am Arbeitsplatz gefehlt. Insbesondere haben Sie weder Ihren Vorgesetzten noch die Personalabteilung über Ihre Abwesenheiten informiert. Hierdurch ist es zu erheblichen Störungen in den betrieblichen Abläufen gekommen. Ihre Arbeitskollegen mussten Ihre Arbeiten mit übernehmen. Als Folge sind ungeplanten Überstunden angefallen, da wichtige Arbeiten erledigt werden mussten.

Sie haben damit Ihre Pflichten aus dem Arbeitsverhältnis, insbesondere die Arbeitsleistungspflicht, verletzt. Wir fordern Sie hiermit ausdrücklich auf, das oben geschilderte Verhalten zukünftig zu unterlassen und Ihre Pflichten aus dem Arbeitsverhältnis ordnungsgemäß zu erfüllen. Im Falle einer Wiederholung des in dieser Abmahnung gerügten Verhaltens behalten wir uns vor, Ihr Arbeitsverhältnis ordnungsgemäß, gegebenenfalls sogar außerordentlich fristlos, zu kündigen.

Eine Durchschrift dieser Abmahnung legen wir in Ihrer Personalakte ab.

 

 

Keine Bezahlung bei unentschuldigtem Fehlen vor oder nach dem Feiertag

Sie haben aber auch noch eine andere Möglichkeit: An den gesetzlichen Feiertagen dürfen Sie Mitarbeiter in Ihrer GmbH im Regelfall zwar nicht beschäftigen. Die Mitarbeiter erhalten jedoch weiter die übliche Vergütung. Fehlt ein Mitarbeiter am Tag vor oder nach einem Feiertag unentschuldigt, hat er keinen Anspruch auf die Feiertagsvergütung (§ 2 EFZG). Sie können dann eine stichhaltige Begründung oder ein ärztliches Attest für das Fernbleiben verlangen. Bleibt der betroffene Mitarbeiter aber einen Nachweis schuldig, dürfen Sie ihm die Gehaltszahlung für den Feiertag streichen!

 

 

Herzlichst Ihr

 

Sebastian Jördens
Chefredakteur

 


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